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Stellungnahme zu den Überlegungen der Länder-AG „Auftrag und Strukturoptimierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“

Die Vorsitzenden der Rundfunk- und Verwaltungsräte der ARD-Landesrundfunkanstalten haben sich auf der Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) am 16./17. April 2018 in Bremen gegen eine Beschränkung des Programmangebots ausgesprochen. Sie hätte gravierende negative Auswirkungen auf die Vielfalt, Qualität und Regionalität des Programms, einschließlich der Gemeinschaftsangebote der ARD. Die Gremienvorsitzenden halten Mittelkürzungen für nicht verantwortbar. Sie würden den Beitrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Sicherung der Meinungsvielfalt und zur öffentlichen Meinungsbildung gefährden. 

Die Mitglieder der GVK stellen in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts fest, dass die Debatte über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht auf die Frage der Kosten reduziert werden darf. Die Diskussion um ein Einfrieren der Beitragshöhe über das Jahr 2021 hinaus gehe in die falsche Richtung. Sie würde die Bestands- und Entwicklungsgarantie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gefährden. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse sich den Herausforderungen der digitalen Medienentwicklung und den sich wandelnden Ansprüchen des Publikums stellen können.

Die GVK stimmt mit dem ZDF-Fernsehrat überein, dass die Frage nach Qualität und Vielfalt des Programms sowie die Akzeptanz der Angebote bei den Nutzerinnen und Nutzern im Vordergrund stehen muss. Die GVK hat ihre Erwartung bekräftigt, dass im anstehenden KEF-Verfahren eine sachgemäße Finanzausstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks garantiert werden muss.

Die Gremien der ARD-Landesrundfunkanstalten unterstützen den notwendigen Umbau der Landes-rundfunkanstalten zu zukunftsfähigen Medienhäusern und der ARD zu einem integrierten föderalen Medienverbund durch Strukturprozesse in den Bereichen Verwaltung, IT, Produktion und Programmerstellung. Diese Umstrukturierungsprozesse sind Zukunftsinvestitionen und dürfen deshalb aus Sicht der GVK nicht durch weitere Mittelkürzungen gefährdet werden.  (go)

Ove Saffe wird Geschäftsführer der Funke Mediengruppe

 

Ove Saffe wird neuer Geschäftsführer der Funke Mediengruppe. Der 57-Jährige leitet ab sofort gemeinsam mit Michael Wüller und Andreas Schoo das Essener Medienunternehmen und übernimmt die Verantwortung für den gesamten Zeitungsbereich der Gruppe. 

Ove Saffe ist bereits seit 2015 Geschäftsführer der Funke-Zeitungen Hamburger Abendblatt und Berliner Morgenpost. Diese Funktion wird er zusätzlich weiter ausüben, bis die personelle Nachfolge geklärt ist. Vor seiner Zeit bei der Funke Mediengruppe nahm Ove Saffe unter anderem Geschäftsführerfunktionen im Spiegel-Verlag, bei Gruner+Jahr und im Berliner Verlag wahr.

„Ove Saffe hat in den vergangenen drei Jahren in Hamburg und Berlin unter Beweis gestellt, dass er unsere Titel auch in schwierigen Märkten erfolgreich positionieren kann. Ich bin überzeugt davon, dass er die Regionalzeitungen unserer Mediengruppe mit seiner Erfahrung und seinem Engagement konsequent weiterentwickeln und ihre Marken weiter stärken wird“, sagt Julia Becker, Gesellschafterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Funke Mediengruppe. (go)

Ooyala vereinfacht Videobetrieb mit neuer Ooyala Flex Media Platform

Die neue Ooyala Flex Media Platform ist eine offene und erweiterbare Plattform für die Videoproduktion und -bereitstellung. Möglich sind: Verwaltung, Orchestrierung, Veröffentlichung, Analyse und Monetarisierung von Video-Content. Die Plattform wurde speziell für die Bedürfnisse der heutigen Rechte-Inhaber und Produktionsunternehmen entwickelt. Sie bietet anpassbare Workflows und eine nahtlose Integration von Drittanbieter-Tools und Datenanalysen über die gesamte Produktions- und Distributionskette, um Erkenntnisse zu erhalten und das Kundenerlebnis sowie den Content-ROI zu verbessern.

Im Gegensatz zu Media-Asset-Management-Lösungen bietet Ooyala Flex Media Platform ein einheitliches Framework und kann von den Kunden spezifisch konfiguriert und entwickelt werden. Die Analytics-Lösung von Ooyala sammelt Daten und liefert Erkenntnisse in jeder Phase des Content-Lebenszyklus.

„Wir lösen einen der größten Pain Points der Medienbranche, nämlich wie man die interessantesten Inhalte schneller und günstiger auf den Markt bringt“, sagt Jonathan Huberman, CEO von Ooyala. „Was wir heute von allen Sendern, Studios, Medienunternehmen und auch Markenunternehmen hören, ist, dass sie wirksame Tools brauchen, die sich leicht integrieren lassen, um Inhalte effizient zu produzieren, zu verwalten und zu vertreiben. Dies ist die heutige Medienrevolution hinter den Kulissen – ein neues Paradigma, bei dem kein Unternehmen an eine empfohlene ‚Einheitslösung‘ oder an individuelle Lösungen mehrerer Hersteller oder alter Systeme, die nicht integriert werden können, gebunden sein möchte.“

Ooyala hat eine ganzheitliche Lösung entwickelt, um die gesamte Content-Lieferkette von der Vorproduktion bis zur Monetarisierung zu verbinden und gleichzeitig zentrale Workflows, eine gemeinsame Metadaten-Infrastruktur und APIs bereitzustellen. Damit wird die Lieferkette schneller, intelligenter, flexibler und profitabler. Die Plattform unterstützt Automatisierung und künstliche Intelligenz, um Video-Workflows und -Prozesse zu optimieren. Teams und Tools werden für eine bessere Zusammenarbeit miteinander verbunden und umfassendere Metadaten und Analysen ermöglichen Optimierungen, die auf eindeutigen Informationen in der gesamten Content-Lieferkette basieren. Ooyala Flex Media Platform lässt sich nahtlos in beliebige bestehende Produktionssysteme oder Tools integrieren oder erweitert diese, um den Ertrag jeder Medieninvestition zu maximieren.

Seit mehr als 10 Jahren ist Ooyala globaler Gestalter von OTT- und Media-Workflow-Entwicklungen und führender Anbieter von Software und Lösungen, die die Produktion, Distribution und Monetarisierung von Medieninhalten optimieren. Mit Hauptsitz in Silicon Valley ist Ooyala eine Tochtergesellschaft des globalen Telekommunikations- und IT-Dienstleistungsunternehmens Telstra mit Niederlassungen in Chennai, Köln, Dallas, Guadalajara, London, Madrid, New York, Paris, Singapur, Stockholm, Sydney, Tokio und Vertriebsbüros in weiteren Ländern. (go)

Ausweitung des Ursprungslandprinzips: Produzentenallianz warnt

Im Hinblick auf die dritte Brüsseler Trilog-Runde, bei der heute im Rahmen der sogenannten SatCab-Verordnung auch über die Vorschläge zur Ausweitung des Ursprungslandprinzips verhandelt wird, appelliert die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz) an die Teilnehmer, die Existenz einer vielfältigen europäischen Filmindustrie nicht zu gefährden. Trilog-Verhandlungen sind paritätisch besetzte Treffen zwischen der Europäischen Kommission, dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament, die zustande kommen, wenn der Rat den Änderungsvorschlägen des Parlaments aus zweiter Lesung nicht zustimmt.

Die von der EU-Kommission vorgeschlagene SatCab-Verordnung soll als Teil des sogenannten Urheberrechtspakets der Verwirklichung des digitalen Binnenmarktes dienen. In Abschnitt 2 der Verordnung wird von der Kommission die Geltung des Ursprungslandprinzips für rundfunknahe Online-Dienste, zu denen auch die Mediatheken zählen, gefordert. Dies hätte zur Folge, dass Sender für ein EU-weites Angebot ihrer Online-Dienste nur urheberrechtliche Nutzungsrechte für das Ausgangsland erwerben müssten.

Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz: „Die vorliegenden Vorschläge der Kommission sind ein fatales Signal für die Filmschaffenden in Deutschland und Europa. Würden sie umgesetzt, käme dies einer existenziellen Gefährdung der Filmwirtschaft gleich. De facto würden den Produzenten Lizenzeinnahmen aus einer EU-weiten Vermarktung ihrer Werke vollständig wegbrechen. Diese sind jedoch für die Refinanzierung der Produktionen und somit für ihre Existenz entscheidend. Die theoretische Möglichkeit, den Wegfall von Verwertungsmöglichkeiten innerhalb der EU durch Erhöhungen der Lizenzpreise auszugleichen, halten wir aufgrund der stark beschränkten Verhandlungsmacht besonders kleiner und mittlerer Produktionsfirmen für wenig wahrscheinlich.“ Für die uneingeschränkte Verbreitung filmischer Angebote innerhalb der EU die Existenz eines bedeutenden Industriezweiges und den Erhalt des europäischen Filmerbes in die Waagschale zu werfen, sehe die Produzentenallianz als eine Rechnung an, die nicht aufgehen kann.

