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Santo Pane wird Head of Corporate bei Burson-Marsteller

 

Santo Pane (47) wechselt ab Januar 2018 als neuer Leiter der Corporate Practice und des Frankfurter Büros zu Burson-Marsteller. Zudem wird er als Managing Director Mitglied des deutschen Executive Committees und des Management-Teams der internationalen Agentur für Public Relations und Public Affairs. Pane berichtet direkt an Alexander Fink, CEO von Burson-Marsteller Deutschland.

Die Schwerpunkte des Betriebswirts (VWA) sind Corporate und Management Positionierung, interne- und Change-Kommunikation, Campaigning (online und offline), Krisenkommunikation, Content Marketing und Media Relations sowie die Organisationsberatung von Kommunikations- und Marketingabteilungen. Seine Branchenschwerpunkte liegen auf dem Finanz- und Versicherungsbereich, der Fertigungsindustrie, Professional Services, Chemie, Energie, Handel, Lebensmittelwirtschaft, Luftfahrt-, Logistik- und Tourismusindustrie sowie der gesamten Immobilienwirtschaft.

Pane verfügt nicht nur über eine umfassende Erfahrung als Berater, sondern auch als Mitglied des Managements in mehreren Agenturen und auf Unternehmensseite – davon zwei Jahre in London. Vor seinem Eintritt bei Burson-Marsteller war Pane Managing Director Corporate Communications bei EdelmanErgo. Er war dort für den Bereich Corporate Communications in Deutschland (B2B und B2C) verantwortlich, Mitglied des Management Boards und leitete den Kölner Standort mit. Zuvor hat er bei ergo Kommunikation als Mitglied der Geschäftsführung den Bereich Unternehmenskunden geleitet und unter anderem die digitale Transformation der Finanzbranche eng begleitet. Als Global Head of Marketing Capital Markets verantwortete er zuvor weltweit alle Marketing-, Kommunikations- und Eventaktivitäten des Investment Bankings der WestLB. „Ich möchte mit meiner Erfahrungen dabei helfen, die in Deutschland auch heute immer noch vorzufindenden Silos zwischen PR, Digital und Marketing grundlegend aufzubrechen“, so Pane. (go)
 

WDR Digital-Initiative: Online-Angebot noch multimedialer

 

Der WDR verstärkt ab sofort den Schwerpunkt auf Video- und Audioformate in seinem Online-Portal wdr.de. Zu jedem Thema auf der Startseite gibt es Videos und Audios. Die wesentlichen nachrichtlichen Fakten werden textlich nur noch knapp zusammengefasst. „Wir setzen online deutlich stärker auf unseren Kernauftrag“, sagt WDR-Intendant Tom Buhrow. "Im kommenden Jahr wollen wir das Angebot weiter mit neuen audiovisuellen Formaten ausbauen und den strukturellen Umbau für den digitalen Wandel konsequent vorantreiben", so Buhrow. Wichtiges Ziel dabei sei die Optimierung der mobilen Nutzung.

Mit der Konzentration auf das audiovisuelle Angebot geht der WDR-Intendant einen Schritt auf die Zeitungsverlage zu: „Ich will keine Energie in überflüssige Rechtsstreitigkeiten stecken, sondern ein starkes Neben- und Miteinander von Sendern und Zeitungen fördern. Nur mit einer vielfältigen Medienlandschaft garantieren wir den Menschen unabhängigen und umfassenden Journalismus", unterstreicht Tom Buhrow.
Durch die stärkere Fokussierung wird wdr.de künftig mehr audiovisuelle Inhalte sowie mehr interaktive Darstellungsformen anbieten; auch datenjournalistische Schwerpunkte und Virtual Reality-Formate sowie Plattform-Angebote wie es der Kandidatencheck zu den Landtags- und Bundestagwahlen war. Zusammenfassende Texte werden aber auch weiterhin ein Bestandteil der Online-Berichterstattung sein, da der WDR gesetzlich zu Inklusion und Barrierefreiheit verpflichtet ist. (go)

Ströer baut Reichweiten- und Qualitätsangebot in der Digital-Vermarktung weiter aus

 

Ströer verlängert langjährige Mandate im Bereich der Digital-Vermarktung: Auch in Zukunft werden die reichweitenstarken Publisher Kicker (Olympia Verlag), Mediasports, gutefrage.net und Freenet weiter von Ströer vermarktet werden. Das Medienhaus Ströer baut die Spitzenposition im AGOF-Vermarkterranking weiter aus und steigert seine Digital-Reichweite 2017 um rund sieben Millionen auf 52,43 Millionen Unique User im Monat Oktober. Neben wichtigen Verlängerungen von Vermarktungsmandaten forcierten die Zugewinne neuer Publisher wie zum Beispiel Bauer, Funke und Aufeminin.com die starke Position von Ströer in der Digital-Vermarktung.

