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Gruner + Jahr sortiert Food-Redaktionen neu

Gruner + Jahr baut die Redaktionen der "Community of Interest Food" um. Künftig sollen alle Food-Redaktionen der Medienmarken Beef!, Chefkoch Magazin, Deli, Essen & Trinken, Essen & Trinken für jeden Tag und Jamie unter einer Leitung stehen und durch die gebündelten Einheiten Grafik, Bildredaktionen und Küche unterstützt werden.

Die neu geschaffene Position Editorial Director Food übernimmt Jan Spielhagen, derzeit Chefredakteur von Beef! und Chefkoch Magazin. Er wird zugleich Chefredakteur von Essen & Trinken und bleibt Chefredakteur von Beef!. Und trägt damit die redaktionelle Gesamtverantwortung für alle Food-Magazine von Gruner + Jahr.

Elisabeth Herzel, bisher stellvertretende Chefredakteurin von Essen & Trinken, Essen & Trinken für jeden Tag und Deli, übernimmt zukünftig die neu geschaffene Funktion Creative Director Food. An sie berichten alle Art Directors der Food-Magazine.

Clemens von Luck, bisher stellvertretender Chefredakteur von Essen & Trinken, Essen & Trinken für jeden Tag und Deli sowie Redaktionsleiter von Jamie ist künftig Redaktionsleiter von Essen & Trinken für jeden Tag, Chefkoch Magazin und Jamie.

Musikstreaming: Verdoppelung bei Umsatz und Nutzung

Musikstreaming wird in Deutschland immer beliebter. So hat sich der Umsatz aus abonnementbasierten und werbefinanzierten Streaming-Diensten von 30,1 Millionen Euro in der ersten Hälfte 2013 auf 57,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr dieses Jahres fast verdoppelt (+91 Prozent). Dies teilte der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) auf Basis einer Erhebung unter seinen Mitgliedern mit.

Auch die Nutzeraktivität steigt: Nach einer Auswertung der GfK Entertainment stieg die Anzahl der Streams auf Audioplattformen von 2,8 Milliarden Streams im ersten Halbjahr 2013 auf rund 5 Milliarden Streams in den ersten sechs Monaten dieses Jahres an. Dabei wurden im Juni erstmals mehr als eine Milliarde Streams in einem Monat gemessen. Meistgestreamte Songs im ersten Halbjahr waren "Waves" (Robin Schulz Remix) von Mr. Probz, gefolgt von Clean Bandit feat. Jess Glynne mit "Rather Be" und Pharrell Williams mit "Happy". Dabei zeigt ein Vergleich zu den klassischen Single Charts, dass vor allem die Genres Dance und Hip-Hop auf den Streaming-Plattformen Plätze gut machen.

"Nach zahlreichen Markteintritten in den vergangenen zwei Jahren lässt sich neben ersten Konsolidierungsanzeichen derzeit auch der Eintritt von im Musikbusiness etablierten Playern in diesen attraktiven neuen Markt beobachten", sagt Florian Drücke, Geschäftsführer des BVMI. Aktuell stehen Nutzern in Deutschland 15 Audiostreaming-Dienste zur Auswahl, die von den Musikfirmen lizenziert wurden und Musikflatrates anbieten.

Mediatrade-Prozess: Piersilvio Berlusconi freigesprochen

Der Prozess gegen Piersilvio Berlusconi und weitere neun Manager des TV-Konzerns Mediaset in Mailand ist mit einem Freispruch aller Angeklagten zu Ende gegangen. Der Sohn von Silvio Berlusconi war im so genannten Mediatrade-Verfahren gemeinsam mit Fedele Confalonieri beschuldigt worden, Gelder abgezweigt zu haben, um weniger Steuern zu bezahlen. Die beiden profitieren teilweise vom Ablauf der Verjährungsfrist, teilweise wurden sie von den Vorwürfen freigesprochen, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Zu den Angeklagten im Prozess gehörte auch der US-Filmproduzent Frank Agrama, mit dessen Hilfe soll Berlusconis Gruppe Filmrechte zu überhöhten Preisen gekauft haben, um Schwarzgeld auf geheimen Bankkonten hinterlegen zu können - so lautete der Vorwurf der Mailänder Staatsanwaltschaft. Auf Bankkonten in Steuerparadiesen sollen so 34 Millionen Dollar angehäuft worden sein. Insgesamt saßen zehn Personen auf der Anklagebank, die alle freigesprochen wurden. (kv)
 

Historisches 7:1 beschert ZDF Quotenrekord

Das 7:1 der Deutschen Nationalelf gegen WM-Gastgeber Brasilien sorgte gestern Abend für eine Rekordquote: 32,57 Millionen Zuschauer verfolgten den Triumph der Deutschen im ZDF – dies sei der höchste Wert seit Beginn der Quotenmessung, teilt der Sender mit.

