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KI, Blockchain und Robotics: Herausforderungen für Verlage

 

Welche Einsatzmöglichkeiten bieten die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz für Verlage? Und Inwiefern sind die Blockchain-Technologie und Robotics für Medienunternehmen heute schon relevant? Der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) lud kürzlich zum Kaminabend, an dem Experten Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der Zukunft gaben. Titel: „Was können AI, Blockchain und Robotics für die Verlage tun?“

Waltraut von Mengden, Erste Vorsitzende des VZB, und Anina Veigel, Geschäftsführerin des VZB, wollen mit den Kaminabenden Verlegern und Medienexperten die Möglichkeit geben, sich mehrmals im Jahr auszutauschen und Strategien und Hintergründe zu diskutieren. Robert Jacobi, Managing Director und Founder der Digital-Strategieberatung THE NUNATAK GROUP, startete die Vortragsreihe des Abends. Er erklärte, Blockchain stehe erst in den Startlöchern, und Verlage sollten sich heute damit beschäftigen: Einsatzmöglichkeiten bieten sich künftig etwa beim Management von Copyright und Lizenzen oder der Enttarnung unseriöser Quellen. Jacobi schilderte zudem einige Beispiele aus den USA, wo Medienunternehmen bereits mit der Blockchain-Technologie arbeiteten, etwa Civil, ein Marktplatz für Journalisten, oder Nyiax, eine Handelsplattform für Medienverträge.

Boris Krumrey, Chief Robotics Officer bei UiPath, einem weltweit führenden Anbieter für Robotic Process Automation, referierte über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Automatisierung und identifizierte die Datenvorverarbeitung in den Unternehmen als größte Hürde für automatisierte Prozesse. Vor allem im Customer Service, so Krumrey, würden automatisierte Technologien schon sehr bald und häufig eingesetzt werden.

Professor Dr. Alexander Filipović von der Hochschule für Philosophie in München sprach zu den medienethischen Aspekten bei der Programmierung Künstlicher Intelligenz. Vergrößert KI die Freiheit der Menschen, oder schränkt sie sie ein? Er betonte, Computer hätten keine Moral. Moral aber sei vielleicht das Großartigste, was die Menschheit hervorgebracht habe.

„Der VZB-Kaminabend hat einmal mehr gezeigt, welch großes Potenzial die neuesten technologischen Entwicklungen gerade für die Verlage haben. Deshalb sollten sie sich frühzeitig mit diesen Trends auseinandersetzen“, sagt Waltraut von Mengden. „Allerdings sollten wir trotz aller Chancen auch stets die medienethischen Aspekte einbeziehen – für eine sinnvolle und menschliche Zukunft.“

Der Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) ist eine tragende Säule des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Berlin. Er vertritt die Interessen von 96 bayerischen Zeitschriftenunternehmen (u.a. Hubert Burda Media, Condé Nast Verlag, Vogel Business Media, Wort und Bild Verlag). Seit seiner Gründung 1948 ist es die Hauptaufgabe des Verbandes, bayerische Verleger bei grundlegenden unternehmerischen Herausforderungen zu unterstützen. (go)

Internet of Payments – Die Zukunft des Bezahlens?

 

Das Internet of things (IoT) kann sein volles Potenzial nur entfalten, wenn man seinen Geräten erlaubt, untereinander zu handeln – so lange die Nutzer damit einverstanden sind. Beispiel: Ein vernetztes Auto könnte bei der Einfahrt in ein Parkhaus mit dem vernetzten Parkautomaten kommunizieren. Dieser würde die Einfahrtszeit speichern und beim Verlassen des Parkhauses dem Fahrzeug eine Rechnung ausstellen. Je nach Vorgabe des Nutzers kann dieser Betrag dann manuell oder automatisch überwiesen werden, oder aber das Auto muss erst ab einer bestimmten Summe nachfragen. Ein solches Bezahlsystem lässt sich im Prinzip auf alle vernetzten Geräte ausdehnen – nichts anderes beschreibt das Internet of Payments. Six Payment Services bietet Finanzinstituten und Händlern Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und informiert, eine flächendeckende Implementierung von Bezahlfunktionen in der Mehrzahl der vernetzten Geräte sei heute noch nicht gegeben.