„Wir stellen fest, dass unsere Strategie greift und gehen davon aus, dass die Marktkonsolidierung weiter voranschreiten wird“, sagt Tobias Conrad, Managing Director Publisher Management der Ströer Digital. „Nicht zuletzt durch die finale Zusammenführung aller Vermarkter und der sukzessiven Migration unserer Technologien, haben wir hier wesentliche Synergien erzielen können. Das hat im Markt überzeugt und verspricht unseren Publishern die bestmögliche Monetarisierung ihrer Reichweiten.“

Im Hinblick auf die Fußball Weltmeisterschaft 2018 sei Ströer in der Vermarktung unter anderem durch die verlängerten Vermarktungsmandate von kicker.de, spox.de, goal.com, sportal.de, freenet.de/sport, sowie der bestehenden Belegungseinheiten der regionalen Verlagshäuser der OMS und von t-online.de/sport gut aufgestellt. (go)

Die Bedeutung des Dokumentarischen

 

Großartige Dokumentarfilme sorgen derzeit für Aufsehen. Etwa „Bimbes - Die schwarzen Kassen des Helmut Kohl“. Der Film von Stephan Lamby lief am Montag in der ARD mit einem Marktanteil von 10,4 Prozent. Das ZDF zeigt am 12. Dezember „Der große Zampano“ von Berthold Baule und Michael Jürgs über den 2011 verstorbenen Medienmogul Leo Kirch. Beide Filme liefen und laufen um 22.45 Uhr. Die Zeit ist ein Streitpunkt zwischen den Sendern und den Dokumentarfilmern, die in dieser Woche ihrem Unmut in zwei Veranstaltungen in Berlin Luft machten.

Die ARD-Vorsitzende Karola Wille bekannte sich zum langen Dokumentarfilm. Der gehöre zur ARD. Sie fasste ihre in Leipzig geführten Gespräche mit Dokumentarfilmern so zusammen: Es gehe um Erwartungshaltungen, Rahmenbedingungen und den Stellenwert des langen Dokumentarfilms in der ARD. Fortschritte habe es bei der Kalkulation gegeben. Aber: mehr als zwölf Sendeplätze könne die ARD nicht einräumen. Chefredakteur Rainald Becker machte darauf aufmerksam, dass es meistens doch 14 bis 16 Filme würden. Er räumte ein, dass „Bimbes“ durchaus einen früheren Sendeplatz verdient hätte.

Für Wille fehle oft der Mut, zu experimentieren. Sie wolle vor allem für Verlässlichkeit sorgen, damit der Sendetermin tatsächlich um 22.45 Uhr eingehalten werde und nicht wegen aktueller oder Sportberichterstattung weiter nach hinten wandere. Da die großen Streamingangebote längst das Dokumentarische für sich entdeckt hätten, gelte es, durch Crosspromotion stärker auf die eigenen Sendungen hinzuweisen. Gerade werde am ARD-Player gearbeitet, damit dieser stärker personlisieiren könne. Für die Direktorin des Grimme-Instituts, Frauke Gerlach, gehöre die Programmierung auch in die derzeit geführte Debatte zum öffentlich-rechtlichen Auftrag.


Für Dokumentarfilmer „geht es um Zeit und das Druchdringen einer Sache“, sagte Regina Schilling, Autorin der „Geschlossenen Gesellschaft“ über die Odenwaldschule. Filmemacher David Bernet verwies darauf, dass die Marken für das Streaming im linearen Fernsehen geschaffen würden. „Wir erleben die Marginalisierung des Dokumentarfilms - auch durch sinkende Investitionen.“ Die Produktionskosten für den Film über die Odenwaldschule bezifferte Schilling mit 150.000 Euro. Günter Wallraff berichtete etwa, dass es immer schwerer werde, bei den Öffentlich-Rechtlichen etwas unterzubringen. Die Themen scheiterten oft an den Hausjuristen. Bei RTL hingegen sei für seine Arbeit gesichert, dass die Prozesse bis zu Ende geführt würden.
Thoralf Lipp aus dem Vorstand der AG Dok beklagte, dass allein das ZDF 420 Krimisendeplätze 2016 gehabt hätte, Malte Krückels, thüringischer Medienstaatssekretär sprach von 640 Krimi-Produktionen bei ARD und ZDF im Jahr 2015. Krückels, Mitglied des Sturkturreformausschusses der Länder, hält es für denkbar, in der Auftragsdebatte den teuren Unterhaltungs- und Sportbereich bei ARD und ZDF einzuschränken. Der Politikwissenschaftler und Publizist, Professor Ulrich Teusch, machte darauf aufmerksam, dass im Fernsehen mehr Morde aufgeklärt würden, als in Deutschland geschehen. Wallraff befürchtet bei einem Weiter so! eine „gähnende Langeweile“ im Fernsehen.


Mit dem Kirch-Film will das ZDF dagegensetzen. Bemerkenswert hier, wie die Macher angesichts der relativ wenigen Bewegtbilder von Leo Kirch und der diffizilen Rechtefragen vorgegangen sind, und zum Beispiel Musik eingesetzt haben. Unabhängig von diesem Film: Beim ZDF ist man aber auch der Meinung, dass manche Dokus vor der 20-15-Sendezeit geschützt werden sollten und später ein zielgenaueres Publikum fänden. (gp)

 

Die SCORE MEDIAthek revolutioniert das Beleg-Handling

 

Berge von Zeitungsbelegen, die enorme Ressourcen im Versand und in der Archivierung in Anspruch nehmen, gehören der Vergangenheit an. Mit der SCORE MEDIAthek bietet der Crossmedia-Vermarkter Score Media Group seit dem 1. Dezember Kunden und Agenturen durch eine vollautomatisierte Digitallösung ein einfaches Beleg-Handling über die mehr als 600 Zeitungstitel hinweg. Strategischer Partner für die Einführung dieses Branchenstandards im Beleg-Handling ist die Firma Media Summary aus Reinheim, die die innovative Technologie für den digitalen Zeitungskiosk entwickelt hat.

Jeweils am Erscheinungstag der gebuchten Kampagnen erhalten Kunden und Agenturen automatisiert einen Link, unter dem sie ihre persönliche ePaper-Mediathek mit direktem Zugriff auf alle individuellen Belegungen finden. Die Belege entsprechen den IVW-ePaper-Kriterien und ersetzen oder ergänzen zukünftig die gedruckten Kampagnenbelege. Der Zugriff und Download für jeden Erscheinungstag ist jeweils 24 Monate möglich.

Die Mediathek optimiere einen bislang aufwendigen Teil der Kampagnenabwicklung in Zeitungen grundlegend, kommentiert Judith Sterl, COO Score Media Group, das neue Angebot. (go)

möller pr gewinnt MMC Studios

 

Die Kölner Kommunikationsagentur möller pr hat die PR der MMC Studios übernommen. Der Fokus liegt auf Content-Entwicklung, Pressearbeit und Social Media-Betreuung des ebenfalls in Köln ansässigen Studio-Anbieters. MMC ist der 7. Neukunde von möller pr in diesem Jahr. Die privat geführte MMC Studios Köln GmbH verfügt über eines der größten und modernsten Studiogelände in ganz Europa. Hierzu gehören 22 Film- und TV-Studios auf rund 157.000 Quadratmetern. Zum Leistungsprofil der MMC Studios zählen bekannte Serien-Produktionen, nationale und internationale Spielfilm-Produktionen und Live-Produktionen.

Die „möller pr Agentur für Kommunikation GmbH“ gehört zu den führenden PR-Dienstleistern für Industrie- und Technologieunternehmen in Deutschland. In der Krisenkommunikation zählt die Agentur zu den deutschen Marktführern. Die Full-Service-Agentur mit Hauptsitz in Köln und einer Niederlassung in Berlin wurde im Jahr 2000 von Geschäftsführer Christoph Möller gegründet.  (go)

DDB holt Top-Kreativ-Duo Mark Benjamin Räke und Dennis Krumbe

 

Zum Start des neuen Jahres erhält DDB Hamburg gleich doppelt Zuwachs. Das neue Kreativ-Duo Mark Benjamin Räke (35) und Dennis Krumbe (41) kommt von Serviceplan. Das Jahr 2018 startet für DDB mit zwei Top-Zugängen. Unter der Führung von Dennis May, Chief Creative Officer der DDB Group in Deutschland, werden Mark Benjamin Räke und Dennis Krumbe als Creative Directors den Kunden Telekom vom Hamburger Standort aus betreuen.

