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Zweitbestes Jahr für Kolle Rebbe in der Agenturgeschichte

 

Die Hamburger Agentur Kolle Rebbe schließt das Geschäftsjahr 2017 positiv ab: Nach einem Umsatzrekord in 2016 verringerte sich das Gross Income zwar um 6,9 Prozent auf nunmehr 32,45 Millionen Euro, dies sei aber immer noch das „zweitbeste Ergebnis seit Bestehen der Agentur“. Betrachtet man ausschließlich die Netto-Erlöse, beträgt die Veränderung zum Vorjahr nur 2,7 Prozent. Damit ist Kolle Rebbe auf Vorjahresniveau.

2017 habe die Agentur keinen Kunden verloren, das Kundenportfolio konnte weiter ausgebaut werden, und die aktuelle Auftragslage sei stabil, fasst Kai Müller zusammen, Geschäftsführer Finanzen.

2017 war für das Unternehmen ein schwieriges Jahr, denn nach dem Tod des Gründers im September war das bestehende Geschäft zu sichern und das Unternehmen auf Erfolgskurs zu halten. „Das ist bisher gut gelungen. Das partnergeführte Agenturmodell greift. Sechs geschäftsführende Gesellschafter und weitere fünf Partner sind in der Führung der Agentur fest verankert“, so Andreas Winter-Buerke, Geschäftsführer Beratung.

2017 war außerdem das Jahr großer Investments: Der Ausbau von Honey, dem Joint Venture von Territory und Kolle Rebbe, ging erfolgreich weiter. Es wurden die „Kolle Rebbe Studios“ aufgebaut, um sämtliche Produktionsabteilungen in einer integrierten Unit zu bündeln. Außerdem übernehmen die KR-Studios auch eigene Bewegtbild-Produktionen inklusive der Film- und Foto-Post. Und auch die Entwicklung von neuen Produkten und Services bleibt eine wichtige Säule der Agentur. So wurde im Team der KOREFE in neue Mitarbeiter und Prozessen investiert, was sich bereits mit dem Gewinn neuer Kunden und Projekte auszahlt. Kolle Rebbe beschäftigt derzeit etwa 280 Mitarbeiter.  (go)

Google - aktiv gegen Verstöße seiner Werberichtlinien

 

Google geht gegen Verstöße seiner Werberichtlinien vor. Heute hat Google in seinem jährlichen „Trust & Safety in Ads 2017 Report“ bekannt gegeben, wie unzulässige Werbepraktiken in 2017 bekämpft wurden. Mehr als 3,2 Milliarden Werbeanzeigen wurden vergangenes Jahr insgesamt entfernt; das entspricht mehr als 100 Werbeanzeigen pro Sekunde.


Neben 79 Millionen Malware-Anzeigen und 66 Millionen „Trick to Click‟-Anzeigen wurden unter anderem 130 Millionen Anzeigen aus unserem Netzwerk entfernt, bei denen Missbrauch durch böswillige Aktivitäten oder eine Täuschung bei der Überprüfung erkannt wurden.


Neue Anzeigenrichtlinien: Vergangenes Jahr hat Google für Publisher sowie für Werbetreibende neue Richtlinien hinzugefügt, die Anzeigen in nicht regulierten und spekulativen Finanzprodukten betreffen.


Neue Technologien: Neue Technologie ermöglicht bei Verstößen auf Seitenebene, die Anzeigenbereitstellung nur auf den Seiten einzuschränken, auf denen Verstöße erkannt werden. Auf Seiten ohne Verstöße wird die Anzeigenbereitstellung wie gewohnt fortgesetzt. 2017 entfernte Google Anzeigen von mehr als zwei Millionen URLs pro Monat. (go)

Achim Schulz übernimmt die Position des Redaktionsleiters für radio ffn



Achim Schulz (39) ist seit Anfang März der neue Redaktionsleiter / Chef vom Dienst für radio ffn. In dieser Funktion soll er eine bessere Verzahnung der verschiedenen Redaktionsbereiche garantieren und die internen Strukturen optimieren.

ffn-Programmdirektor Jens Küffner: „Achim Schulz besitzt ein hohes Maß an fachlicher und sozialer Kompetenz. Mit seinem untrüglichen Gespür für Relevanz und starke Inhalte, gepaart mit seinem unaufgeregten, integrativen Führungsstil, ist er genau der richtige Mann, die heutigen Herausforderungen in einem multimedialen Unternehmen, das in intensivem Wettbewerb steht, zu meistern.“

Achim Schulz: „ffn ist eine sehr gute Adresse in der deutschen Radiolandschaft. Das Vertrauen, die inhaltlichen, strukturellen und strategischen Veränderungsprozesse maßgeblich mitgestalten zu dürfen, freut mich sehr. Niedersachsen ist mir alles andere als fremd, meine Frau ist Hannoveranerin.“

Achim Schulz kommt von R.SH, wo er über drei Jahre die Position des CvD und stellvertretenden Programmchefs innehatte. (go)

Neues Gutachten: Messung von Meinungsmacht muss überdacht werden!

