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SevenOne Media: Optimierung von TV-Kampagnen via Addressable TV

 

SevenOne Media ermöglicht ab sofort durch die Kombination von klassischem TV-Spot und einem entsprechenden Addressable TV Werbemittel die Optimierung von klassischen TV-Kampagnen. Für die Werbetreibenden bedeutet das eine höhere Reichweite der Werbekampagne und eine optimale Kontakt-Aussteuerung. SevenOne Media kombiniert die Vorteile aus beiden Welten: hohe Reichweite des linearen TV und individuelles Targeting per Addressable TV. Dabei bietet SevenOne Media drei Varianten: Das Addressable TV Werbemittel kann gezielt auf Fernsehgeräten angezeigt werden, die bereits mit dem TV-Spot erreicht wurden (Multiply) – mit entsprechender Optimierung der Kontaktdosis und der Durchschnittskontakte. Oder das Addressable TV Motiv wird gezielt auf Geräten ausgespielt, die noch keinen Kontakt mit dem TV-Spot hatten (Incremental) – damit erhöht sich die Nettoreichweite der Kampagne. Als dritte Option können sich Werbetreibende für die Kombination aus beiden Mechaniken entscheiden.

Erste Test-Kampagnen, unter anderem für die ProSiebenSat.1-Tochter maxdome zeigen: Auf den erreichten Smart TVs wuchs die Nettoreichweite der kombinierten Spot- und Adressable-TV-Kampagnen um 87 Prozent (Incremental), die Durchschnittskontakte via Multiply konnten um bis zu 40 Prozent gesteigert werden. Darüber hinaus wurden bis zu zehnmal mehr Geräte in die definierte Ziel-Kontaktklasse (fünf Kontakte) gehoben und die Kampagnen so entsprechend optimiert. (go)

BDZV-Präsident Döpfner: gemeinsame Herausforderungen von Tageszeitungen und Anzeigenblättern 

 

Die Frühjahrstagung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) beschäftigte sich mit dem aktuellen Thema Nachwuchsgewinnung sowie Personalbindung und -entwicklung. Unter der Überschrift „Kampf um Talente“ wurden auf dem Anzeigenblattforum am 20. April Strategien diskutiert, wie Anzeigenblattverlage vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels qualifiziertes Personal für sich gewinnen und binden können sowie Kunden und die lokale Wirtschaft bei der Personalsuche unterstützen können.

BVDA-Präsident Alexander Lenders rief die Anzeigenblattverlage auf, in ihre eigenen Beschäftigten zu investieren und ihre lokale Multiplikatorenrolle noch stärker wahrzunehmen. „Angesichts der gemeinsamen Herausforderungen von Anzeigenblättern und Tageszeitungen in einer digitalisierten Welt gilt es, die Interessen der Printbranche geschlossen zu vertreten und mit Selbstbewusstsein in die Zukunft zu blicken“, betonte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dr. Mathias Döpfner. Er appellierte an die Verlage, in die Redaktionen und gute Inhalte zu investieren. Der Kampf um die besten Köpfe habe längst begonnen – dieser sei entscheidend für den Unternehmenserfolg.

Professor Dr. Martin Klaffke, Direktor des Hamburg Institute of Change Management, zeigte im Anschluss einen Paradigmenwandel am Arbeitsmarkt auf. Angesichts der demografischen Entwicklung und den partiell bereits bestehenden Fachkräfte-Engpässen verschiebe sich das Machtverhältnis zu Gunsten der Arbeitnehmerseite, ist Klaffke überzeugt. Um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern, sei professionelles Personalmanagement spielentscheidend. „Die Unternehmen müssen den Augenmerk auf Personalentwicklung und Führung richten und Bedingungen schaffen, um Beschäftigte auch langfristig im Unternehmen zu halten“, erläuterte Klaffke.

Anike Oleski, Inhaberin der BerlinApotheke Schneider & Oleski, gehört zu den prämierten besten Arbeitgebern der Hauptstadt und erläuterte, was ihr mittelständisches Unternehmen von anderen abhebt. „Mir ist es wichtiger, dass jemand richtig Lust hat bei uns zu arbeiten, als dass er bereits viel Know-How gesammelt hat.“ Kompetenz könne man aufbauen, Eigenmotivation müsse man mitbringen, so Oleski.

