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WOLF – das neue Männermagazin

Weniger Tempo und mehr Leben – das bietet WOLF, das neue Männermagazin der Verlagsgruppe Deutsche Medien-Manufaktur (DMM), einer Tochter von Gruner + Jahr und dem Landwirtschaftsverlag Münster.

Das Heft ist ein Special von FLOW, aber mehr als eine Wortumkehrung. WOLF setzt auf Slow Journalism, darauf, einfach mal Offline zu sein und sich dem Wesentlichen zu widmen: Job, Familie, Beziehungen und Freundschaft. Die vier Hauptrubriken „Wir zusammen“, „Mehr verstehen“, „Jetzt ich“ und „Einfach machen“ bringen Geschichten aus dem Leben und richten sich an Querdenker und Männer, die nicht nur informiert, sondern auch inspiriert werden wollen.

Das Magazin besticht durch aufwendige, großformatige Illustrationen und Fotografien sowie Papierwechsel. Als Extra enthält die erste Ausgabe ein Retro-Autoquartett zum Herausnehmen sowie die preisgekrönte Reportage der New York Times „Verschollen im Ozean“ in Buchform.

Sinja Schütte, WOLF-Chefredakteurin, meint: „Auch Männer sehnen sich nach etwas FLOW im Leben, das haben wir in den letzten Jahren immer wieder gehört.“

Frank Stahmer, Geschäftsführer Verlagsgruppe DMM, fügt hinzu: „WOLF ist nach ESSEN & TRINKEN MIT THERMOMIX® nun schon die zweite Neueinführung der Deutschen Medien-Manufaktur. Unsere Münsteraner und Hamburger Kollegen arbeiten gemeinsam daran, dass weitere folgen werden, denn nur innovative Verlage werden auf Dauer erfolgreich sein.“

WOLF ist ab dem 29. November für 8,50 Euro im Handel erhältlich. Der Heftumfang beträgt 140 Seiten, die Druckauflage liegt bei 70.000 Exemplaren. FLOW eine Lizenzmarke von Sanoma Media Netherlands BV. (go)
 

Spiegel Online- Projekt von Google Digital News Initiative gefördert

 

Die Initiative SPIEGEL ONLINE bewilligt eine Fördersumme von 689.000 Euro für das Sportdatenprojekt "Read the Game". Ins Leben gerufen wurde das neue Projekt von Spiegel Online, zusammen mit den Sportwissenschaftlern des Instituts für Spielanalyse aus Potsdam und der TU München, Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik unter Leitung des Professors Dr. Martin Lames. Mit innovativen Daten über Fußball und unterschiedlichen Erzählformen sollen Fußballfans zu Experten heranreifen. Bei der Erfassung von Sportdaten will das Projekt außerdem neue Wege einschlagen. Projektentwickler Christian Gödecke sagt dazu: „Wir glauben, dass wir mit 'Read the Game' die Sportdatenerhebung und das dazugehörige Storytelling revolutionieren können." „Die komplexen Mechanismen der Leistungsdiagnostik werden für den Fußballfan und Leser endlich transparent und nachvollziehbar", so sein Kollege Mike Glindmeier. (ah)
 

Spiegel startet neues Magazin


Der SPIEGEL-Verlag bringt das neue Magazin SPIEGEL CLASSIC an den Kiosk. Es wendet sich an Frauen und Männer „mit Erfahrung und Entdeckergeist" und erscheint erstmals am 21. März 2017.

Das breite Themenspektrum umfasst Gesellschaft, Politik, Kultur, Freizeit und Unterhaltung. Zielgruppe sind gebildete und gut situierte Leser, die politisch und kulturell auf dem Laufenden bleiben wollen, sagt Susanne Weingarten, stellvertretende Ressortleiterin Sonderthemen.