Räke und Krumbe arbeiten bereits seit fünf Jahren als Team zusammen. Der gebürtige Berliner Mark Benjamin Räke begann seine Laufbahn als Arter bei JvM/Neckar in Stuttgart. Nach mehreren Jahren folgte dann der Wechsel zu JvM/Neue Elbe in Hamburg. Dennis Krumbe, ursprünglich aus Köln, startete seine Karriere als Junior-Texter bei Philipp und Keuntje. Nach einer Station bei Kolle Rebbe kam dann der Wechsel zu JvM/Neue Elbe. Hier begann auch die Zusammenarbeit mit Räke. (go)

Zeitungsverlage zeigen Innovationskraft der Branche

 

Wie innovativ die deutschen Zeitungsverlage sind, hat der Erfolg des 2017 erstmals vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Kooperation mit der Unternehmensberatung Schickler ausgeschriebene NOVA – Innovation Awards gezeigt. Nun gewährten bei der „Best of Local – NOVA Lokalkonferenz“ Gewinner der Awards sowie weitere dafür nominierte Zeitungshäuser am 5. Dezember in Hamburg einen Einblick in ihre Projekte und Ideen.

„Die Innovationskraft der deutschen Regionalverlage wird stärker. Die Branche entwickelt sich weiter, erschließt neue Erlösquellen und baut vorhandene weiter aus. Was Verlage von anderen Branchen lernen können, ist Mut zur Veränderung und Neu-Denken über Geschäftsmodelle“, fasste Hendrik Langen, Associate Partner bei der Unternehmensberatung Schickler, für die gut 50 Teilnehmer zusammen. Wichtig sei es, Trends zu analysieren und zu nutzen, das heiße, „auch technologische Änderungen und Trends zu prüfen, die auf den ersten Blick keine direkte Anwendung für Regionalverlage haben“.

Wie das konkret aussehen kann, stellten die Initiatorinnen des Blogazines (Blog + Magazine) „Nordkind“, Nina Brockmann und Janina Kück von der „Nordsee-Zeitung“ (Bremerhaven), vor. Die beiden jungen Journalistinnen hatten vergeblich eine Plattform gesucht, „auf der wir über die Themen unserer Generation im Norden schreiben können“. So sei die Idee zum Angebot www.nordkind.blog entstanden. Hier kämen junge Autorinnen und Autoren zu Wort, „die sich mit dem Norden identifizieren“.

Auch die „Westfalenpost“ (WP, Hagen) hat mit ihrer Aktion #MehralsnurWP die junge Zielgruppe in der Region im Blick. Die Kampagne läuft über Social-Media-Kanäle und nutzt Veranstaltungen und Workshops. Die Ergebnisse fließen in die Berichterstattung der Zeitung ein. Dr. Jost Lübben, Chefredakteur der „Westfalenpost“, erklärte: „Wenn junge Menschen das Verbreitungsgebiet verlassen, haben nicht nur wir ein Problem, sondern die gesamte Bevölkerung.“ Der Zeitung gehe es bei der Aktion nicht um Marketing. Vielmehr wolle die „WP“ als Akteurin auftreten, die mit Glaubwürdigkeit junge Menschen in der Region anspreche, eine Community anbiete „und mit ihnen über Themen diskutiert, die sie betreffen“. (go)

Serviceplan Gruppe Schweiz gründet Mediaagentur der neuesten Generation

 

Die neue Agentur Mediaplus Suisse AG für Impact- und Channelplanning wird von Cosima Giannachi geführt und hat ihren Sitz im Haus der Kommunikation der Serviceplan Gruppe Schweiz. Mediaplus Suisse AG schließt damit den Kreis von Media, Technologie und Kreation und ist ideal aufgestellt für die kontextbezogene Bespielung aller Medien und Touchpoints mit maximaler Wirkung und höchster Effizienz.



Die Mediaplus Suisse AG ist die Innovationsagentur für markenindividuelle Media, welche für Kunden die Verantwortung für den gesamten Kommunikationsprozess über alle Medienkanäle hinweg trägt. Im Fokus steht datengestütztes Impact- und Channelplanning und eine optimale Verbindung umfangreicher Erfahrungswerte aus den Bereichen der digitalen und klassischen Medien. Moderne Technologien und aktuelle Ergebnisse aus der Markt- und Werbewirkungsforschung sorgen für maximalen Wirkungsgrad.

Das neue Unternehmen wird von der Serviceplan Gruppe Schweiz mit der Unterstützung der Mediaschneider AG aufgebaut. Urs Schneider, Inhaber Mediaschneider AG und Joint-Venture-Partner, über die neue Agentur: „Mit Mediaplus Suisse AG wird nun ein eigenständiges, hervorragendes Mediaangebot im Haus der Kommunikation der Serviceplan Gruppe Schweiz etabliert. Die neue Mediaagentur führt aber auch für unsere Agenturkunden zu einer klareren Abgrenzung unserer Kooperation mit Serviceplan.“

Die bisher in Bern ansässige Mediaplus AG, geführt von Christian-Kumar Meier und Teil des Mediaschneider-Verbunds, hat unlängst ihren Namen geändert und firmiert nicht mehr unter der Marke Mediaplus.
Die Mediaplus Suisse AG hat uneingeschränkten Zugriff auf das globale Netzwerk der internationalen Mediaplus Gruppe. Diese verfügt weltweit über Niederlassungen in allen relevanten Wirtschaftsräumen und ist die größte unabhängige und partnergeführte Mediaagentur in Europa.