Zum Abschluss des Anzeigenblattforums kamen die Wochenblattverlage selbst zu Wort. Sie erläuterten auf Augenhöhe, wie Arbeitsbedingungen modernisiert wurden, um zu konkurrierenden Branchen aufzuschließen. Beschäftigten wurden Perspektiven und Chancen aufgezeigt sowie Weiterbildung und Persönlichkeitsentwicklung von Mitarbeitern gezielt gefördert. Angesichts wachsender Herausforderungen in der Medienbranche betonte BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers die Wichtigkeit von gattungsspezifischen und praxisnahen Aus- und Weiterbildungen für die Verlage. „Durch die zukünftige Ausrichtung der BVDA Akademie nimmt der Verband die Themen Weiterbildung und Personalentwicklung noch stärker in den Fokus“, so Eggers. (go)

Stellungnahme zum Thema "Auftrag und Strukturoptimierung"

 

In einer Stellungnahme an die Rundfunkkommission der Länder erläutert und begründet das ZDF, warum über die von ARD, ZDF und Deutschlandradio im September 2017 gemachten Einsparvorschläge hinaus keine weiteren Projekte zur Strukturoptimierung genannt werden können. ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut: „Wir haben bereits erhebliche Einsparungen umgesetzt und sind nach wie vor bereit für jede sinnvolle Kooperation mit der ARD und Deutschlandradio. Das, was wir uns vorgenommen haben, packen wir an. Aber über die vorgeschlagenen, gründlich durchdachten Strukturprojekte hinaus lassen sich zurzeit seriös keine weiteren Maßnahmen identifizieren."

Zum Thema Personal hat das ZDF mit der KEF einen verbindlichen Abbauplan bis 2020 vereinbart. Bis dahin werden zehn Prozent des Personals abgebaut und zudem zahlreiche Maßnahmen zur Kostendämpfung im Personalbereich umgesetzt. Intendant Bellut spricht von einer großen „Kraftanstrengung“ und einem harten „Einschnitt, der die Grenze des Machbaren erreicht“. Zudem hätten die Gehaltstarifabschlüsse in den vergangenen Jahren deutlich unter vergleichbaren Abschlüssen, etwa beim öffentlichen Dienst, gelegen. Auch beim Programm habe das ZDF in den vergangenen Jahren deutliche Einsparungen vorgenommen. Die Direktion Europäische Satellitenprogramme wurde aufgelöst, die früheren 3sat-Redaktionen in Plattformredaktionen integriert. Zusätzliche Aufgaben wie der Ausbau von ZDFneo und ZDFinfo, das junge Angebot funk, Online- und Social-Media-Angebote wurden durch Einsparungen finanziert. Redaktionen wie "ZDF-Morgenmagazin" und "ZDF-Mittagsmagazin" wurden zusammengelegt. Beim "ZDF-Mittagsmagazin" gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem RBB und ein gemeinsames Studio in Berlin. Bellut: „Wir haben bewiesen, dass wir wirtschaftlich arbeiten. Das wird von der KEF streng überwacht.“

Das ZDF wird sich auch künftig Einsparungen im Programm, insbesondere bei der Programmherstellung, nicht verweigern und hat für die kommende Beitragsperiode bereits eine moderate Bedarfsanmeldung gegenüber den Ländern angekündigt. Grundsätzlich plädiert das ZDF dafür, zu einem geregelten KEF-Verfahren zurückzukehren, zumal schon Anfang 2019 die Anmeldung für den 22. KEF-Bericht ansteht, der die Grundlage für die Beitragsbemessung für den Zeitraum von 2021 bis 2024 bildet. (go)

F.A.Z.Net-App: personalisierte Nachrichten

 

Ab sofort bietet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) den Nutzern ihrer F.A.Z.Net-App eine neue Personalisierungsfunktion, die ihr individuelles Informationsbedürfnis bedient. Damit orientiert sich die F.A.Z.Net-App am Leseinteresse eines jeden Einzelnen. Die Personalisierungsfunktion steht allen Nutzern zur Verfügung, die einen F.A.Z.-Account besitzen oder neu anlegen. Die neu geschaffene Funktion findet sich in zwei Bereichen: zum einen unter „Entdecken“, zum anderen im „Profil“.