Einen Schwerpunkt bilden gründlich recherchierte verfasste Hintergrundstücke und Analysen zu gesellschaftlichen Themen. Kolumnen wie der regelmäßige "Elder Statesman"-Kommentar des langjährigen SPIEGEL-Autors Thomas Darnstädt liefern Orientierung und Diskussionsstoff. Prominente geben in der Rubrik "Mein erster Schwarm" Auskunft über den ersten Star, den sie verehrt haben. Große Reportagen und Ratgeberstücke zu den Themen Reisen, Sport, Gesundheit, Kultur und Kulinarik runden das Angebot ab.

SPIEGEL CLASSIC erscheint am 21. März 2017 mit rund 132 Seiten und in einer Druckauflage von 165.000 Exemplaren. Der Copypreis beträgt 4,90 Euro. Vermarktet wird der neue Titel von SPIEGEL QC, dem Premiumvermarkter der SPIEGEL-Gruppe. (go) 

Deli im neuen Look

 

Deli, das Foodmagazin von Gruner + Jahr erscheint künftig in neuem Look. Es kommt mit neuen Typografien und Illustrationen auf den Markt und beinhaltet zudem neue Heftrubriken, die den kulinarischen Aspekt in den Fokus nehmen. In „Roxy muss ran“ werden Speisen auf den Teller gebracht, die oft eher selten verzehrt werden, wie zum Beispiel Blauschimmelkäse. In "Frisch verkuppelt" treffen ungewöhnliche, dennoch schmackhafte Kombinationen wie Kakao und Fenchel oder Grünkohl und Granatapfel aufeinander. Und das Thema der Food-Reportage ist "Social Dining". Innovative Rezepte, ein Geschenke-Special, der Schoko-Weihnachtsmann-Test und orientalische Mezze zu Silvester runden das Angebot des neuen Magazins ab.
Nadine Uhe, Redaktionsleiterin DELI: „Uns ging es von Anfang an um den Spaß beim Kochen. DELI ist nicht dogmatisch. Perfektion? Ist gar nicht so wichtig. Improvisiere, mach einfach, das wird schon richtig lecker - so kochen wir bei DELI. Und das spiegeln auch die vielen neuen Formate und Rubriken und die frische Optik wider.“ Astrid Hamer, Publisher Food, ergänzt, mit dem neuen Claim ‚Koch doch, wie du bist’ werde das Profil von DELI geschärft.
DELI erscheint alle zwei Monate zu einem Preis von 3,90 Euro. Jeder Ausgabe liegen Extras wie ein Küchen-Notizheft, Geschenkanhänger oder Sticker bei.(ah)

Bertelsmann mit operativem Ergebnis auf Erfolgskurs

 

Die Bertelsmann SE & Co. KGaA hat einen Rekordwert beim aktuellen operativen Ergebnis erzielt. Der Konzernumsatz betrug in der Berichtsperiode 12 Milliarden Euro. Bereinigt um Portfolio- und Wechselkurseffekte stieg er somit um 0,6 Prozent. Dabei erhöhte sich der Anteil wachstumsstarker Geschäfte am Gesamtumsatz auf 29 Prozent. Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann: „Der positive Geschäftsverlauf hat sich fortgesetzt. Ein operatives Ergebnis auf Rekordniveau, eine deutlich gestiegene EBITDA-Marge und ein höheres Konzernergebnis im bisherigen Jahresverlauf stimmen uns auch für das Gesamtjahr 2016 zuversichtlich. Bertelsmann ist so ertragsstark wie nie zuvor. Die diversen Fortschritte in unseren vier strategischen
Stoßrichtungen zahlen sich aus – Bertelsmann ist heute wachstumsstärker, digitaler und internationaler als noch vor einigen Jahren. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen."(ah)

Mobile Werbeformate liegen im Trend

 

Mobile Werbeformate wie Mobile Native Ads schneiden laut der aktuellen Yahoo Studie besser ab als ihre Desktop-Variante. Eva Herzog, Head of Research Germany bei Yahoo, sagt: „Inhaltsstarke Werbemittel – vor allem auf mobilen Endgeräten – empfehlen sich insbesondere für Marken, die mit ihren Kampagnen die Markenbekanntheit steigern und den Verkauf stärken wollen.“

