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DIE ZEIT: Digitale Verkäufe pushen Auflage
 

Die Zeit gibt eine Auflagensteigerung um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bekannt. Als Grund für den Anstieg um durchschnittlich 504.779 Exemplare nennt sie den Zuwachs der digitalen Ausgaben. Der digitale Verkauf nahm um 43,8 Prozent zu, was einem Zuwachs der Auflagenzahl um 13.504 Exemplare entspricht. Rainer Esser, Geschäftsführer ZEIT Verlagsgruppe, sagt: „Unser Digitalabonnement ist zu einer stabilen Erlösquelle geworden.“ Im Herbst will das Unternehmen das digitale Paid-Content-Angebot weiter ausbauen. (ah)

AppLovin intensiviert Geschäftstätigkeit in Deutschland
 

AppLovin wird zukünftig seine deutsche Geschäftstätigkeit vom Standort Berlin aus intensivieren. Die Mobile-Marketing-Plattform verhilft Unternehmen dazu, gezielt relevante Anzeigen auf Mobiltelefonen zu schalten. Per Echtzeit-Datenmessung wird der Kampagnenerfolg gemessen. AppLovin CEO Adam Foroughi sieht großes Potenzial im mobilen Geschäft in Deutschland, denn etwa 29 Millionen Menschen besitzen hierzulande ein Smartphone, Tendenz steigend: „AppLovin kann Marken helfen, deren Kaufkraft tatsächlich zu nutzen.“ Derzeit verarbeite AppLovin über 50 Milliarden Anzeigenanfragen pro Tag. (ah)

Gruner + Jahr: Brigitte mit neuem Digitalauftritt
 

Nicht nur das 'B' im BRIGITTE-Logo wurde für den Digitalauftritt neu gestaltet. Neben dem hervorgehobenen, schwarzen Buchstaben, der als Erkennungszeichen von BRIGITTE DIGITAL dient, wurden weitere Änderungen vorgenommen: die Homepage erscheint jetzt angepasst an das mobile Nutzungsverhalten der jungen Leser. Für den Aufbau wird die volle Seitenbreite genutzt und die Fly-out-Navigation, bei der untergeordnete Links aufklappen, sobald der Benutzer den übergeordneten Menüpunkt mit dem Cursor berührt oder anklickt, führt durch das große Themenspektrum. Ausdrucksstarke Headlines lenken den Leser auf die einzelnen Inhalte. Große Bilder werden dazu in einem übersichtlichen Kachel-Layout mit vereinzelt dynamisch hervorgehobenen Stücken dargestellt. Highlights aus den sozialen Medien werden regelmäßig aktualisiert dargestellt und Sharing Bars an Fotos und Artikeln laden zum Teilen ein. Laut Eva-Maria Bauch, Geschäftsführerin G+J Digital Products, ist der Relaunch ein "wichtiger Meilenstein für den Ausbau unserer digitalen Frauenprodukte". Eva Spundflasche, Chefredakteurin BRIGITTE Digital, erläutert, BRIGITTE habe "die Energie und Kreativität bewiesen, sich im Digitalen neu zu erfinden und die Marke erfolgreich in die nächste Generation zu führen". Das Unternehmen erreiche auch neue Leserinnen und habe seine Zielgruppe insgesamt verjüngt. (ah)

Neuer Studiengang für Kommunikation
 

Ausbildungslücken in der Kommunikationsbranche schließen und dem Nachwuchs einen optimalen Berufseinstieg ermöglichen. Das sind die Ziele des neuen Bachelorstudienganges Marketing-Kommunikation, den die GWA in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius entwickelt hat. Das berufsbegleitende Studium wurde nach den Anforderungen konzipiert, die an Berufseinsteiger in Kommunikationsagenturen gestellt werden. Lukas Dudek, GWA-Vorstand Ressort Nachwuchs und Geschäftsführer der Agentur taste!, sagt: „Ganz im Sinne eines Perspektivenwechsels wollen wir uns als Verband zukünftig stärker auf die Bedürfnisse des Nachwuchses fokussieren.“ Interessierte können sich ab dem 1. Oktober 2016 bewerben, Studienbeginn ist das Sommersemester 2017. Studienstandorte sind derzeit die Fresenius Hochschulen in Hamburg und Frankfurt, bei Bedarf werden weitere Standorte eingerichtet. (ah)

Neue Ausbildungsstandards für Journalistenschulen
 

Im Mai 2016 wurde eine gemeinsame und verbindliche Qualitäts-Charta ins Leben gerufen. Auf Grundlage dieser in der Mediengeschichte erstmalig entworfenen Charta haben sich deutsche Journalistenschulen auf gemeinsame und verbindliche Ausbildungsstandards geeinigt. Jörg Sadrozinski, Leiter und Geschäftsführer der Deutschen Journalistenschule in München: „Es gibt in der Journalistenausbildung in Deutschland keine gemeinsamen Qualitätsstandards, aber hunderte verschiedener Möglichkeiten, Journalismus zu lernen.“ Er erläutert, es seien gemeinsame Standards und Orientierung notwendig- sonst werde der Journalismus immer beliebiger und damit unglaubwürdiger.                                                                                                                                                            Um der Anforderung der Standards gerecht zu werden, wurde unter anderem festgelegt, dass alle Schulen in Vollzeit ausbilden. Die Ausbildung, die grundsätzlich multimedial angelegt ist und sich auf die Bereiche Print, