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BITKOM: Wearables als next big thing

“Die Wearables könnten neben den Tablets the next big thing werden.“ Der Markt für die am Körper getragenen Produkte wie Uhren oder Brillen nehme allmählich Fahrt auf, sagte Christian Illek, Präsidiumsmitglied des Branchenverbandes BITKOM am Montag. Umsatz- und Absatzzahlen zu den Wearables lägen allerdings noch nicht vor. Vier Tage vor der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin sagte Illek, mit 10,58 Milliarden Euro prognostiziertem Umsatz habe sich der Markt der klassischen Unterhaltungselektronik „beruhigt“. Er ginge damit lediglich um 1,5 Prozent zurück. Dabei machten Flachbildfernseher mit 43 Prozent den größten Umsatzanteil aus, so Illek. 2013 waren das 44 Prozent. Es wurden aber mehr Geräte verkauft – der Fußball-Weltmeisterschaft sei Dank. Treiber der Vernetzung seien Smartphone und Tablets. Dabei brechen Smartphones ständig neue Verkaufsrekorde, sagte Illek. Der Umsatz 2014 werde knapp neun Mrd. Euro betragen, nach acht Mrd. im Vorjahr. Auch die Zahl der verkauften Geräte werde steigen: nach gut 22 Millionen Geräten 2013 werden für dieses Jahr 24 Mio. prognostiziert. Ähnliches gilt für Tablets. Der Unterschied: während bei Smartphones etwa 50 Prozent der Geräte als Ersatz gekauft würden und die andere Hälfte an Neukunden ginge, seien es bei den Tablets 90 Prozent Neukunden. Die Marktdurchdringung liegt laut BITKOM bei den Smartphones bei 58 Prozent, bei Tablets bei 34 Prozent. (gp)

RTL stellt neue Programme für 2014/2015 vor

“Wir wollen auch in der kommenden Saison Themen umsetzen, die Menschen wirklich bewegen. Wir wollen begleiten, begeistern und berühren und werden dabei auch um eher schwere Themen keinen Bogen machen“, kündigte RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann bei der Vorstellung des Programms der kommenden TV-Saison an. So startete erst in dieser Woche die neue Reportage-Reihe „Undercover Deutschland“ und es werden neue Ausgaben von „Team Wallraff“ mit seinem jungen Reporter-Team sowie dem „Jenke-Experiment“ gezeigt. Auch in Genres wie der Comedy oder der Fiktion sollen zunehmend Themen besetzt werden, die einen direkten aktuellen oder historischen Bezug haben. Die meisten Veränderungen wird es jedoch im Tagesprogramm geben, wo die Reality-Formate offenbar ausgedient haben. (kv) 

Übernahme von Friendscout24

Die Online-Dating-Portale Friendscout24 und Neu.de sollen vereint werden: Die US-Dating-Firma Match.com hat mit der Scout24-Gruppe einen Vertrag zur Übernahme von Friendscout24 geschlossen. Bereits Anfang Juli kündigte die Scout24-Gruppe an, sich auf ihre Kernbereiche Immobilien und Autos konzentrieren zu wollen und deshalb unter anderem die Partnervermittlung FriendScout24 loswerden zu wollen. Allerdings müssen die Kartellbehörden die Übernahme noch genehmigen. (kv)

Schauspieler Dietmar Schönherr ist tot

Der Schauspieler und Moderator Dietmar Schönherr verstarb 88-jährig auf Ibiza, wo er zuletzt lebte. Schönherr feierte seinen Durchbruch im Jahr 1955 mit dem Film "Rosenmontag". Durch seine Rolle als Commander McLane in der Science-Fiction-Serie "Raumpatrouille – die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion" erlangte er weitere Bekanntheit. Schönherr arbeite zusätzlich als Moderator, zum Beispiel für die Show "Wünsch Dir was", die er gemeinam mit seiner Frau Vivi Bach moderierte sowie für die Talkshow "Je später der Abend". Für seine Leistungen in Film und Fernsehen wurde Dietmar Schönherr 2005 mit dem Ehrenpreis der Stifter des Deutschen Fernsehpreises ausgezeichnet. (kv)

Quartalsbilanz: Google steigert Umsatz und Gewinn

Suchmaschinenanbieter Google hat im zweiten Quartal 2014 einen Bruttoumsatz von 15,96 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stiegen die Einnahmen damit um 22 Prozent. Seinen Gewinn erhöhte der Suchmaschinenbetreiber um 6 Prozent auf 3,42 Milliarden Dollar. Den Großteil davon verdankt Google einem Werbeplus bei gesponserten Klicks auf den Ergebnisseiten der Suchmaschine, mit grafischen Werbeanzeigen auf Websites sowie Spots auf dem zugehörigen Videoportal YouTube. "Google hatte ein großartiges Quartal", erklärte Finanzchef Patrick Pichette am Firmensitz im kalifornischen Mountain View. Er zeigt sich auch für die Zukunft optimistisch wegen des "tollen Laufs bei den Produkten". Dank des Smartphone- und Tablet-Betriebssystems Android ist Google eine Macht auch bei mobilen Services und Geräten. Außerdem wurde ein Wechseln in der Führungsriege bekanntgegeben: Chief Business Officer Nikesh Arora wird das Unternehmen verlassen. (kv)

taz.de komplettiert Führungsteam

Wenige Tage nach der Berufung von Rieke Havertz (33) komplettiert die taz nun die Leitung ihrer Online- Redaktion. Daniél Kretschmar (38) übernimmt mit Havertz die Ressortleitung von taz.de, wie das Blatt mitteilt. Der journalistische Quereinsteiger kam 2006 zur taz und ist seit 2012 Chef vom Dienst bei taz.de. "Daniél Kretschmar fühlt sich im Bericht aus der Sperrzone Ohlauer Straße in Berlin-Kreuzberg genauso zu Hause, wie im Essay zur NSA-Überwachung oder der Reportage aus Fukushima und ist mit seinen Erfahrungen aus der Blogger-Sphäre eine hervorragende Ergänzung zu Rieke Havertz", freuen sich die Chefredakteure Andreas Rüttenauer und Ines Pohl über die Personalie. (kv)

Neue Partner im Rubrikengeschäft: Ringier holt KKR

Die Investmentfirma KKR steigt beim Medienhaus Ringier ein, das damit einen Schritt auf bisher unbekanntes Gebiet wagt: Das Zürcher Medienhaus geht erstmals eine Partnerschaft mit einem Finanzinvestor ein. Kooperiert wird künftig mit dem international tätigen Unternehmen KKR, das Ringier helfen soll, das Online-Rubriken-Geschäft weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck erwirbt KKR je 49 Prozent der Ringier-Tochterfirmen Scout24 Schweiz AG, dem Anbieter für digitale Marktplätze für Auto- und Immobilieninserate, sowie Omnimedia AG, das Dienste im Bereich Online-Marketing offeriert. (kv)

FSK bietet Orientierungshilfe mit eigener App

„Mit der neuen FSK-App kommt ein Bündel an Jugendschutz ins Smartphone.“ So sah es die Geschäftsführerin der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Christiane von Wahlert, bei der Vorstellung der neuen App am Montag in Berlin. Diese ermöglicht das Sortieren von Kino-, DVD-, Blue-ray- und Serienangeboten nach Altersstufen, Altersfreigaben und liefert die Begründungen dafür gleich mit. Die FSK App zeigt die Film der letzten drei Kinowochen und die Titel aus dem aktuellen Top 25 Verkaufsranking an. Auch ältere Filme lassen sich per Suche finden. An der App habe die FSK ein Jahr lang gearbeitet, sie biete auch werbefreie Trailer zu den Filmen. Die App lässt sich kostenlos im Apple App Store und bei Google Play herunterladen und bietet Orientierungshilfe für Eltern und Pädagogen, aber auch für Kinder und Jugendliche. Die Idee zu der App sei entstanden, weil laut Studien 2013 bereits 73 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren über ein Smartphone auf Online-Inhalte zuückgegriffen hätten.
Die 1949 gegründete FSK veröffentlicht seit 2010 Freigabebegründungen zu Kinofilmen. Die Zugriffe auf diese Argumentationen hätten sich in den vergangenen drei Jahren verdoppelt. Mehr als 280 ehrenamtliche Prüfer sichten, laut Wahlert, jährlich 8.000 „Prüfobjekte“. (gp)
 