Cosima Giannachi, die Geschäftsführerin der neuen Agentur, war vor ihrem Wechsel zur Serviceplan Gruppe Schweiz 20 Jahre lang für WPP-Agenturen tätig – davon rund 15 Jahre als CEO und Verwaltungsratspräsidentin der Mindshare AG. Sie verfügt über fundiertes Kommunikations- und Media-Know-how in On- und Offlinemedien sowie im Bereich der Strategieentwicklung für nationale und internationale Kunden aus allen relevanten Branchen.Sie arbeitet bereits seit Anfang Jahr für das neu gegründete Unternehmen. Die Mediaplus Suisse AG übernimmt zum Start das gesamte Mediageschäft der Agenturen im Haus der Kommunikation und ist ab sofort bereit, weitere Mandate zu betreuen.
 (go)

Mediaagenturen im Spannungsfeld Mensch, Marke und Maschine

 

Mediaagenturen beschäftigen sich intensiv mit den Chancen und Risiken automatisierter und selbstlernender Computer-Technologien – durchaus kritisch und kontrovers. Die Organisation der Mediaagenturen (OMG) hat deshalb ihr nun vorliegendes Jahrbuch „Best of OMG 2017 – Ausblick 2018“ diesem Thema gewidmet (Auflage: 4000 Stück). „Zwischen dem Lager der Realisten und der Progressiven zeigen sich sehr differenzierte Sichtweisen auf die fortschreitende Automatisierung unserer Branche“, erklärt OMG-Geschäftsführer Klaus-Peter Schulz. „Fest steht aber: Wir müssen uns intensiv mit dem Spannungsverhältnis Mensch, Marke und Maschine in der digitalen Transformationsphase auseinandersetzen.“

Im aktuellen „Best of OMG“-Jahrbuch schildert Oliver Stroh (OMD), wie sich mit künstlicher Intelligenz das Einkaufserlebnis verbessern lässt. Das Verhalten der Kunden kann besser vorhergesagt werden. Die Automatisierung des Mediageschäftes wird aber das Leistungsprofil der Media-Dienstleister signifikant verändern. „Wenn Maschinen den Großteil des Entscheidungsfindungsprozesses übernehmen, müssen sich Planer auf das Konstruieren und Entwickeln von Marketing-Technologien konzentrieren“, so Fabian Preiß (phd). Andere Autoren beurteilen die Segnungen der Marketing-Automation zurückhaltend. So warnt Oliver Blecken (JOM Düsseldorf) vor blinder Algorithmusgläubigkeit, denn sie schließe menschliche, emotionale und unerwartete Faktoren aus. Christian Scholz (Initiative) appelliert an die Branche, erst dann „die Technologie von der Leine zu lassen“, wenn die Strategie steht und die Zielgruppe klar definiert ist. Oder, wie Andrea Malgara (Mediaplus) feststellt: „Server an bedeutet keineswegs Hirn aus.“ Und: „Je mehr künstliche Intelligenz wir einsetzen wollen, desto mehr intelligenten Menschenverstand brauchen wir.“

Im Spannungsfeld zwischen Marke und Maschine, Daten und Intelligenz, geht es damit maßgeblich um den gezielten Ausbau von Marketing-Knowhow und die ebenso effektive wie effiziente Umsetzung und Aussteuerung absatzrelevanter Strategien. „Technologie zielorientiert nutzen und digitale Heilsformeln kritisch hinterfragen, darin sehen wir unseren Auftrag“, so OMG-Geschäftsführer Klaus-Peter Schulz.


OMG ist der Verband der Mediaagenturen in Deutschland. Ziel ist es, die Aufgaben und Herausforderungen der Mitglieder als Partner und Berater der werbungtreibenden Unternehmen zu repräsentieren und zu reflektieren. Mit ihren derzeit 22 Mitgliedern deckt die Organisation den Markt der Mediaagenturen fast zu 100 Prozent ab (Basis: RECMA). Die OMG vertritt die Interessen der Mediaagenturen bei marktübergreifenden Themen wie der Evolution der Medienlandschaft und -nutzung sowie im Rahmen der Gremienarbeit zur Erhebung von Medianutzung und deren Ausweisung. (go)

 

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