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Pulitzerpreis für Guardian und Washington Post

Der Pulitzerpreis geht in diesem Jahr an den Guardian und die Washington Post. Sie wurden gestern für die Aufdeckung des NSA-Skandals geehrt. Der Preis ist die weltweit wichtigste Auszeichnung für Journalisten. 

Der Boston Globe wurde für seine Berichte nach dem Bombenanschlag auf den Boston Marathon ausgezeichnet. Die Nachrichtenagentur Reuters erhielt einen Preis für die "mutigen Berichte" über die Verfolgung der muslimischen Minderheit Rohingya in Birma.

Der Pulitzerpreis wird in 14 Kategorien vergeben: neben dem Journalismus auch für die Bereiche Theater, Musik, Lyrik, Belletristik und Sachbuch. Die Schriftstellerin Donna Tartt wurde für ihren Roman "Der Distelfink" ("The Goldfinch") ausgezeichnet, Annie Baker erhielt einen Preis für ihr Drama "The Flick".

DuMont Schauberg: Björn Schmidt neuer Kommunikationschef

Björn Schmidt (49) wird zum 1. Mai neuer Leiter der Unternehmenskommunikation der Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS). Schmidt soll die Abteilung zunächst gemeinsam mit Wolfgang Brüser (62) führen, der am 30. September in den Ruhestand geht. „Ich freue mich, mit Björn Schmidt einen ausgewiesenen Kommunikationsprofi für diese wichtige Aufgabe gewonnen zu haben. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Journalist und Geschäftsführer in unserer Mediengruppe wird er die interne und externe Kommunikation, besonders für den Transformationsprozess unseres Unternehmens, konsequent weiterentwickeln", sagt Christoph Bauer, Vorstandsvorsitzender von MDS.

Schmidt hat 2011 die Geschäftsführung der DuMont Net übernommen und seit 2012 das Unternehmen mit Patrick Wölke geführt. Das MDS-Tochterunternehmen kümmert sich zentral um die Technik, das Produktmanagement, die Digital-Redaktionen sowie die nationale Vermarktung der MDS-Zeitungstitel. Zuvor war Schmidt als Chef vom Dienst Mitglied der Chefredaktion des Kölner Stadt-Anzeigers.

Die Position von Björn Schmidt als Geschäftsführer der DuMont Net wird nicht nachbesetzt, "da die intensive Neuausrichtung des Unternehmens abgeschlossen ist", heißt es in einer Mitteilung von DuMont Schauberg. (mm)

ProSieben: Neues Showformat mit Palina Rojinski

ProSieben verpflichtet Palina Rojinski (28) exklusiv. Der Sender plant nach eigenen Angaben mehrere neue Formate mit der Entertainerin. Start der neuen Show mit dem Arbeitstitel "Guys in Disguise" (AT) soll im Juni sein.

Der Sender beschreibt das neue Format als Reality-Comedy-Dating-Show. Dort suche eine attraktive Singlefrau einen neuen Partner. Rojinski präsentiert ihr zwei unterschiedliche Männer, zwischen denen sie sich entscheiden muss. Beide Männer daten ihre Traumfrau kostümiert. Das Original-Format "Guys in Disguise" stammt aus Israel, wurde von Armoza Formats entwickelt und wird in Deutschland gemeinsam von Endemol und Florida TV produziert.

Weitere Programme mit Rojinski seien in Vorbereitung. Zudem werde sie weiterhin bei regelmäßig bei "Circus Halligalli" zu sehen sein und ab Sommer in der Jury von "Got to Dance" sitzen. Für die erste Staffel der ProSieben- und Sat.1-Show bekam Palina den "Deutschen Fernsehpreis" 2013. (mm)

Mediengruppe Dr. Haas: Burda baut E-Commerce-Plattform

Die Valiton GmbH, eine Tochtergesellschaft der BurdaDirect, implementiert für die Mediengruppe Dr. Haas eine E-Commerce-Lösung zur Vermarktung der eigenen Zeitungstitel und digitalen Angebote. Insgesamt wurden fünf Aboshops für die Zeitungen der Verlagsgruppe entwickelt. Dabei handelt es sich um den Mannheimer Morgen und die Zeitungstitel Südhessen Morgen, Bergsträßer Anzeiger, Schwetzinger Zeitung, Hockenheimer Tageszeitung und die Fränkischen Nachrichten.