Bezahlfunktionen sollten früh eingeplant werden und sichern, dass der Nutzer stets die Kontrolle behält, über Einkäufe, die Maschinen in seinem Namen tätigen. Wirksame Verschlüsselung und Information der Kunden während des Bestellvorgangs sind dabei wesentliche Elemente. Durch integrierte Authentifizierungsmaßnahmen, hier ist von einer einfachen PIN bis zu Biometrie vieles möglich, beugen Missbrauch vor und stärken das Vertrauen der Kunden in die Technologie. Six Payment Services meint, das Internet der Dinge und die fortschreitende Vernetzung der Welt werde ein Megatrend der nächsten Jahre bleiben. Die Technik-Analysten von Gartner gehen davon aus, dass es 2020 etwa 20 Milliarden vernetzte Geräte geben wird. In einem solchen Szenario werden Marktanteile weniger über den Preis, als über Exklusivpartnerschaften erobert. Anbieter, die sich nicht auf die neue Situation einstellen, könnten empfindliche Einbußen erleiden.

Der Erfolg des Internet of Payments (und der Unternehmen dahinter) steht und fällt damit, welche Vereinfachungen es dem Kunden bieten kann. Muss dieser x-stellige PIN-Nummern eingeben, um jede einzelne Transaktion zu autorisieren, ist keine Erleichterung für den Kunden gegeben. Eine wichtige Rolle spielt auch der Datenschutz. Für Händler sind besonders Pull-Payments, wie das klassische Lastschriftverfahren, interessant, die sich sehr leicht automatisieren lassen. Doch werden die Kunden immer vorsichtiger bei der Herausgabe ihrer persönlichen Daten. Daher sollen zukünftig auch Push-Payments, die vom Kunden ausgelöst werden können und bei denen er die volle Kontrolle über seine Daten behält, automatisiert werden. Durch diese Entwicklungen werden Händler in Zukunft mit einer Vielzahl verschiedener Bezahlarten konfrontiert. Umso wichtiger werden Lösungen, die alle diese Zahlungsarten beherrschen und die Verwaltung über eine integrierte Plattform ermöglichen. (go)
 

Zehn-Punkte-Plan gegen Hassrede

 

Wie umgehen mit Hasskommentaren im Internet, auf den Websites der Redaktioen? Dieser Frage haben sich die Landesanstalt für Medien NRW (LfM), Wissenschaftler und mehrere Redaktionen angenommen. Herausgekommen sind Empfehlungen, die „Steuerungsstrategien für Redaktionen“ mit einem 10-Punkte Plan.

Dort heißt es etwa: Entschieden moderieren - mit sachlicher Moderation das „Hausrecht“ durchsetzen. Was aus Sicht der Beteiligten schwierig wird, wenn die Trolle ihren Sitz nicht in Deutschland oder der EU haben. Die direkte Ansprache soll ebenso wie die Gegenrede, gestärkt werden, wobei konstruktive User belohnt werden sollten. Empfohlen werden Aktionen gegen Hassreden, wie etwa bei der Tagesschau mit „Sag´s mir ins Gesicht!“. Redaktionen sollten mit einem konstruktiven Journalismus reagieren, also etwa Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Außerdem bringe Nüchternheit viel mehr, Ironie und Zynismus seien zu vermeiden. Zugleich brauche es Ressourcen für die Bearbeitung der Kommentare. Auf die Kommentare zu verzichten, sei auch für kleine Redaktionen keine Lösung, so Leif Kramp von der Uni Bremen bei der Vorstellung de Ergebnisse des sechsmonatigen Forschungsprojekts in Berlin.

Wie nötig die Anregungen sind, zeigt eine Forsa-Umfrage, die demnächst veröffentlicht wird. Danach kommen 78 Prozent der Bevölkerung mit Hassreden in Kontakt. 35 Prozent glauben, dass Hasskommentare den überwiegenden Teil im Netz ausmachen. Dabei würde nur ein Prozent der Internetnutzer solche Kommentare schreiben. Für LfM-Direktor Tobias Schmid steht fest, dass bei Rechtsverstößen reines Löschen nicht hilft. Rechtsverstöße im Netz müssten geahndet werden. Bislang seien über 180 Sachverhalte bei der Staatsanwaltschaft NRW angezeigt worden, mehr als 30 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

Neben der wissenschaftlichen Leitung des Projekts durch Kramp und Professor Stephan Weichert waren als Praxispartner Deutschlandradio Kultur, die Rheinische Post Online, die Mediengruppe RTL Deutschland, Spiegel Online und tagesschau.de beteiligt. Unterstützt wurde der Herausgeber, die LfM, außerdem durch Google. (gp)  

PJ Masks erhält eigenes Magazin bei Egmont Ehapa Media

 

Seit dem 29. Juni schlüpfen die PJ Masks bei Egmont Ehapa Media in ihr eigenes Kindermagazin. Die Fernsehserie im Disney Channel läuft bereits in der zweiten Staffel und ist im Lizenzmarkengeschäft derzeit einer der größten Aufsteiger.