Das redaktionelle Angebot im neuen Bereich „Entdecken“ ist für jeden Nutzer individualisiert gebündelt und enthält Beiträge, die dem jeweiligen Leseverhalten entsprechen. Dazu gehören Texte zu häufig gelesenen Themen, aber auch Beiträge von Lieblingsautoren des Lesers. Die Zusammenstellung der Artikel bereichert das Leseerlebnis – und sie ergänzt eine eigene Auswahl mit weiteren passenden und überraschenden Inhalten. Der Bereich „Profil“ löst den bisherigen „Merkzettel“ ab. Er liefert den Lesern praktische Erweiterungen durch die Personalisierungsfunktion. Alle persönlichen Artikel sind an dieser Stelle gebündelt. Das heißt: Neben den gespeicherten Beiträgen des Merkzettels findet sich dort auch die Lesehistorie. So ermöglicht die F.A.Z.Net-App den einfachen und schnellen Zugriff auf alle Artikel, die gelesen oder nur angelesen wurden.

Die personalisierten Bereiche sind klar vom bestehenden Angebot der F.A.Z.Net-App abgegrenzt. Damit bleibt die bekannte Vielfalt der F.A.Z.-Texte erhalten. Sämtliche Daten zum Leseverhalten der Nutzer werden anonymisiert analysiert und können einzelnen Personen nicht zugeordnet werden. Die Daten werden ausschließlich für die FAZ.Net-App genutzt. Wer die Personalisierungsfunktion nicht verwenden möchte, kann sie deaktivieren.

Täglich verfasst die F.A.Z.-Redaktion mehr als 100 Texte zu Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Sport oder Feuilleton. Alle Artikel sind in der kostenlosen FAZ.Net-App verfügbar. Carsten Knop, Chefredakteur Digitale Produkte: „Mit der neuen Funktion kombinieren wir die redaktionelle Themenführung mit einer individuell angepassten Reihenfolge an Texten. Das ist ein integriertes Konzept. Mit ihm nutzen wir die jeweiligen Stärken der Redaktion und des ‚Machine Learning‘ optimal. Das hebt unser neues Angebot deutlich positiv von allen anderen personalisierten Apps ab, die es schon heute gibt.“ (go)

Barbara Röcher verstärkt den Digital Hub Cologne

 

Mit Wirkung zum 1. April 2018 verstärkt Barbara Röcher als Head of Corporates das nunmehr achtköpfige Team um Geschäftsführer André Panné als Ansprechpartnerin für den Mittelstand beim Digital Hub Cologne. In dieser Funktion wird Barbara Röcher als Schnittstelle zwischen Mittelstand und Start-ups den Unternehmen aus der Region Köln das Thema Digitalisierung auf Augenhöhe näher bringen.

„Als Digital Hub Cologne möchten wir gemäß unserem Auftrag der NRW-Landesinitiative das Innovationspotenzial der Digitalisierung für die Wirtschaft nutzbar machen. Mit Barbara Röcher haben wir eine gestandene und erfahrene Führungskraft gefunden, die als Ansprechpartnerin für die regionale Wirtschaft als Schnittstelle zwischen Mittelstand und Start-ups dient“, sagt André Panné, Geschäftsführer des Digital Hub Cologne.


Barbara Röcher war nach ihrem Studium der Betriebswirtschaft in unterschiedlichen Unternehmen und Branchen tätig, davon die letzten 15 Jahren als Geschäftsführerin in Berufsverbänden und Unternehmen des HealthCare-Bereichs. (go)

BVDA-Frühjahrstagung 2018

 

Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) hat zum Auftakt seiner Frühjahrstagung am 19. April 2018 seinen Medienpreis „Durchblick“ in Berlin vergeben. Ausgezeichnet wurden Preisträger in den Kategorien „Beste journalistische Leistung“, „Leser- und Verbrauchernähe“, „Innovation – die beste Idee des Jahres“ und „Beste digitale Aktivität“. Der jährlich verliehene Durchblick-Preis würdigt herausragende publizistischen Engagements der Wochenblätter. Die Preisverleihung wurde von BVDA-Geschäftsführer Dr. Jörg Eggers und Anne Henning, Leiterin BVDA Akademie und Event, moderiert.

Gewinner Durchblick Medienpreis 2018:

Sieger in der Kategorie „Beste journalistische Leistung“ sind Ulf-Stefan Dahmen und Lars Kindermann mit dem Beitrag „Bestenfalls Schlamperei“. Die Journalisten vom Verlag Anzeigen und Informationen GmbH & Co. KG begleiten den schwierigen Kampf von Anwohnern gegen städtische Gebührenbescheide. Jury-Urteil: Beeindruckende Rechercheleistung.