In den bestehenden Newsportalen Morgenweb (www.morgenweb.de) und FNweb (www.fnweb.de) sei die Plattform für die Vermarktung von Printprodukten, digitalen Zeitungen und Online-Abos bereits erfolgreich integriert worden, teilt Burda mit. (mm)

Neues Spiegel-Layout: Sparen nicht an erster Stelle

Der erste Relaunch seit 18 Jahren: Am 5. Mai bekommt Der Spiegel ein neues Gesicht. "Das Erscheinungsbild wird renoviert und soll die Inhalte noch besser wirken lassen," sagte Spiegel-Geschäftsführer Ove Saffe im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (Montagsausgabe). Das Magazin werde moderner, klarer, übersichtlicher, so Saffe. Neues Inhaltsverzeichnis, veränderte Bildsprache, größerer Satzspiegel – es werde "mehr Leichtigkeit in das Layout einziehen", so Saffe.

Inhaltlich wird sich aber nichts ändern. Der Spiegel-Geschäftsführer erteilte den Gerüchten um eine veränderte Schwerpunktsetzung des Magazins eine Absage: "Der Spiegel bleibt ein politisches Nachrichtenmagazin." Der Erscheinungstag wird sich jedoch definitiv ändern, ab Anfang 2015 erscheint der gedruckte Spiegel samstags statt montags. Der Umsatz der Spiegel-Gruppe lag 2013 laut Saffe bei 293 Millionen Euro, die Rendite sei aber immer noch zweistellig. "Die auch weiterhin notwendigen Sparmaßnahmen sind moderat. Sparen wird auch künftig nicht unsere erste Disziplin sein," sagte Saffe. Man werde beweisen, dass auch in der digitalen Welt Qualitätsjournalismus möglich sei: "Wir sind nicht in der holzverarbeitenden Industrie. Unser Geschäft ist nicht das Bedrucken von Papier, sondern guter Journalismus." (ls)

Handelsblatt: Ingo Rieper wird Finanzchef

Der Geschäftsführer und CFO der Ströer Digital Group, Ingo Rieper, (46) wechselt zur Jahresmitte zur Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Er solll dort als Finanzchef die kaufmännische Gesamtverantwortung vom derzeitigen Geschäftsführer und CFO, Jörg Mertens (43), übernehmen.

Mertens übernimmt bei der DvH Medien Holding (DvHM) die Position des Chief Operating Officer (COO). In dieser neu geschaffenen Position soll er die Zusammenarbeit zwischen den dezentralen Verlagsbereichen zur Schaffung weiterer Synergien forcieren. Mertens habe seit seinem Eintritt in die Verlagsgruppe Handelsblatt 2010 den organisatorischen und technologischen Umbau der VHB zu einem modernen Medienhaus maßgeblich mit vorangetrieben.

Rieper kommt von der Ströer Media AG, wo er zuletzt in Personalunion als Group Finance Director der Ströer Media AG und als kaufmännischer Geschäftsführer des drittgrößten deutschen Onlinevermarkters Ströer Digital Group dem inneren Ströer Führungsteam angehörte. (mm)

CDU fordert Veränderungen im SWR-Verwaltungsrat

Die CDU in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordert personelle Konsequenzen für den Verwaltungsrat des SWR. Nach dem Karlsruher Urteil zur Gremienbesetzung im ZDF bestehe auch hier dringender Handlungsbedarf, teilen die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Medien der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz Julia Klöckner und der Vorsitzende der CDU-Fraktion Baden-Württemberg, Peter Hauk, mit.