Raus aus dem Pyjama, rein in die Heldenuniform: Am Tag sind die drei Helden Connor, Amaya und Greg Klassenkameraden und Freunde. In der Nacht verwandeln sie sich in die drei Pyjamahelden Catboy, Eulette und Gecko mit verschiedenen Fähigkeiten. Das Magazin begleitet die heldenhaften Geschichten mit Comics, bunten Postern und vielen Rätseln sowie Activity-Seiten. Zudem liegt jeder Ausgabe ein Extra aus der bunten Welt der PJ Masks bei. Das Magazin erscheint zweimonatlich und richtet sich vorwiegend an Kinder zwischen vier und sieben Jahren. Die Vermarktung des Magazins übernimmt die hauseigene Vermarktungsunit Egmont MediaSolutions. (go)

Engine Group: Jann Eicker wird Head of Digital and Innovation

 

Das Engine-Team in Düsseldorf wächst: Jann Eicker wird zum 1. Juli 2018 Head of Digital and Innovation. Künftig entwickelt er für die Engine Group in Deutschland die Digital-Strategien und baut hier neue Geschäftsfelder auf. Der Digitalspezialist soll das digitale Geschäft der Engine Group in Deutschland weiter ausbauen und digitale Strategien entwickeln. Neben Content Marketing geht es dabei vor allem auch um Customer-Centric Marketing, Marketing Automation, sowie Data-Driven Marketing. Eicker verfügt über eine mehr als 18-jährige Führungserfahrung im Digital-, Innovation- und Marketing-Business.

Der 46-jährige kommt von SapientRazorfish wo er als Director Business Development die Emerging Experiences Unit betreute. Zuvor war er bei Saatchi & Saatchi Client Lead Digital & Management Supervisor Digital Innovation. Zu Saatchi & Saatchi kam er von Grey Germany. Dort war er Business Director Innovation & Technologie.

Bodo Schiefer (48) ist CEO der Engine Group GmbH in Düsseldorf und verantwortlich für den Aufbau des Deutschland-Standorts. Schiefer kommt auch von Grey Germany und war dort Unit Director. Internationale Erfahrungen sammelte Schiefer bei Grey in London sowie bei Burrows Germany, einer WPP-Tochter. Weitere Stationen waren Ogilvy und Hildmann, Simon, Rempen und  Schmitz (heute S&F). Neu im Engine-Team ist auch Denise Thieme. Sie ist ab sofort Senior Account Managerin und kommt von Grey Germany. Zuvor war sie bei Batton&Company.

Engine Germany berichtet direkt an Simon Peck, Group Managing Director, in London. Er ist für Europa und für die Weiterentwicklung der Agenturgruppe verantwortlich. Die Engine Group hat weltweit rund 2.500 Mitarbeiter. (go)

Independent Media Guides am Start

 

Independent Media Guides (IMEDIAG), die inhabergeführte Media Audit Beratung, geht in
Hamburg an den Start. Geschäftsführer Rouven Dankert (45) startet mit acht Mitarbeitern mit dem Ziel, den stark duopolistisch geprägten deutschen Markt aufzubrechen und „mehr Transparenz und Accountability ins Media-Business“ zu bringen. Als einer der prägenden Köpfe im deutschen Media Auditing Business hat Dankert bereits im Februar 2018 seine Stellung als Managing Director & Practice Lead DACH bei Ebiquity (Hamburg) auf eigenen Wunsch verlassen.

IMEDIAG soll Qualität, kundenindividueller Beratung und Insights vereinen. Der Zugriff auf den Gesamtmarkt wird durch den IMEDIAG Partner, den Monitoring Spezialisten AdVision, sowie eigene Datenbanken, gesichert. So kann der Mediaberater datenbasierte Wettbewerberbenchmarkings anbieten, die bislang eher großen Unternehmen vorbehalten waren.