In der Spitze verfolgten in der Schlussphase der denkwürdigen ersten Halbzeit 33,86 Millionen Zuschauer die Live-Übertragung – der höchste Wert, der bei dieser Fußball-WM bisher erzielt wurde. Insgesamt verbuchte das Torfestival 87,8 Prozent Marktanteil.

Das heute-journal in der Halbzeitpause kam mit 31,79 Millionen Zuschauern und 84,5 Prozent Marktanteil ebenfalls auf einen Spitzenwert und liegt damit über den 31,10 Millionen Zuschauern, die das WM-Halbfinale 2010 zwischen Deutschland und Spanien verfolgten – dem bisherigen Spitzenreiter im TV-Ranking. Selbst die 40-minütige Spielaufarbeitung nach Mitternacht kam noch auf einen Marktanteil von 71,6 Prozent.

Handelsblatt Fachmedien kaufen ein

Die Handelsblatt Fachmedien GmbH übernimmt rückwirkend zum 1. April die Zeitschrift Der Konzern vom Deutschen Anwaltverlag. Das monatlich erscheinende Magazin bietet seit 2003 Beiträge führender Experten, dokumentiert die Entwicklungen im Recht der verbundenen Unternehmen und beleuchtet die aktuelle Rechtsprechung sowie Verwaltungsanweisungen. Die erste Ausgabe unter Führung der Handelsblatt Fachmedien GmbH soll bereits Ende Juli erscheinen (Heft 6/2014, ET: 28.07.2014).

Die Neuerwerbung soll bei den Handelsblatt Fachmedien das Produktportfolio im Bereich Recht, Wirtschaft, Steuern im Hinblick auf die Zielgruppe der verbundenen Unternehmen ergänzen. Thematische Schwerpunkte sind das Konzernrecht, das Konzernsteuerrecht sowie das Bilanzrecht und das Thema Bilanzierung. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der fachübergreifenden Sicht, die die Beziehungen zwischen den einzelnen Disziplinen in den Mittelpunkt stellt.

BDZV: „Wirtschaft muss planbar sein“

Relative Gelassenheit verbreitet der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) angesichts der Branchenergebnisse. Demnach sanken die Gesamtumsätze der Zeitungen 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent, die Gesamtauflage ging im ersten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,23 Prozent zurück. ePaper konnten bislang diese Verluste nicht ausgleichen. Das Verhältnis der Umsätze habe sich bei 60 Prozent Vertrieb und 40 Prozent Anzeigen eingependelt, sagte Jörg Laskowski, Geschäftsführer Verlagswirtschaft, heute in Berlin. Insgesamt erschienen in Deutschland 329 Tageszeitungen mit über 1.500 lokalen Ausgaben.

Das Zeitungsabonnement, so Laskowski, sei das „heilige Gut der Branche“. Er erwartet auch 2014 einen ähnlichen Umsatz wie 2013. Gleichzeitig verwies er darauf, dass die Verlage hier nur ihre Printauflage auswiesen und nicht alle Verlagsgeschäfte. Bei diesen gebe es keine Patentrezepte. Jedes Unternehmen müsse für sich herausfinden, was zur eigenen Marke passe. Die Verlage testeten sehr ausgiebig neue Modelle, wie etwa Bundles. „Dabei machen uns die unterschiedlichen Steuersätze bei den Bundles Probleme“. Der BDZV fordert wie die Branche insgesamt, dass der Steuersatz für elektronische Produkte der Verlage ebenfalls abgesenkt wird. Darüber entscheide aber die EU.

Hans-Joachim Fuhrmann, Leiter des Geschäftsbereiches Multimedia, erinnerte daran, dass derzeit 80 Verlage über Paid-Content-Modelle verfügten. Bis zum Jahresende sollen es bereits 100 sein. Als konsequent bezeichnete er es, wenn sich Regionalverlage an Start-ups beteiligten. Nachdem die Häuser im vergangenen Juli 450 Apps für Smartphones und Tablets angeboten hatten, seien es mittlerweile 530.