Der erste Preis in der Kategorie „Leser- und Verbrauchernähe“ geht an den Wochenkurier Lokalverlag GmbH & Co. KG für die Aktion „Goldene Hausnummer“. Der Redaktion des Wochenkuriers gelingt es mit der Aktion „Goldene Hausnummer“, eine alte ostdeutsche Tradition wieder zu beleben und eine große Resonanz bei den Leserinnen und Lesern zu erzeugen.

Als Sieger in der Kategorie „Innovation – die beste Idee des Jahres“ zeichnete der BVDA die VRM Gratismedien GmbH für ihre monothematische Sonderausgaben unter dem Motto „Worms ist Vielfalt“ aus. Losgelöst vom aktuellen Tagesgeschehen widmet das Wormser Wochenblatt monatlich eine Samstagsausgabe einem Schwerpunkt aus einem vielfältigen Themenspektrum.

Der erste Preis in der Kategorie „Beste digitale Aktivität“ geht an die Rheinische Anzeigenblatt GmbH & Co. KG für ihren Beitrag 200 Jahre Fahrrad – Sonderveröffentlichung mit interaktiver Radkarte. Die Redaktion blickt zurück auf die Geschichte des Fahrrads und bietet ihren Leserinnen und Lesern crossmedial Tipps zu Touren in der Region.

Kategorie „Beste journalistische Leistung“: Den zweiten Platz belegen Simone Steinbrenner und Jan Beckmann von der Lünepost – Landeszeitung für die Lüneburger Heide GmbH mit dem Beitrag „Gestern Mädchen, morgen Mann“. Über ein Jahr haben die Lünepost-Redakteure den jungen Lüneburger Felix Rese und sein Schicksal auf dem Weg vom Mädchen Merle zum Mann begleitet.

Der dritte Platz geht an die Super Sonntag Verlag GmbH für den Beitrag „Engagement für Flüchtlinge“. Die Autorin Daniela Lövenich schildert hier die Situation von Flüchtlingen und Helfern vor Ort.

Kategorie „Leser- und Verbrauchernähe“: Den zweiten Platz belegt die Wochenanzeiger Medien GmbH mit der Reihe „Leben und Tod“. In der ganzjährigen Reihe beleuchtet die Redaktion des Münchner Wochenanzeigers das Thema Tod und stellt Hinterbliebenen hilfreiche Informationen im Umgang mit dem Verlust von Angehörigen zur Verfügung. Dritter Sieger ist die Rheinische Anzeigenblatt GmbH & Co. KG mit der Serie „ORTStermin“. In der crossmedialen Serie entführt die Redaktion die Leserinnen und Leser an sagenumwobene und geheimnisvolle Orte, die nur schwer zugänglich sind.

Kategorie „Innovation – die beste Idee des Jahres“: Der zweite Platz geht an das Druck- und Pressehaus Naumann GmbH & Co. KG mit „Dehaam im Main-Kinzig-Kreis“. Der Verlag hat mit „Dehaam im Main-Kinzig-Kreis“ eine Marke entwickelt, unter deren Dach ein Magazin erscheint, ein regionaler Heimatmarkt veranstaltet wird und Merchandising-Produkte verkauft werden. Die Berliner Wochenblatt Verlag GmbH bekommt den dritten Preis für die Kinderbeilage mit Kinderreporter Erik. Der kleine Eisbär Erik sorgt in der Kinderbeilage der Berliner Woche und des Spandauer Volksblatts für spannende Informationen und kindgerechte Angebote.

Kategorie „Beste digitale Aktivität“: Der zweite Preis in dieser Kategorie geht an die Rundschau Verlagsgesellschaft mbH mit dem crossmedialen Fotowettbewerb #herztal. Mit #herztal konnte die Wuppertaler Rundschau jüngere Zielgruppen erschließen, neue Sponsoren gewinnen und das Image des Verlags verjüngen. Den dritten Platz belegt der Verlag für Anzeigenblätter GmbH mit seiner Paper.plus App. Mit Hilfe der App können Leser und Kunden digitale Inhalte wie Bildergalerien und Videos oder auch Augmented Reality in der Zeitung erleben. (go)

Wetzlardruck und Gießener Anzeiger schließen sich zusammen

 

Die Wetzlardruck GmbH und der Gißener Anzeiger Verlags GmbH & Co KG (GAV) haben sich zusammen geschlossen. Damit entsteht der umsatz- und auflagenstärkste Tageszeitungsverlag in Mittelhessen. An dem neuen Unternehmen ist die VRM Holding GmbH & Co. KG aus Mainz beteiligt sowie die Schnitzler Verlags- und Kinne Beteiligungs-GmbH aus Wetzlar. Die Beteiligungsgesellschaft Rossano-Eifinger scheidet als Gesellschafter von Wetzlardruck aus. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.

