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"Focus Online" knackt zwei Mio-Marke bei Facebook

"Focus Online" kommt auf seinen 24 Facebook-Kanälen inzwischen auf mehr als zwei Mio Fans. Das Nachrichtenportal generiert 18 Prozent seiner Visits über das soziale Netzwerk. Die Redaktion bedankt sich mit zwei Videos bei seinen Usern. Hier stellt sie sich vor und zeigt, welchen Weg ein Thema nimmt, bevor es letztendlich in dem sozialen Netzwerk gepostet wird.

Der Austausch über den Social-Media-Kanal ist also wichtig. "Wir freuen uns sehr über die große Zahl von Fans, die wir bis jetzt auf Facebook gewonnen haben. Danke an alle, die unsere Artikel und Videos täglich liken, lesen, teilen und ansehen", sagt Daniel Steil, Chefredakteur von "Focus Online". "Social Media ist inzwischen fest in unserem redaktionellen Alltag verankert. Schnelle News und nachhaltige Service-Themen werden von unseren Redakteuren speziell für diesen Kanal aufbereitet".

"Facebook ist für uns ein großer Hebel für unser Reichweitenwachstum", ergänzt Jürgen Schlott, Director Publishing Services von Tomorrow Focus News+. "Mit einem Social-Media-Anteil von über 18 Prozent bei den Visits stehen wir unter den deutschen Nachrichtenportalen an der Spitze. Daher stehen bei der Weiterentwicklung unserer stationären und mobilen Angebote für uns die Anforderungen der sozialen Netzwerke immer an vorderer Stelle".

Samstag ist der neue Montag

Nach dem Spiegel hat jetzt auch der Focus entschieden, ab Jahresbeginn bereits am Samstag zu erscheinen. Die digitale Ausgabe soll ab Freitag abrufbar sein, teilte das Blatt mit. BurdaNews-Geschäftsführer Burkhard Graßmann sagte, der neue Erscheinungstag komme den Gewohnheiten der Leser entgegen. Beim Focus übernimmt ab 1. Oktober Ulrich Reitz die Chefreaktion.

Immer noch kein Nachfolger

Kommende Woche feiert Hans Hege seinen Abschied. Der Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB), der sich stark für die terrestrische Digitalisierung eingesetzt hat, den Digitalisierungsbericht anschob und vehement ein deutsches Google forderte, bleibt allerdings vorerst auf seinem Posten. Denn: es gibt keinen Nachfolger. Es ist nicht unbedingt so, dass keiner den Sessel will. Nur wird der Direktor vom Medienrat bestimmt. Bereits im März lief die Amtszeit der Vorsitzenden, der früheren Bundesverfassungsgerichtspräsidentin Jutta Limbach, aus. Sie hatte erklärt, für keine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Der neue Medienrat und ihr Nachfolger müssen durch die Parlamente in Berlin und Brandenburg bestimmt werden. Vor der Wahl in Brandenburg kam es dazu nicht, weil jedes Land den Chefposten für sich beanspruchte. Am Sonntag wird nun der neue Landtag gewählt und ist dann auch schnell in Sachen Medienrat gefragt. Hege leitet seit 1992 die MABB, davor seit 1885 die Vorgängerinstitution, die Anstalt für Kabelkommunikation. (gp)

Presserat

Presserat: Für Redaktionen gilt bei Facebook und Co. der Pressekodex
Verbreiten Redaktionen ihre publizistischen Produkte in sozialen Medien, dann unterliegen sie auch bei Facebook und Co. dem Pressekodex. Das hat der Deutsche Presserat jetzt klargestellt. Redaktionelle Veröffentlichungen auf Plattformen Dritter werden demnach von der bestehenden Beschwerdeordnung mit erfasst, heißt es bei dem Selbstkontrollgremium. Das Verbreiten und Verlinken sei gängige Praxis. Der Deutsche Presserat sieht darin nur einen weiteren Verbreitungsweg. Somit würden die ethischen Grundsätze auch dort für redaktionelle Inhalte gelten.