Oliver Migge (48), Gesellschafter und Chief Digital Officer (CDO), verantwortet den Bereich Digital und Tech. Sein Schwerpunkt: Digitales Auditing, um dynamische Entwicklungen im Markt in kundenrelevante KPIs zu transformieren und Effizienz sowie Skalierbarkeit zu optimieren. IMEDIAG bietet werbungtreibenden Unternehmen und Marken sowohl auf inhaltlicher als auch analytischer Ebene das ganze Spektrum professioneller Audit-Dienstleistungen. Die IMEDIAG untersucht die Leistungen zielgruppenspezifisch in den individuellen Kanälen (TV, Digital, Out of Home, Print oder Radio) bis zur Einzelbelegungsebene. Bewertung erfolgen in den Kategorien Controlling, Media-Quality und Media-Buying. Daraus leiten die Experten Optimierungspotenziale und Handlungsempfehlungen für Implementierungen und Transformation ab. (go)
 

Gemeinsame Programmvorhaben

 

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten Österreichs, der Deutschschweiz und Deutschlands, ORF, SRF und ZDF, haben bei der jährlichen Koproduktionstagung gemeinsame Programmvorhaben für das kommende Jahr vereinbart. Die Programmverantwortlichen der drei Sender diskutierten in Wien zum 51. Mal über die länderübergreifende Zusammenarbeit. Für das kommende Jahr wurden Koproduktionen mit einem Volumen von rund 140 Millionen Euro beschlossen.

Im vergangenen Jahr konnten langjährige Produktionen wie etwa "SOKO Wien/Donau realisiert werden. Fortsetzungen wie "The Team II", "Professor T. II" sowie eine Reihe an Dokumentations-, Kultur- und Kinderprogrammen wurden ebenfalls umgesetzt. Für das kommende Jahr sind weitere große gemeinsame Produktionen wie das historische Drama "Ein Dorf wehrt sich – Das Geheimnis von Altaussee" und die Kindersendung "Museum Aha" geplant.

ORF Programmdirektorin Kathrin Zechner sagt: „Als Gastgeber der 51. Koproduktionstagung mit unseren geschätzten Partnern ZDF und SRF hat sich wieder gezeigt: Wenn wir gemeinsam – im Wagner-Jubiläums-Jahr an den großen Baumeister angelehnt – an einer 'Neuen Stadt der Ideen' bauen, profitieren wir alle – vor allem am Ende das Publikum aller Partnersender. Mit hochwertigen, kreativen Formaten und Projekten schaffen wir mehr – und dem Miteinander sind auch für die Zukunft keine Grenzen gesetzt.“

SRF-Programmdirektor Rudi Matter fügt hinzu: „Während bei uns die finanziellen Mittel immer knapper werden, produzieren globale Player mit fast unbeschränkten Budgets immer hochstehendere fiktionale Inhalte. Auch aus diesem Grund war die langjährige, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und Deutschland noch nie so wichtig wie heute."

Die Koproduktionstagung von ORF, SRF und ZDF findet seit 1967 jährlich statt. Ziel der länder- und genreübergreifenden Zusammenarbeit ist die gemeinsame Herstellung von Produktionen mit länderübergreifender Relevanz im deutschsprachigen Raum. (go)

Territory bündelt Influencer Marketing


Territory, Agentur für Markeninhalte, bündelt seine Influencer Marketing-Aktivitäten unter einem Markendach: Territory Influence. Unter der neuen Agenturmarke agieren ab sofort die Territory-Einheiten trnd, Influencer und Word-of-mouth Plattform mit Everyday- und Micro Influencern, sowie InCircles, Anbieter für Full Service Lösungen im Bereich Category- und Star Influencer. Die im Jahr 2016 gestartete Influencer Marketing-Plattform InCircles hatte Territory Anfang des Jahres von Gruner+Jahr e|MS übernommen.

Mit diesem Schritt festigt Territory seine Position im Bereich Influencer Marketing: InCircles erreicht mit gut 1.000 Influencern über 120 Millionen Follower, trnd verfügt mit 2,6 Millionen Meinungsmachern in Europa (davon rund 700.000 allein in Deutschland) über die reichweitenstärkste Community Europas. Im nächsten Schritt entwickeln beide Teams gemeinsame Lösungsansätze, um damit die ganze Palette des Influencer Marketings aus einer Hand anbieten zu können. Europaweit arbeiten rund 170 Mitarbeiter unter dem neuen Markendach.