In der neuen Konstellation erscheinen künftig neben der Wetzlarer Neuen Zeitung und den Gießener Anzeiger weitere neun Tageszeitungen zwischen Haiger und Lauterbach sowie zwischen Biedenkopf und Usingen. Die Gesamtauflage aller Lokalzeitungen der neuen Gruppe beträgt mehr als 95.000 Exemplare. Die Anzeigenzeitungen haben eine Gesamtauflage von mehr als 500.000 Exemplaren in der Wochenmitte und mehr als 270.000 Exemplare am Wochenende. Die Online-Dienste der Gruppe erzielen über sechs Millionen Seitenaufrufe im Monat und erreichen mehr als 500.000 Unique User. (go)

Mut zur Veränderung – wir brauchen jetzt eine digitale Medienordnung!“

 

Sie halten sich im Hintergrund, bestimmen jedoch, was wir auf unseren Displays sehen: Algorithmen und Künstliche Intelligenz. Intermediäre wie Google, Facebook und Twitter haben ihren Einsatz zu ihrem Geschäftsmodell erklärt. Beim DLM-Symposium (Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten) am 19. April 2018 in Berlin wurde diskutiert, wie eine digitale Medienordnung gestaltet werden muss, um diesen Entwicklungen gerecht zu werden.

Die DLM-Vorsitzende Cornelia Holsten sagte zur Regulierung von Intermediären, diese müssten keine Geschäftsgeheimnisse ausplaudern, es gehe einzig um Transparenz, Diskriminierungsfreiheit und einen Zustellungsbevollmächtigten in Deutschland. Keynote-Speaker Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg: „Es ist die Aufgabe der Länder, zukunftsorientiert rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Hamburg macht sich daher für neue staatsvertragliche Regelungen stark, die die Freiheitspotenziale digitaler Medien sichern und zugleich Information und Kommunikation in unserer Demokratie fördern. Hierbei benötigen wir auch den Sachverstand und die Expertise modernisierter Landesmedienanstalten, die sich hierfür auch strukturell an die digitalisierte Medienwelt anpassen müssen.“

Ideen für die praktische Umsetzung lieferte Dr. Daniel Knapp, Executive Director TMT Research & Analytics IHS Markit. Er riet dazu, sich stärker auf die Infrastruktur hinter dem Interface und auf öffentlich relevante Algorithmen zu konzentrieren. Im Panel zu Streaming ging es vor allem um die Frage, inwiefern Rundfunklizenzen noch zeitgemäß sind. Joachim Becker sprach als Koordinator des Fachausschusses Regulierung von einer „Schizophrenie“ zwischen medialer Wirklichkeit und gesetzlichen Regelungen. (go)

IVW Q1/2018: Handelsblatt steigert Abo und harte Auflage, WirtschaftsWoche legt im Einzelverkauf zu

 

Das Handelsblatt setzt auch im Jahr 2018 seinen Erfolgskurs fort: Laut aktueller IVW-Auswertung steigert die Wirtschafts- und Finanzzeitung im ersten Quartal als einzige überregionale Tageszeitung ihre verkaufte Auflage auf 127.576 Exemplare. Das bedeutet einen Zuwachs um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch in der wichtigen Sparte Abonnement kann das Handelsblatt punkten und legt gegenüber Vorjahresquartal um 0,9 Prozent auf 85.981 Abonnenten zu. Das ist einer der höchsten Quartalswerte seit Anfang 2009. Zum Vergleich: Der Gesamtmarkt der überregionalen Tageszeitungen hat im Abo-Bereich gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,3 Prozent verloren. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in der harten Auflage (Abonnement und Einzelverkauf) wider: Hier verzeichnet das Handelsblatt einen Zuwachs von 0,6 Prozent auf insgesamt 89.336 Exemplare, während der Gesamtmarkt im Vergleichszeitraum um 2,6 Prozent verliert.