Die Interessenvertretung der deutschen Produzenten hofft, dass sich das Europäische Parlament, dessen Einsatz für eine Ausweitung des Ursprungslandprinzips ausschließlich für Nachrichten und tagesaktuelle Berichterstattung in ergänzenden Online-Diensten sie befürwortet, durchsetzen wird. Allenfalls könnte es ein möglicher Kompromiss sein, das Ursprungslandprinzip nur auf Inhouse-Produktionen der Sender zu begrenzen.

Darüber hinaus mahnt die Produzentenallianz auch eine Klarstellung zur „Direct Injection“ (nicht-öffentliche Signalzuführung) an. Es drohen die bisherigen Erlöse, die Produktionsunternehmen wie Kreative für die Weitersendung in Kabelnetzen erhalten, durch die technische Entwicklung, bei der keine öffentlich zugänglichen Sendesignale mehr eingespeist werden, wegzubrechen. Da eine Kabelweitersendung im rechtlichen Sinne aber nur vorliegt, wenn ein öffentlich zugängliches Signal weiterverbreitet wird, fordert die Produzentenallianz die Beibehaltung des bisherigen Systems der Sicherung von Kabelweitersendeerlösen.

Die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen ist die Interessenvertretung der deutschen Produzenten von Film-, Fernseh- und anderen audiovisuellen Werken. Sie vereint ca. 250 Produktionsunternehmen aus den Bereichen Animation, Dokumentation, Kinofilm, TV-Entertainment, TV-Fiktion und Werbung. (go)

Buzzador startet Europa-Expansion mit trnd

 

Der schwedische Word-of-Mouth-Spezialist Buzzador startet eine internationale Expansion und schmiedet eine strategische Allianz mit trnd. Die Territory-Tochter ist Anbieter für Influencer und Word-of-Mouth-Marketing. Ziel der Kooperation ist es, Europas größtes Rating- und Review-Netzwerk zu etablieren. Buzzador erhält Zugriff auf die Mitglieder der trnd-Community – 4,5 Millionen so genannte Everyday- und Micro-Influencer. Im Gegenzug kann das Münchner Unternehmen die Technologie der Schweden für eigene Kampagnen nutzen.

Mit dem Zusammenschluss reagieren die beiden Anbieter auf die steigende Nachfrage nach authentischen Kundenbewertungen im Web. Für die Suchmaschinen-Optimierung als auch für den Umsatz werden echte Rezensionen immer wichtiger. „Die internationale Expansion ist ein ganz wesentlicher Punkt auf meiner Agenda als CEO. Mit trnd haben wir hierfür den richtigen strategischen Partner gefunden. Gemeinsam werden wir das Wachstum in dem Markt weiter vorantreiben“ sagt Susanne Rooker, CEO und Sales Manager bei Buzzador.

Buzzador ist das führende Netzwerk mit Everyday Authentic Influencers in der nordischen Region mit einer Datenbank von mehr als 400.000 Mitgliedern, die nutzergenerierte Inhalte (User Generated Content, UGC) und Bewertungen für die Produkte ihrer Kunden generieren.

Territory ist die Agentur für Markeninhalte. Rund 1.000 Mitarbeiter arbeiten daran, für Unternehmen und ihre Marken inhaltliche Territorien zu definieren, diese kontinuierlich mit Inhalten, Aktionen und Services zu beleben und Relevanz und Aufmerksamkeit zu erzielen. (go)

Tatjana Heid übernimmt das Politik-Team von t-online.de

 

Tatjana Heid, 34, wird Leiterin des Teams Politik/News in der Redaktion von t-online.de in Berlin. Sie kommt von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und tritt ihre neue Position zum 1. Juli 2018 an. Nach dem Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Journalistik, Politik und Literatur in Gießen und Bristol volontierte Tatjana Heid bei der Wochenzeitung „Das Parlament" in Berlin. Anschließend berichtete sie als Parlamentskorrespondentin für das Magazin „Focus" aus der Bundeshauptstadt. Seit Anfang 2017 steuert sie als Redakteurin vom Dienst in Frankfurt das digitale Angebot von Faz.Net.