Keine Angst vor Netflix

Ein neuer Player, eine Ergänzung des Marktes, mehr Traffic auf der Plattform und mehr Netzbedarf – so sehen Vertreter von Netz- und Plattformbetreibern hierzulande den Einstieg von Netflix. Kommenden Dienstag soll es so weit sein. Annette Schumacher, Leiterin Regulierung bei Kabel Deutschland will dennoch stärker über Netzneutralität debattieren. Holger Meinzer, Leiter Business Unit TV von Media Broadcast, sieht vor allem die anderen Programmangebote wie horizon von Unitymedia Kabel BW bedroht. Dass sie nicht vor Angst zittern, erklärten die Netz- und Plattformbetreiber auch damit, dass Deutschland nicht umsonst erst das 40. Land ist, in dem Netflix startet.
Der von den Landesmedienanstalten zum zehnten Mal zur Internationalen Funkausstellung veröffentlichte Digitalisierungsbericht stellt fest, dass der Video-on-Demand-Markt hierzulande wächst. Der regelmäßige Nutzer sei durchschnittlich 36 Jahre, 59 Prozent der Nutzer Männer. 15 Prozent der Haushalte mit 19 Prozent der Bevölkerung verfügten über Connected-TV-Geräte. IPTV verliere an Schwung, stellt der von TNS Infratest erhobene Bericht weiter fest.
Bei der Digitalisierung selbst steht das Kabel heute da wie der Satellit 2008: bei 63 Prozent. Für eine Abschaltung des analogen Kabels müssten es etwa 80 Prozent sein, sagte Wolf Osthaus, Senior Vice President Regulatory bei Unitymedia Kabel BW. Meinzer sieht die digitale Terrestrik als zukunftsfähig an, immerhin nutzten diese sieben Millionen Haushalte in Deutschland. Allerdings, so appellierte Thomas Fuchs als Koordinator des Fachausschusses Netze, Technik und Konvergenz der Medienanstalten, der Wechsel von DVB-T zu DVB-T2 müsse schnell kommen. Den Frequenzbereich müsste die Ministerpräsidentenkonferenz im Herbst zuweisen, damit er dann von den Landesmedienanstalten ausgeschrieben werden könne. Noch gebe es hier Differenzen mit der Breitbandinitiative von Verkehrsminister Alexander Dobrindt. (gp)
 

Magine TV lässt die Bezahlschranke runter


Viereinhalb Monate nach dem Start in Deutschland hat die App Magine TV erwartungsgemäß die grenzenlos kostenlose Einführungsphase beendet. Am Donnerstagabend stellte Gründer und Magine-TV-Chef Mattias Hjelmstedt in Berlin vier Optionen vor. Frei zugänglich bleiben die öffentlich-rechtlichen Sender. Die Option Master beinhaltet RTL, SAT.1, ProSieben, Sport1, KabelEins,Dmax, BBC World oder Bloomberg teilweise in HD für einen monatlichen Preis von 6,99 Euro. Für 16,99 Euro sind im Paket Magic über zehn der wichtigsten deutschsprachigen Pay-TV-Sender zu bekommen. Die gesamte Welt von Magine TV mit über 90 Sendern, darunter 25 Pay-TV-Kanälen, kann der Nutzer für monatlich 23,99 Euro bei der Option Max haben.
Magine TV hat gleichzeitig sein Angebot ausgeweitet und Sender sowie Inhalte der weltweit führenden TV-Studios wie Universal Networks, Sony, Viacom und Turner ins Programm integriert. Letztlich bietet die App Zugriff auf 20.000 Stunden Fernsehinhalte pro Woche, so Hjelmstedt. Außerdem hat Magine TV die Benutzeroberfläche für alle Plattformen erneuert, wodurch der User komfortabler navigieren und gewünschte Inhalte auffinden soll.
Hjelmstedt erklärte, die Optionen gelten ab sofort. Sein Ziel sei es, Fernsehen noch persönlicher zu machen und Empfehlungen zu integrieren. (gp)

SID testet automatische Terminankündigungen
 

Noch wird Roboterjournalismus kontrovers diskutiert, gleichzeitig wird immer mehr ausprobiert. Jetzt vermeldet die Sportnachrichtenagentur SID, eine Tochter der Agentur AFP, dass sie in einem Pilotprojekt Grenzen und Möglichkeiten der automatischen Terminankündigungen testet. Technologiepartner ist die Stuttgarter Kommunikationsagentur aexea. „Die daten-basierte automatische Texterstellung ist in der Medienbranche in den USA im Sport- und Finanzbereich schon Realität. Nur wenn wir konkret damit experimentieren, werden wir ihr wahres Potenzial einschätzen können“, sagt SID-Geschäftsführer und Chefredakteur Yacine Le Forestier.