Endgültig: BR ersetzt Klassiksender durch Jugendwelle

Nun ist es amtlich: Der Bayerische Rundfunk ersetzt die UKW-Frequenz von BR-Klassik durch das Jugendradio Puls. Das hat der Rundfunkrat gestern genehmigt. Demnach läuft auf der UKW-Frequenz des Klassiksenders ab 2018 der Jugendsender. BR-Klassik wird dann nur noch über Digitalradio, Kabel, Satellit und Internet zu empfangen sein. Der Wellentausch sorgte in den vergangenen Wochen für heftige Diskussionen.

"Gemäß dem in Artikel 4, Absatz 1 des Bayerischen Rundfunkgesetzes festgehaltenen Programmauftrag hat der Rundfunkrat beschlossen, dass Puls von 2018 an als öffentlich-rechtliches Jugendangebot über die UKW-Frequenzkette von BR-Klassik ausgestrahlt wird, vorausgesetzt, folgende Bedingungen sind erfüllt: Die Netzabdeckung von DAB+ erreicht diejenige von UKW bei BR-Klassik. Der BR weist diese Netzabdeckung mit unabhängigen Gutachten nach", teilt der BR mit.

Über eine Kampagne, von der auch die privaten Anbieter profitieren sollen, will der BR über die Vorzüge des digitalen Antennenradios DAB+ so umfassend informiert, "dass die DAB+-Gerätedurchdringung merklich verbessert werden kann". Ein entsprechendes Kommunikationskonzept wurde dem Rundfunkrat vorgelegt. Auch intensiviere der Bayerische Rundfunk seine Bemühungen, um gemeinsam mit der Automobilindustrie eine bessere DAB+-Geräteausstattung in Autos zu erreichen. Hierbei soll auch die Ministerpräsidentenkonferenz entsprechend eingebunden werden.

Das Programmprofil des Jugendangebotes Puls sei überdies nicht-kommerziell, verfüge über einen hohen Wortanteil und einer Musikfarbe, die sich nicht an den Charts orientiere.


"Focus Online" knackt zwei Mio-Marke bei Facebook


"Focus Online" kommt auf seinen 24 Facebook-Kanälen inzwischen auf mehr als zwei Mio Fans. Das Nachrichtenportal generiert 18 Prozent seiner Visits über das soziale Netzwerk. Die Redaktion bedankt sich mit zwei Videos bei seinen Usern. Hier stellt sie sich vor und zeigt, welchen Weg ein Thema nimmt, bevor es letztendlich in dem sozialen Netzwerk gepostet wird.

Der Austausch über den Social-Media-Kanal ist also wichtig. "Wir freuen uns sehr über die große Zahl von Fans, die wir bis jetzt auf Facebook gewonnen haben. Danke an alle, die unsere Artikel und Videos täglich liken, lesen, teilen und ansehen", sagt Daniel Steil, Chefredakteur von "Focus Online". "Social Media ist inzwischen fest in unserem redaktionellen Alltag verankert. Schnelle News und nachhaltige Service-Themen werden von unseren Redakteuren speziell für diesen Kanal aufbereitet".

"Facebook ist für uns ein großer Hebel für unser Reichweitenwachstum", ergänzt Jürgen Schlott, Director Publishing Services von Tomorrow Focus News+. "Mit einem Social-Media-Anteil von über 18 Prozent bei den Visits stehen wir unter den deutschen Nachrichtenportalen an der Spitze. Daher stehen bei der Weiterentwicklung unserer stationären und mobilen Angebote für uns die Anforderungen der sozialen Netzwerke immer an vorderer Stelle".

 

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