Florian Harms, Chefredakteur von t-online.de: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Tatjana Heid. Mit ihr werden wir unsere politische Berichterstattung weiter ausbauen und die Weiterentwicklung von t-online.de zur führenden digitalen Medienmarke auf allen Kanälen vorantreiben.“ (go)

Fachmagazin Automobil Produktion mit neuer Verlagsleitung und neuer Chefredaktion

 

Der Geschäftsbereich Industrie der Süddeutscher Verlag GmbH bündelt seine Aktivitäten im Automotive-Bereich. Zusätzlich zu seinen Aufgaben als Verlagsleiter der Media-Manufaktur GmbH mit den Marken automotiveIT und carIT hat Dirk Reusch (51) zum 1. März 2018 die Verlagsleitung für das Fachmagazin Automobil Produktion übernommen, das im verlag moderne industrie erscheint. In dieser Funktion verantwortet Reusch auch die digitalen Aktivitäten und das Veranstaltungsgeschäft unter der Marke Automobil Produktion.

Als redaktionelle Doppelspitze übernehmen Hilmar Dunker (57) und Ralf Bretting (52) zum 16. April 2018 die Chefredaktion der Automobil Produktion von Bettina Mayer (47). Beide Redakteure verantworten auch die Chefredaktion der Fachmagazine automotiveIT und carIT. Bettina Mayer wechselt Mitte April nach neun Jahren als Chefredakteurin der Automobil Produktion auf eigenen Wunsch zur Motor Presse Stuttgart.

Stefan Waldeisen, Verlagsleiter beim verlag moderne industrie und bisher verantwortlich für die Automobil Produktion, leitet weiterhin die Industrie-Titel des Verlags und wird das Digital- und Veranstaltungsgeschäft in diesem Bereich weiter stark ausbauen.

Der verlag moderne industrie ist ein führender Fachverlag in den Bereichen Produktionstechnik,
Fertigungstechnik, Konstruktion & Entwicklung, Betriebstechnik, Automedien und Medizin. Seit 1952 publiziert der Verlag aktuelle marktorientierte und praxisnahe Fachinformationen. Das Medienangebot reicht von Fachzeitschriften und digitalen Diensten über Direktmarketing bis hin zu Kongressen und Veranstaltungen. (go)

ZDF und European Web Video Academy vereinbaren Entwicklungspartnerschaft

 

Das ZDF verstärkt seine Förderung von Talenten und Künstlern aus der Webvideo- und Social-Media-Branche – mit der European Web Video Academy (EWVA) als strategischem Partner. Im Rahmen der geplanten "Webvideotage" wird ein Digital Lab für Webvideo-Produktionen veranstaltet und die Verleihung des Webvideopreises im Herbst 2018 gemeinsam gestaltet. Die EWVA veranstaltet seit 2011 mit dem Webvideopreis den mittlerweile größten Preis für Webvideo und Social Media in Europa.

Das ZDF möchte mit der Format- und Talententwicklung in verschiedenen Genres Zuschauer und Nutzer ansprechen, die mit dem Social Web aufgewachsen sind. Der Zusammenschluss ist für beide Partner der konsequente Schritt, um Qualität im Netz gezielt und nachhaltig voranzutreiben. Die bereits 2017 gestartete ZDF-Initiative "ZDI talents" für Kreative aus der Webvideo-Szene wird durch die neue Partnerschaft weiterentwickelt. In der ZDFmediathek unter talents.zdf.de und auf dem YouTube-Kanal "ZDI talents" ("Zweites Deutsches Internet") können sich Video-Creators bisher mit dem ZDF vernetzen, über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten im ZDF informieren und noch bis zum 17. Mai 2018 an einem monatlichen Wettbewerb teilnehmen. Den Auftakt feierte "ZDI talents" bei der letztjährigen Verleihung des Webvideopreises. Die Erfahrungen des ersten Jahres werden nun in das gemeinsame Digital Lab einfließen.

Die jährliche Preisverleihung des Webvideopreises wird gemeinsam überarbeitet und im Rahmen der neuen "Webvideotage" im Herbst 2018 stattfinden. Die Redaktion im ZDF haben Isa Ostertag (Hauptredaktion Show), Claudia Tronnier (Das kleine Fernsehspiel) und Andreas Rother (Hauptredaktion Neu). (go)

Europäische Regulierungsbehörden: Kooperation für Schutz der Grundwerte im Netz

 

Wenn es um den Schutz von Minderjährigen und um Maßnahmen gegen Hass und Hetze im Internet geht, stößt die bisherige Regulierung von audiovisuellen Diensten zunehmend an ihre Grenzen. Wird audiovisueller Content über einen Staat hinaus verbreitet, etwa über Online-Plattformen, erweist sich die Rechtsdurchsetzung bei Verstößen für die nationalen Medienregulierer als herausfordernd. 