An die Mobile Native Ads inklusive Content erinnern sich laut Studie 76 Prozent der Nutzer, bei Desktopnutzung sind es lediglich 30 Prozent. Bei der Markenbekanntheit schneiden die inhaltsstarken Mobile Native Ads am besten ab. Zudem wird die Kaufabsicht durch inhaltsstarke Mobile Native Ads geweckt und bezweckt bei 43 Prozent der Befragten eine Kaufabsicht des Produktes oder der Dienstleistung. Bei mobilen Bannern liegt die Kaufabsicht lediglich bei 26 Prozent.

Reine Klickzahlen hingegen können laut Studie sowohl mit mobilen Native Ads, wie auch mit der Desktopversion erzielt werden. (ah)

Constantin Medien und Tata Communications gründen Media Hub


Constantin Medien und Tata Communications werden im Rahmen eines neuen Media Hubs künftig Leistungen im Bereich Content-Verbreitung, -Management, -Storage sowie Datenverarbeitung für Medienunternehmen im deutschsprachigen Raum anbieten.Tata Communications wird das gesamte Leistungsportfolio von Constantin Medien weltweit vertreiben und außerdem zum präferierten Technologie-Partner der Constantin Medien für Connectivity- und Cloud-Infrastruktur-Lösungen werden.

PLAZAMEDIA, eine Tochtergesellschaft der Constantin Medien, verbreitet zukünftig über den Medien Hub Content an ihre Kunden. Das dabei verwendete Tata Communications „Video Connect“ Network ermöglicht eine nahtlose und weltweite Auslieferung von Live-Videos dank des Tata-eigenen Untersee-Glasfasernetzwerkes mit Verbindungen zu mehr als 240 Ländern und Regionen. Um den steigenden Datenschutzanforderungen gerecht zu werden, wird Tata Communications einen neuen „IZO™ Private Cloud“ Hub in München errichten und einen neuen Connectivity Hub auf dem Gelände der PLAZAMEDIA in Ismaning durch Tata Communications einrichten.

Fred Kogel, Vorstandsvorsitzender der Constantin Medien AG, äußert, PLAZAMEDIA werde "bestehenden und künftigen Medienkunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz hochmoderne Connectivity- und Data-Center-Leistungen bieten". Die Vereinbarung mit Tata Communications sei ein wichtiger Schritt der digitalen Transformation der PLAZAMEDIA. "Sie ist zudem ein weiterer Schritt bei der Neupositionierung des Constantin Medien-Konzerns hin zu einem innovativen Technologie-Medienhaus.“ (ah)
 