Die WirtschaftsWoche schnitt besonders am Kiosk gut ab: Mit durchschnittlich 5.494 verkauften Exemplaren erzielt das Wirtschaftsmagazin im Einzelverkauf ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber Vorjahresquartal und kann sich damit erfolgreich in einem rückläufigen Marktumfeld behaupten. Gegenüber dem Vorquartal beträgt der Zuwachs sogar plus 10,6 Prozent. Bei der verkauften Auflage liegt die WirtschaftsWoche mit 120.797 Exemplaren auf Vorjahresniveau und in der Sparte Abonnement verzeichnet sie im ersten Quartal 72.689 Abonnenten. (go)

„Eine Superausstrahlung ist keine Frage des Alters“

 

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) feiert in der ersten Maiwoche seinen 15. Geburtstag. Intendantin Patricia Schlesinger freut sich vor allem, dass das eigene Fernsehprogramm die „rote Laterne“ abgegeben hat. Ziel sei es, sich am Jahresende „im unteren Mittelfeld oder Mittelfeld“ wiederzufinden. Nach der Umgestaltung im TV-Bereich blickt der rbb in diesem Jahr verstärkt auf die Hörfunkwellen. So soll die Jugendwelle Fritz mit einem ganzheitlichen digitalen Ansatz „neu erfunden“ werden. Die Stadtwelle radioBerlin soll modernisiert werden, musikalisch mit modernem Pop verjüngt die 40- bis 50-Jährigen verstärkt ansprechen. Außerdem konzentriert sich der rbb in diesem Jahr darauf, die Produktion zu verschlanken. Das obliege vor allem dem neuen Produktionsdirektor Christoph Augenstein, der im September sein Amt antritt. Ab 1. Mai beginne der Sender damit, die IT zu zentralisieren und die Herstellung ins Programm zu verlagern.

„Wir haben einen guten Lauf“, erklärte Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus in Berlin. Momentan sei das Dritte erfolgreicher als SWR, WDR oder HR in ihren Sendegebieten. Nach 5,6 Prozent Marktanteil 2016 und 5,9 Prozent im vergangenen Jahr liege man im laufenden Monat bei 6,4 Prozent. „Wir haben das Programm total umgekrempelt.“ Man lasse sich dabei auch nicht von schwankenden Quotenausweisungen irritieren. Immerhin stünden nur 200 GfK-Geräte in Berlin, ebenso viele in Brandenburg. Nach dem Vorbild der Cottbus-Sendung sollten auch auf Wunsch der Zuschauer in Brandenburg wieder mehr „Vor-Ort“-Sendungen ins Programm gehoben werden. Schulte-Kellinghaus schloss Quoten wie beim MDR praktisch aus, die auf ein eher „tümelndes Programm“ setzten.

Momentan erfinde sich die halbstündige Berliner Nachrichtensendung „Abendschau“ gerade neu, die im September ihren 60. Geburtstag begeht. In der Jubiläumswoche können die Zuschauer selbst das Programm bestimmen. Dafür reaktiviert der Sender auch die Tradition der Programmansager. So wird unter anderem Comedian Kurt Krömer dafür auf den rbb-Bildschirm zurückkehren. Ein weiteres Highlight aus Sicht der Verantwortlichen: eine 30-teilige Reihe, die von 1961 bis 1990 jedem Jahr 90 Minuten widmet und dafür die Archive des Senders Freies Berlin (SFB) und des DDR-Fernsehens nutzt.

Auch im Ersten gebe es einen großen Aufschlag mit der Verfilmung von Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ mit Edgar Selge am 6. Juni. Das Projekt ist das erste der neuen Hauptabteilungsleiterin Doku&Fiction, Martina Zöllner. Im Anschluss an den Film diskutiert Sandra Maischberger das Thema. Außerdem wird die Serie „Babylon Berlin“ im Ersten ab November mit der Hörspielserie „Der nasse Fisch“ flankiert. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg war am 1. Mai 2003 aus der Fusion von SFB und dem Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) hervorgegangen. Er sendet ein gemeinsames Fernsehprogramm für die Region. Lediglich um 19.30 Uhr trennt er sich für die regionalen halbstündigen Nachrichtensendungen „Abendschau“ und „Brandenburg aktuell“. Außerdem strahlt der rbb selbst sechs Hörfunkprogramme aus. Die rbb-Kampagne „Bloß nicht langweilen“ wird nun mit „Eine Superausstrahlung ist keine Frage des Alters“ fortgeführt. (gp)
 

 

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