De Zusammensetzung des Verwaltungsrats der länderübergreifenden Anstalt müsse verändert werden. Auch nach dem neuen Staatsvertrag sei der Verwaltungsrat des SWR mit sieben Vertretern der Landtage und der Regierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz besetzt. Dazu kämen die gewählten Vertreter aus dem Rundfunkrat. Insgesamt gehörten dem Verwaltungsrat 18 Mitglieder an. Dies sei angesichts der gefoderten Drittelregelung so nicht haltbar, erklärten die Fraktionsvorsitzenden aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Nach Ansicht von Klöckner und Hauk sollten alle Regierungsvertreter beider Bundesländer komplett aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Derzeit hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz einen Vertreter und die Landesregierung Baden-Württemberg zwei Vertreter entsandt. Ändere man den § 20 des Staatsvertrages zur Zusammensetzung des Verwaltungsrats des SWR, indem man den Satz „Zwei Mitglieder entsendet die Landesregierung von Baden-Württemberg, ein Mitglied die Landesregierung von Rheinland-Pfalz“ ersatzlos streiche, gebe es keine Mitglieder der Exekutive mehr im Verwaltungsrat und dem Urteil des Bundesverfassungs-gerichts würde Genüge getan und die Anzahl der Mitglieder von 18 auf 15 reduziert.

Gleichzeitig bestünde die Möglichkeit, über die Entsendung der Mitglieder aus den jeweiligen Landtagen bei Bedarf ein Mitglied der Regierung zu bestellen, denn der Begriff „entsenden“ bedeute nicht zwingend, dass es sich dabei um ein Mitglied des Landtages im Sinne eines gewählten Volksvertreter handeln müsse, so die Fraktionschefs.

Gottschalks Schwester bekommt eigene Talk-Show

Raphaela Ackermann (53), die jüngere Schwester von Thomas Gottschalk (63), moderiert ab 12. April eine neue Talk-Show bei Welt der Wunder TV. "Ackermann – Der Talk" heißt die Sendung, die zur Primetime um 20.15 Uhr laufen wird. Ackermann war unter anderem als Reporterin beim ZDF-Magazin Mona Lisa tätig und hat Erfahrung als Moderatorin. (ls) 

Rheinische Post: Abschied von der Tarifbindung?

Die Rheinische Post verabschiedet sich offenbar schrittweise aus der Tarifbindung. Und will neue Redakteure bei der tariffreien Tochtergesellschaft RP Media anstellen, wo die Verträge individuell ausgehandelt werden sollen, berichtet Newsroom. Demnach sollen Neueinsteiger nur noch 25 Tage Jahresurlaub sowie zwölf Monatsgehälter erhalten und 40 Stunden pro Woche arbeiten.

„Es wird sich keiner verschlechtern“, zitiert Newsroom die Verlagsleitung, die ihre Pläne auf einer Betriebsversammlung den Mitarbeitern vorstellte. Die tariflose Tochtergesellschaft halte das Unternehmen flexibel, hieß es zur Begründung. Redakteure, die bereits an Bord sind, hätten zwar Bestandsschutz, müssten aber bei vertraglichen Veränderungen, wie Beförderungen, in die neue Gesellschaft wechseln. (mm)

Jens Lehmann neuer TV-Experte bei RTL

Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann (44) wird künftig als TV-Experte die RTL-Fußballberichterstattung begleiten. An der Seite von Moderator Florian König anaylsiert Lehmann die insgesamt 20 Qualifikationsspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zur EM 2016 und zur WM 2018. Der 61-malige Nationalspieler ist noch bis zum Ende der Bundesligasaison TV-Experte bei Sky. Bei RTL startet Lehmann am 7. September mit dem ersten EM-Qualifikationsspiel der deutschen Mannschaft gegen Schottland aus Dortmund. (ls)

 

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