Für die Führung der neuen Einheit zeichnet Stefan Schumacher, Sprecher der trnd-Geschäftsführung und davor Executive Director Digital Solutions bei G+J e|MS, verantwortlich. Er strebt Lösungen an, die Absatzsteigerung, Markenverjüngung oder Reichweitenaufbau bieten können. (go)

Gemeinsame Initiative Handelsblatt Media Group und BCG

 

Die Strategieberatung The Boston Consulting Group (BCG) und die Handelsblatt Media Group entwickeln ihre gemeinsame Initiative „Vordenker: Heute trifft Morgen“ weiter und binden sie an die Marke Handelsblatt an. Die 2016 gestartete Initiative bringt führende junge Köpfe aus der Wirtschaft mit Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen und fördert den Dialog zwischen führenden Persönlichkeiten beider Generationen. Die Anbindung der „Vordenker“-Initiative an das Handelsblatt ist ein weiterer Baustein beim Ausbau der Marke Handelsblatt zur zentralen Plattform für die Wirtschafts- und Finanz-Community, die auch international Gehör findet.

Sowohl für die Handelsblatt Media Group wie auch für BCG sind die Köpfe der Zukunft eine strategisch wichtige Zielgruppe. Die „Vordenker“-Community umfasst derzeit rund 300 junge Führungskräfte, Gründer und Visionäre. Ausgewählt werden sie von einer unabhängigen Jury. Sie vernetzen sich auf regelmäßigen Treffen und tauschen sich zu Zukunftsthemen aus. Als angehende Top-Entscheider bringen sie in Interviews und Umfragen ihre Meinung zu wichtigen Fragen von morgen zum Ausdruck. Die neue Anbindung der „Vordenker“-Initiative an das Handelsblatt als Plattform ändert nichts an der inhaltlichen Zielsetzung des Projekts.  (go)

Infografiken machen Werbung attraktiv

 

Kommunikation wird zunehmend visueller. Infografiken vermitteln Themen oft anschaulicher und einprägsamer als Texte oder Anzeigen. Dass sie bei Lesern ankommen und ein sehr starkes Aktivierungspotenzial haben, das belegt jetzt eine aktuelle Studie des Düsseldorfer Vermarkters iq media. Gegenstand der im Frühjahr von dem Forschungsinstitut ifak im Auftrag von iq media durchgeführten Studie unter Print-Abonnenten war eine in der Heftmitte positionierte, herausnehmbare, doppelseitige Infografik. Diese bietet meist eine aufwendig gestaltete Darstellung komplexer Themen. Neben redaktionell gestalteten Infografiken können auch werbliche Darstellungen platziert werden.

86 Prozent der befragten regelmäßigen Print-Leser finden: Mit der Infografik gelingt es, Werbung attraktiv zu gestalten: Sie wirken kompetent und fallen auf. 91 Prozent der Befragten sehen in der Darstellungsform eine gute Möglichkeit, um komplexe Inhalte ansprechend und verständlich zu vermitteln. 73 Prozent der Befragten gaben an, die Infografiken der einzelnen Ausgaben „häufig“ zu betrachten. Dabei lesen 96 Prozent meist die Überschrift, 95 Prozent beschäftigen sich eingehender mit den Inhalten und 92 Prozent lesen auch die Texte. 63 Prozent sprechen über die Themen auch mit Freunden und Bekannten und 52 Prozent versorgen sich mit weiteren Informationen über die Inhalte.

Mit der Durchführung der Studie wurde das Forschungsinstitut ifak beauftragt. Die Befragung wurde als Online-Erhebung unter Abonnenten des Handelsblatts durchgeführt, die über einen Internetzugang verfügen und im Adressbestand des Auftraggebers eine E-Mail-Adresse hinterlegt haben sowie der Kontaktierung zum Zweck von Umfragen nicht widersprochen haben. Die Teilnehmer wurden per Mail eingeladen. Dabei wurde eine Zufallsstichprobe gezogen, ohne vorherige Festlegung von Quoten. Die Nettostichprobe umfasst n = 236 Interviews. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 09.03.2018 bis zum 29.04.2018 durchgeführt. Dabei lag die durchschnittliche Befragungsdauer bei etwa 23 Minuten.

iq media setzt Maßstäbe in der Vermarktung der führenden Qualitäts- und Leitmedien im deutschen Markt. Das Multi-Channel-Portfolio bietet Umfelder in besonders renommierten Qualitäts- und Entscheidermedien für aufmerksamkeitsstarke Kampagnen und Markenbotschaften. iq media vermarktet unter anderem die Medien Handelsblatt, WirtschaftsWoche, Die Zeit, ZEITmagazin, VDI nachrichten, Tagesspiegel, Weltkunst und mare. (go)

 

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