 

Ein neues Gutachten der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) zur Meinungsmacht im Internet und den Digitalstrategien von Medienunternehmen revidiert ein früheres von 2010 zum gleichen Thema. Damals kamen die Autoren Professor Christoph Neuberger und Professor Frank Lobigs zu dem Schluss, dass dien klassischen Medienunternehmen noch ein überragendes Potenzial innewohnt. Heute gäbe es hingegen wesentliche Verschiebungen hin zu Google und Co. sowie zu publizistischen Angeboten mit politischer Relevanz. Deshalb müsse die bisherige Messung von Medienmacht überdacht werden, so Neuberger.
Die damals untersagte Fusion von Axel Springer und ProSiebenSat.1 würde heute anders gesehen: „Aus heutiger Sicht gäbe es keinen Grund, den Zusammenschluss zu verhindern“, sagte KEK-Mitglied Professor Ralf Müller-Terpitz.

Die Autoren halten fest, dass die Plattform-Revolution weitergehen werde, einhergehend mit einer Werbesystem-Revolution, einer Content-Marketing-Revolution und einer OTT-VoD-Revolution. Verstärkt seien deshalb auch größere Kooperationen nötig, forderte Annette Kümmel, Senior Vice President Governmental Relations & Regulatory Affairs bei ProSiebenSat.1 Media. Eine gerechte Regulierung mit Blick auf die internationalen Plattformen verlangte Marc Schröder, Chief Strategy Officer bei der Mediengruppe RTL.

Kümmel will keine neue Regulierung, sondern geltendes Recht auf den Einzelfall herunterbrechen. Sie forderte zudem eine Gesamtbetrachtung vor allem auf europäischer Ebene und eine Anpassung des Rundfunkstaatsvertrages. Genau das will auch Schröder. Müller-Terpitz hat bei einer Änderung das Medienkonzentrationsrecht als ganzheitliches Modell im Blick, bei dem genauso Intermediäre reguliert werden sollten, wobei er den bestehenden Rechtsrahmen anwenden möchte. (gp) 

„Paid Content in bester Form“ - Bilanz der Zeitschriftenverleger

 

Die Publikumszeitschriften haben im vergangen Jahr Vertriebserlöse von 2,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. „Das ist Paid Content in bester Form“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Stephan Scherzer, zur Jahrespressekonferenz in Berlin. Die verkaufte Auflage der Titel ging um drei Prozent leicht zurück, ist im Abo aber mit einem Minus von 0,1 Prozent stabil. Der Einzelverkauf sank um 3,9 Prozent. Die Reichweitenverluste konzentrierten sich auf bestimmte Segmente, vor allem auf Programmzeitschriften sowie Titel zu Computer- und Internetthemen. Auch beim Anzeigengeschäft verbuchten die Zeitschriftenverlage einen leichten Rückgang, die Publikumszeitschriften um 1,6 Prozent, die Fachzeitschriften um 4,8 Prozent. Insgesamt läge die Branche mit 60.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 14,8 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.


In den kommenden Jahren werde sich die Umsatzbasis der Branche weiter verschieben, so Scherzer. Bei seinem Amtsantritt 2012 seien noch 80 Prozent in Print durch Vertrieb und Anzeigen erwirtschaftet worden. Laut Trendumfrage 2018 erwarte die Branche, dass dies 55 Prozent würden. 2017 waren es noch 57 Prozent. Aus dem Digitalen sollen 21,5 Prozent (20 Prozent) kommen, aus weiteren Geschäftsfeldern wie Konferenzen oder Corporate Publishing 23,5 Prozent (23 Prozent). Die Verlage erwarten in diesem Jahr einen stabilen Gesamtumsatz mit einem Wachstum im Digitalgeschäft von 7,5 Prozent und sinkenden Umsätzen bei Vertrieb (- 1,7) und Anzeigen (-1,8 Prozent). Weiter zulegen werden aus Sicht der Verlage Mobile-Angebote, Online-Angebote Paid-Content-Angebote oder auch Sonderausgaben und Specials. Im Paid-Content-Bereich seien die Zeitungen weiter, so Scherzer. Wachsen sollten auch die Bereiche Programmatic Advertising, Content-Marketing-Dienstleistungen oder Native Advertising.