Holthoff-Pförtner: „Die Zeiten verlangen nach Mut und Haltung“


„Ende gut, alles gut! Und wenn am Ende nicht alles gut ist, dann ist es nicht das Ende!“ So resümierte Funke-Geschäftsführer Manfred Braun zum Ende des Publshers´Summit noch einmal den Streit um die Nominierung des neuen Präsidenten. Die hatten Gruner+Jahr, Spiegel und Zeit kritisiert, der neue Ehrenpräsident Hubert Burda hingegen hatte die Auswahl mit der Teilhabe begründet, die langfristiger sei als Manager, die kämen und gingen. Mehrfach wurde am Dienstag in Berlin betont, der Verband wolle sich um mehr Transparenz bemühen, die Dinge künftig besser machen. So kamen denn auch am zweiten Tag alle wie vorgesehen, bis auf Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, der aus privaten Gründen absagte.
Der neue Verbands-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner forderte in seiner Antrittsrede, „Mut und Haltung“ in diesen Zeiten von den Verlegern. „Wir reden zu Recht über Freiheit“, so der VDZ-Präsident, der dabei immer wieder die Haltung des am Abend zuvor mit der Goldenen Victoria für Pressefreiheit geehrten türkischen Journalisten Can Dündar würdigte. „Die gesellschaftlichen Debatten werden härter, polarisierender und mit getrübter Wahrnehmung geführt.“
Zum VDZ selbst meinte Holthoff-Pförtner: „Hier muss kein Tanker saniert werden, sondern hier ist ein agiles, schnelles Boot.“ Auf die Frage, ob er gut vernetzt sei, antwortete der neue Präsident, er nutze normalerweise Freundschaften nicht aus“. Mit Blick auf den für die Mehrwertsteuer zuständigen Bundesfinanzminister sagte der frühere Anwalt von Altkanzler Helmut Kohl, Wolfgang Schäuble „sieht mich nicht gern, weil er dann an Kohl denkt.“ Außerdem habe Schäuble bei seinem Auftritt das aus Sicht des VDZ wichtige Thema Mehrwertsteuer für die digitale Presse ausgespart.
Der jetzt für anderthalb Jahre einstimmig gewählte Funke-Mitgesellschafter sagte, er wolle kein Übergangspräsident sein. „Er war gar nicht so schlecht“ - so wünscht er sich rückblickend die Schlagzeile nach dem Ende seiner Amtszeit.

Neue Studie zur Glaubwürdigkeit der Medien

Professor Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, stellte eine neue Studie „Relevanz und Glaubwürdigkeit der Medien“ vor, wonach es keine generelle Vertrauenskrise der Medien gebe. Laut Umfrage sind 39 Prozent der Befragten
der Ansicht, dass an dem Vorwurf der Lügenpresse etwas dran ist. In Westdeutschland sagten dies 37 Prozent, in Ostdeutschland 44 Prozent. Kritik erntete insbesondere die Berichterstattung über das Flüchtlingsthema, mit der die Mehrheit (51 Prozent) „weniger zufrieden“ oder „gar nicht zufrieden“ ist.

Kritisch sehen die Bundesbürger die Qualität der Kommentare im Internet. 43 Prozent der Befragten, die schon häufiger Kommentare im Netz gelesen haben, empfinden diese überwiegend als aggressiv, nur 22 Prozent bewerten sie überwiegend als nüchtern. „Wir haben in Deutschland eine Grauzone, in der Toleranz falsch verstanden wird und eigentlich die Beleidigung schon anfängt“, sagte Köcher. Sie forderte, „strenger mit uns selbst zu werden, sonst landen wir da, die USA jetzt sind“. Wobei sie auf den US-Wahlkampf anspielte, der die Gesellschaft langfristig schädige. (gp)
 

Fairerer Wettbewerb gefordert

 

Nach dem ersten Kongresstag des Publishers’ Summit, dem 7. November, sprach sich EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Oettinger, für ein gemeinsames Level Playing Field aus. Auch FDP-Chef Christian Lindner forderte faire Wettbewerbsbedingungen für Verlagshäuser und ein eigenes Verlegerrecht. Die Werbeeinnahmen der Plattformbetreiber nähmen stetig zu, doch die Inhalteanbieter profitierten davon nicht im gleichen Maße und würden in ihrer Existenz bedroht. Kein Plattformbetreiber wolle auf den europäischen Binnenmarkt verzichten, aber dafür müssten auch europäische Regeln eingehalten werden. An diesen Regeln werde mit Hochdruck gearbeitet – bei der Steuerpflicht und beim Datenschutz zum Beispiel.

Lindner betonte in seinem Vortrag, faire politische Rahmenbedingungen seien die Voraussetzung für verlegerische Unabhängigkeit. Neue Werbeverbote schränkten die Refinanzierungsmöglichkeiten jedoch ein, ebenso problematisch sei die Konzentration von immer mehr wirtschaftlicher Macht in immer weniger Händen – in denen der Plattform-Unternehmen. Auch das Pressekartellrecht sei nicht mehr zeitgemäß, Kooperationsmöglichkeiten von Medienhäusern müssten besser möglich sein.

Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der Otto Group, schilderte die Notwendigkeit der Otto Group, sich mit einem neuen Geschäftsmodell am Markt zu behaupten und dafür einen Kulturwandel im Unternehmen einzuleiten und von Start-ups zu lernen: Silos abbauen, Wissen und Kreativität teilen.

Das Format "My Big Points 2017", bei dem es kompakt und fokussiert um die strategischen Herausforderungen relevanter Medienhäuser geht, startete am ersten Tag mit den Impulsreferaten von Dr. Andreas Wiele, Vorstand Axel Springer und Philipp Welte, Vorstand Hubert Burda Media.

Dr. Andreas Wiele plädierte für das Leistungsschutzrecht. Die Linkfreiheit werde nicht bedroht, ebensowenig das Teilen von Inhalten oder das Zitatrecht. Die Film- oder Musikindustrie schütze ihre Rechte längst effektiv, auch verlegerische Rechte seien zu schützen.

Philipp Welte hob die starke Dynamik der Digitalisierung hervor, die fragmentierte Märkte und Konsumenten schaffen, die auf immer mehr Devices Inhalte abrufen. Die Werbung wandere in diese Kanäle ab. Verlage sollten deshalb Probleme gemeinschaftlich lösen, Marktforschungskompetenzen bündeln und Allianzen in der Vermarktung schließen. Kooperation sei dringend nötig, denn internationale Player hätten „Europa zur digitalen Nutzfläche degradiert“. (go) 

Publishers Summit: Zeitschriftenverleger mit neuem Präsidenten

 

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat einen neuen Präsident: Stephan Holthoff-Pförtner aus dem Gesellschafterausschuss der Funke Mediengruppe wurde einstimmig von der Delegiertenversammlung gewählt. Und dass, obwohl sich große Verlage vergangene Woche verwundert über das Prozedere der Auswahl geäußert hatten. Holthoff-Pförtner sagte am Montag in Berlin, er verstehe diese Funkion als Engagement in der Zivilgesellschaft. Er begreife sich nicht als „Vorturner“, sondern Moderator, der den Diskurs anregen und anschieben wolle. Bei der Frage zu seinen und möglicherweise anders gesetzten Schwerpunkten erklärte er, zunächst sei „mehr über Spielregeln als über Inhalte geredet“ worden. Holthoff-Pförtner wurde zunächst für die verbliebenen anderthalb Jahre der laufenden Amtszeit gewählt, was ihn „davor bewahre, übermütig zu werden“. Der Rechtsanwalt bekräftigte, eine Fusion der Verlegerverbände stünde nicht auf der Agenda.
Der 68-Jährige übernimmt den Posten von Hubert Burda, der Ehrenvorsitzender des VDZ wurde. Burda erinnerte zu Beginn des Publishers´ Summit am Montag in Berlin an die Kraft der Verleger: 2,5 Milliarden betrage die jährliche Auflage der Zeitschriften, 260 Millionen Euro gäben die Bundesbürger monatlich für die Blätter aus.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zeigte sich überzeugt, dass der Qualitätsjournalismus aus künftig ein Bedürfnis bleiben werde. Den Vorwurf Lügenpresse trotz des Wettbewerbs der Medien nannte er eine „gefährliche Entwicklung“. Der Ton werde rauher, der Umgang rücksichtsloser, konstatierte er mit Blick auf den US-Wahlkampf. Alle müssten lernen, mit dem Umperfekten umzugehen. Schäuble plädierte für „mehr Fsrustrationstoleranz“. „Shitstorm ist noch nicht Demokratie.“ Bei aller notwendigen Vereinfachung dürfe die Substanz nicht verfälscht werden, appellierte der Minister. Julia Jäkel, Chief Executive Officer Gruner+Jahr, hat nach ihrer Kritik am Prozedere und der Wahl von Holthoff-Pförtner ihren geplanten Redebeitrag („My Big Points 2017“) auf dem Publisher´Summit abgesagt. (gp)
 

 

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