Lösungswege hierfür zu diskutieren und eine gemeinsame Vorgehensweise für die Verfolgung grenzüberschreitender Verstöße zu entwickeln, war ein Ziel der Konferenz der Medienanstalten gemeinsam mit der European Regulators Group for Audiovisual Media Services (ERGA) am 11. April in Brüssel. Unter dem Titel „Safeguarding European Core Values Online“ stand die Frage im Fokus, wie die europäischen Grundwerte auch im Internet geschützt werden können und wie sich die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten – Regulierungsbehörden, Gesetzgebern und Industrie – verbessern lässt.


„Bei allen Änderungen, die Konvergenz und Globalisierung mit sich bringen, gibt es immer auch die Konstante europäischer Kernwerte wie Menschenwürde, Jugendschutz, Vielfalt und Verbraucherschutz. Diese sind nicht disponibel – sie zu schützen ist die Aufgabe der europäischen Medienbehörden, der wir uns gemeinsam verpflichtet sehen“, so Dr. Tobias Schmid, Europabeauftragter der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten.


Einigkeit bestand darüber, dass das Herkunftslandprinzip ein wichtiger Grundstein der europäischen Medienregulierung bleibt, auch bei Fällen jenseits des klassischen Fernsehens. Gleichwohl soll die grenzüberschreitende Kooperation weiter verstärkt werden, um den rechtlichen Herausforderungen der Digitalisierung schneller und effektiver zu begegnen.


Vor dem Hintergrund der derzeitigen Reform der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste diskutierten die Gäste außerdem über die Zukunft der Medienregulierung in Europa. Dabei brachten sich auch Inhalteanbieter wie die Mediengruppe RTL und ein YouTuber mit ihrer Perspektive in die Diskussion ein, ebenso Intermediäre wie Google und Infrastrukturbetreiber wie die British Telecom. Sie forderten klare und zukunftssichere Regelungen.
 (go)

Einreichen: PR-Bild-Award 2018

 

Heute beginnt die Einreichungsphase für den PR-Bild Award 2018. Bis zum 15. Juni sucht die dpa-Tochter news aktuell wieder die besten PR-Bilder des Jahres aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den renommierten Branchenpreis können sich Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen unter www.pr-bild-award.de bewerben.

"Jeden Tag sind wir hunderten von Botschaften ausgesetzt: Nachrichten, Social Media, Werbung und andere Formate prasseln nahezu unablässig auf uns ein. Auch Fotos gehören selbstverständlich dazu und oft sind es gerade diese, die uns fesseln, kurz innehalten lassen oder zum Nachdenken anregen. Daher ist es auch kein Wunder, dass der Bedarf an Bildern in der PR in den letzten Jahren stetig zugenommen hat und Journalisten sich gute Bilder als Zusatzmaterial zu einer Pressemitteilung wünschen", sagt Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell und Initiatorin des PR-Bild Award.

Bereits zum 13. Mal sucht news aktuell die besten PR-Bilder des Jahres. Welches Unternehmen, welche PR-Agentur oder welche Organisation setzt seine Botschaft am erfolgreichsten in Szene? Wer hat die Stärken von Social Media wirklich verstanden? Wer gehört in die Hall of Fame der PR-Fotografie? Die Bewerbung für den PR-Bild Award 2018 erfolgt unter www.pr-bild-award.de und ist bis zum 15. Juni möglich. Die Teilnehmer dürfen beliebig viele Bilder in beliebig vielen Kategorien einreichen. Einzige Voraussetzung: Die Fotos müssen in den letzten zwölf Monaten für Pressearbeit und PR verwendet worden sein.

Die Gewinner werden in einem mehrstufigen Auswahlverfahren ermittelt und die Teilnahme ist kostenlos. Zuerst bewertet eine Fachjury aus Journalisten, PR-Experten und Künstlern, welche Bilder es auf die Shortlist schaffen. Ab dem 13. August kann die Fachöffentlichkeit online über die Favoriten abstimmen. Die Stimmabgabe ist bis zum 12. Oktober möglich. Die Bekanntgabe der Kategorie-Gewinner und des "PR-Bild des Jahres" für Deutschland, Österreich und die Schweiz findet am 8. November im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Hamburg statt.

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