2017 brachten die Verlage 90 neue Magazine heraus, 37 wurden eingestellt. Auch dieses Jahr würden neue Titel erscheinen, so Scherzer, sicherlich auch zur Fußball-WM. 27 Prozent der Häuser planten neue periodische Titel, 46 Prozent neue Print-Sonderausgaben. „Man hält als Verleger viel mehr Bälle in der Luft“, meinte er zur Risikobereitschaft. Zum anderen nutzten die Verlage die durch die GWB-Novelle möglichen verlagsübergreifenden Kooperationen in nicht-journalistischen Geschäftsfeldern. Sorge bereitet der Branche vor allem die neue ePrivacy-Verordnung. Damit drohten 300 Millionen Euro geschätzter Umsatzverlust bei den digitalen Werbeerlösen. (gp) 

Neu bei Funke: Junges Wohnmagazin Cosy

 

Die Funke Mediengruppe zieht auf den Markt der jungen Wohnzeitschriften und startet mit Cosy ein neuartiges Wohnmagazin. Cosy erscheint ab sofort zweimonatlich im Maxipocket-Format und wendet sich an einrichtungsbegeisterte Leser ab 25 Jahren. Das Magazin wurde speziell für junge wohninteressierte Leute konzipiert und geht konkret auf die Wohn- und Lebenswelten der Leserinnen und Leser ein. Themen: Inspirationen, Trends, Ratgeber- und Selfmade-Geschichten, Shoppingadressen und individuelle Wohnreportagen.

Für die redaktionelle Entwicklung ist ein ausgewähltes Team aus dem LandIDEE Verlag um Chefredakteurin Lina Eberl (32) verantwortlich. „Auf dem Markt für Wohnmagazine gibt es zwar eine Reihe an sehr hochwertigen Titeln – darin finden sich jedoch die jungen, einrichtungsbegeisterten und kreativen Leser oft nicht wieder. Cosy steht für Wohnen, das Spaß macht – und das spiegelt sich in unserem Themenspektrum wie auch in der Heftgestaltung wider."

Cosy nutzt die Wohnkompetenz des LandIDEE Verlags, in dem bereits die Living-Magazine LandIDEE Wohnen & Deko sowie DekoIDEEN erscheinen. Cosy umfasst 132 Seiten, startet mit einer gedruckten Auflage von 150.000 Exemplaren und kostet zum Start 2,50 Euro. Anschließend wird das Magazin regelmäßig im zweimonatlichen Rhythmus erscheinen.  (go)

Weber Shandwick und MentorMe schließen Partnerschaft


Die Kommunikationsagentur Weber Shandwick Deutschland geht eine Partnerschaft mit MentorMe ein. Das gemeinnützige Unternehmen bietet ein berufliches Förderprogramm für junge Frauen. Es ebnet die Zukunft des Berufseinstiegs von Studentinnen und des beruflichen Aufstiegs sowie der Neuorientierung von Young Professionals: durch individuelle Beratung, praxisorientiertes Training und ein Netzwerk von Berufstätigen und Arbeitgebern. Weber Shandwick will einen Beitrag zu Gleichberechtigung und Chancengleichheit für alle Menschen leisten, sagt Christiane Schulz, CEO von Weber Shandwick Deutschland.


Weber Shandwick unterstützt MentorMe nicht nur finanziell, sondern vor allem auch mit Mentoren, Veranstaltungen und Trainings. Weber Shandwick ist durch die Partnerschaft mit MentorMe sowohl Vorreiter im Bereich Frauenförderung als auch Möglichmacher von gesellschaftlichem Engagement durch die eigenen Mitarbeiterinnen. (go)
 

Verlag Dr. Otto Schmidt kooperiert mit dem Legal Tech Blog

 

Der Verlag Dr. Otto Schmidt und der Legal Tech Blog (www.legal-tech-blog.de) sind eine strategische Kooperation eingegangen. Ziel ist eine zentrale Anlaufstelle für die Digitalisierung im Rechtsmarkt (“Legal Tech & Innovation”) im deutschsprachigen Raum. Die Kooperation umfasst eine wechselseitige Integration einzelner Angebote in die digitalen Auftritte und die Kommunikation der beiden Partner.