Esser: Kein neuer stern

Seien Sie prophylaktisch enttäuscht“, rät Krautreporter-Geschäftsführer Sebastian Esser den künftigen Usern. Beim MainzerMedienDisput am Dienstagabend in Berlin stellte Esser klar, dass das im Oktober startende Cowd-finanzierte Journalisten-Projekt  weder den Journalismus neu erfinden könne noch ein neuer stern sein wolle. Letzter sei für 80 Millionen gemacht, die Krautreporter wollten eine Nische bedienen. „Ich fürchte, die Zeit ist vorbei, wo man sich an eine große Masse wendet“, sagte Esser. Er habe Angst davor, dass das Projekt überfrachtet werde.

KircherBurkhardt-Geschäftsführer Lukas Kircher bescheinigte, der „Hunger nach gutem Journalismus ist größer denn je“. Bernd Ziesemer, früher Chefredakteur des Handelsblatts, konstatierte, dass es noch nie so viele Ex-Chefredakteure gegeben habe wie jetzt. Vielleicht sollten die einen Veteranenverband gründen. Für Kircher ist  die Krise in allererster Linie eine unternehmerische. Chefredakteure würden in immer kürzerer Zeit bewertet, bescheinigte dpa-Chefredakteur Sven Gösmann. Es gebe keine Geduld und Zeit für eine gründliche Analyse mehr. (gp)

BITKOM: Wearables als next big thing

“Die Wearables könnten neben den Tablets the next big thing werden.“ Der Markt für die am Körper getragenen Produkte wie Uhren oder Brillen nehme allmählich Fahrt auf, sagte Christian Illek, Präsidiumsmitglied des Branchenverbandes BITKOM am Montag. Umsatz- und Absatzzahlen zu den Wearables lägen allerdings noch nicht vor. Vier Tage vor der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin sagte Illek, mit 10,58 Milliarden Euro prognostiziertem Umsatz habe sich der Markt der klassischen Unterhaltungselektronik „beruhigt“. Er ginge damit lediglich um 1,5 Prozent zurück. Dabei machten Flachbildfernseher mit 43 Prozent den größten Umsatzanteil aus, so Illek. 2013 waren das 44 Prozent. Es wurden aber mehr Geräte verkauft – der Fußball-Weltmeisterschaft sei Dank. Treiber der Vernetzung seien Smartphone und Tablets. Dabei brechen Smartphones ständig neue Verkaufsrekorde, sagte Illek. Der Umsatz 2014 werde knapp neun Mrd. Euro betragen, nach acht Mrd. im Vorjahr. Auch die Zahl der verkauften Geräte werde steigen: nach gut 22 Millionen Geräten 2013 werden für dieses Jahr 24 Mio. prognostiziert. Ähnliches gilt für Tablets. Der Unterschied: während bei Smartphones etwa 50 Prozent der Geräte als Ersatz gekauft würden und die andere Hälfte an Neukunden ginge, seien es bei den Tablets 90 Prozent Neukunden. Die Marktdurchdringung liegt laut BITKOM bei den Smartphones bei 58 Prozent, bei Tablets bei 34 Prozent. (gp)

RTL stellt neue Programme für 2014/2015 vor

“Wir wollen auch in der kommenden Saison Themen umsetzen, die Menschen wirklich bewegen. Wir wollen begleiten, begeistern und berühren und werden dabei auch um eher schwere Themen keinen Bogen machen“, kündigte RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann bei der Vorstellung des Programms der kommenden TV-Saison an. So startete erst in dieser Woche die neue Reportage-Reihe „Undercover Deutschland“ und es werden neue Ausgaben von „Team Wallraff“ mit seinem jungen Reporter-Team sowie dem „Jenke-Experiment“ gezeigt. Auch in Genres wie der Comedy oder der Fiktion sollen zunehmend Themen besetzt werden, die einen direkten aktuellen oder historischen Bezug haben. Die meisten Veränderungen wird es jedoch im Tagesprogramm geben, wo die Reality-Formate offenbar ausgedient haben. (kv) 

 

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