Beim Thema Mindestlohn prophezeite Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff, dass die Verlage mit dem jetzt gewährten Aufschub in zwei Jahren vor den gleichen Problemen stünden. Er bezifferte die jährlichen Mehrkosten für die Verlage bei den insgesamt rund 160.000 Zustellern auf 220 Millionen Euro. Die jetzige Regelung sei zu kurz gegriffen. „Wirtschaft muss planbar sein“, sagte Wolff. (gp)

Stern: Jens König wird neuer Leiter des Berliner Büros

Jens König übernimmt die Leitung des Stern-Hauptstadtbüros. Er ist seit 2008 im Berliner Büro tätig und war zuletzt stellvertretender Büroleiter. Königs neuer Stellvertreter wird Lutz Kinkel, seit Dezember 2008 Online-Leiter des Berliner Büros. Der bisherige Leiter des Korrespondenten-Büros, Axel Vornbäumen, gibt die Position ab und bleibt als Reporter im Berliner Büro.

Mit der Neubesetzung des Berliner Büros wolle Gruners Magazin-Flaggschiff  "wichtige organisatorische Weichen für eine engere Zusammenarbeit zwischen Print und Online" stellen: Die neue Berliner Spitze arbeite künftig an crossmedialen Geschichten und "mit großem digitalen Fokus". Der Digital-Bereich werde zudem mittelfristig personell verstärkt. Auch inhaltlich wolle man sich in Berlin breiter aufstellen: Neben politischer Berichterstattung werde ein größeres Augenmerk als bisher auf Kultur- und Gesellschaftsthemen in der Hauptstadt gerichtet.

Auch am Redaktionshauptsitz in Hamburg soll alles crossmedialer werden: Wencke Tzanakakis übernimmt zum 15. August die Leitung des Bewegtbild-Bereiches sowie eines neuen vierköpfigen Crossmedia-Teams. Das soll dafür sorgen, dass der Stern Geschichten nachhaltiger und multimedial über alle Kanäle hinweg erzählt und dabei zum "Innovationstreiber für neue Erzähl-Formate" wird.

Radionutzung in Deutschland auf hohem Niveau

79,7 Prozent der Deutschen hören täglich Radio – im Durchschnitt drei Stunden und 14 Minuten lang. Das sind die Eckdaten der ma 2014 Radio II der Arbeitsgemeinschaft Media- Analyse e.V. (agma). Die Reichweiten von 101 einzelnen Hörfunksendern und 102 Vermarktungskombinationen will die agma am 15. Juli veröffentlichen.

Der Weiteste Hörerkreis (WHK) sowie die Tagesreichweite liegen laut ma 2014 Radio II zwar geringfügig unter den Werten der letzten ma 2014 Radio I, bleiben jedoch weiterhin extrem stabil. „Nach den Zuwächsen der letzten Jahre pendeln sich die Radioreichweiten damit auf hohem Niveau ein“, sagt Dieter K. Müller, Vorstand Radio der agma. „Damit bleibt Hörfunk für die Werbungtreibenden die verlässliche Größe in einem sich rasant wandelnden Medienmarkt“, so Müller weiter.

Dass Internet ein zunehmend wichtiger Verbreitungsweg für Radio ist, zeigt seit März dieses Jahres die quartalsweise erscheinende Webradio-Messung der agma – die ma 2014 IP Audio, die allerdings noch keine direkt mit der ma vergleichbaren Leistungswerte liefert. „Ziel der agma ist es deshalb, die Nutzung von Radio über alle Empfangswege in einer einzigen Konvergenzdatei abzubilden“, sagt agma-Geschäftsführer Olaf Lassalle. Die Vorarbeiten daran liefen bereits.

taz: Rieke Havertz ist neue Online-Chefin

Die taz hat eine neue Online-Chefin: Rieke Havertz (33) übernimmt ab sofort die Leitung von taz.de. "Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit Rieke Havertz die digitalen Strategien des gesamten Hauses weiterzuentwickeln" so die Chefredakteure Ines Pohl und Andreas Rüttenauer. Havertz sei nicht nur eine ausgezeichnete Journalistin, sondern habe sich auch mit ihrer großen kommunikativen Bagabung viel Respekt in der Redaktion erworben, was sich auch darin ausdrücke, dass sie in den Redaktionsrat gewählt wurde.

Im April lehnte die Redaktionsversammlung der taz es ab, die bisherige Online-Chefin Frauke Böger auch in die Print-Chefredaktion aufzunehmen. Böger soll nun zu Spiegel Online wechseln.

Havertz studierte Journalistik und Amerikanistik an der Universität Leipzig und der Ohio University in Athens/Ohio. Ihre journalistische Karriere begann sie bei der Neuen Westfälischen. Seit 2010 ist sie Chefin vom Dienst bei der
taz und taz.de. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt sind die USA, 2013 war sie Stipendiatin des Pulitzer Center on Crisis Reporting, 2014 erhält sie das Holbrooke Stipendium der Internationalen Journalisten-Programme.

 

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