Der Verlag Dr. Otto Schmidt wird den Blog als Medienpartner unterstützen. Hierdurch soll ein umfassendes Informationsangebot für alle geschaffen werden, die sich mit den Änderungen der Rechtsbranche durch Digitalisierung und Technologie auseinandersetzen wollen. Ziel ist es, den digitalen Wandel in der Rechtsbranche aktiv mitzugestalten und erste Anlaufstelle für Fragestellungen rund um Legal Tech, Digitalisierung, Innovationen und Start-ups zu sein. Der Legal Tech Blog soll sich etwa mit der Frage beschäftigen, wie Digitalisierung in der Rechtsbranche praktisch gelingen kann. Inhaltlich sind allein die beiden Herausgeber, Dr. Micha-Manuel Bues und Samuel Ju, verantwortlich. (go)

DDB Group Germany revitalisiert Marke Tribal

 

Die Agenturgruppe DDB führt die bekannte Marke Tribal erneut im deutschen Markt am Standort Hamburg ein. Sie positioniert sich zukünftig mit einem aggregierten Leistungsportfolio auch im Umfeld digitaler Beratungsgesellschaften.

Tribal steht zukünftig für die Konzeption, Pflege und Analyse plattformübergreifender, digitaler Eco-Systeme, unter anderem im eCRM- und eCommerce-Bereich. Damit bündelt die Agenturgruppe ab sofort das weitreichende Leistungsportfolio von unter anderem UX- und UI-Design, Content-Management und -Distribution, Social-Media-Management, Rapid Prototyping, Frontend-Produktion, Data und Analytics sowie weitere Systemangebote in einer international angesehenen Kompetenzmarke.

Dazu Fabian Roser, Managing Director Creative: „Neben den gelernten Leistungsbausteinen wie kreativem Storytelling ist ein fundiertes Angebot im Bereich digitaler Systeme ein weiterer wesentlicher Teil der DNA unserer Agentur. Dieses Angebot stellen wir mit der Marke Tribal nun wieder stärker in den Vordergrund.“ Dr. Jochen Spoehrer, Managing Director Account Management und Consulting, ergänzt: „Die Marke Tribal erleichtert die Wahrnehmung der entsprechenden Leistungsfelder bei Bewerbern, Neu- und Bestandskunden.“

Mit der zukünftig noch intensiveren Anbindung an die Hubs des DDB zugehörigen Netzwerks „Tribal Worldwide“ in Amsterdam, London und Warschau erhöht die Agenturgruppe so außerdem ihre Ressourcen-, Technologie- und Kreativ-Schlagkraft. Von der Neuorganisation in Hamburg profitieren auch die Büros in Düsseldorf und Berlin. Die Kunden der gesamten Gruppe erhalten bei Bedarf zukünftig direkten Zugang zur in Deutschland über 100 Experten starken Kompetenzmarke Tribal in Hamburg.

DDB ist die Kreativagentur mit Standorten in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Wolfsburg. Sie ist eine Agentur der DDB Worldwide, Teil der Omnicom-Holding und mit mehr als 200 Büros in über 90 Ländern vertreten. (go)

Discovery Communications, Inc. übernimmt Scripps Networks Interactive, Inc.

 

Das zusammengeschlossene Unternehmen firmiert ab sofort unter Discovery, Inc. Scripps Networks Interactive ist ein weltweit agierendes Medienunternehmen, das sich auf die Produktion von Lifestyle-Content in den Bereichen Home, Food und Reisen spezialisiert hat. Das linear und online verbreitete Lifestyle-Portfolio von Scripps umfasst in den USA TV- und Onlineplattformen wie HGTV (Home & Garden TV), DIY (Do It Yourself) Network, Food Network, Cooking Channel und Travel Channel, die monatlich mehr als 190 Millionen Zuschauer/User mit einer überwiegend weiblichen Zielgruppe erreichen.

International betreibt Scripps mit einer Mehrheitsbeteiligung TVN, ein bedeutendes Multi-Plattfom-Medienunternehmen in Polen. Außerdem UKTV, ein unabhängiges kommerzielles Jointventure mit BBC Worldwide, den Asian Food Channel, das erste panasiatische TV Foodnetwork und den Lifestyle-Channel Fine Living Network. In Deutschland hat Scripps einen mehrjährigen Lizenzvertrag mit ProSiebenSat.1 TV Deutschland geschlossen, deren Sender sixx, ProSieben MAXX und kabel eins Doku bereits Programme der Scripps-Sender HGTV, DIY Network, Food Network und Travel Channel ausstrahlen. (go)

 

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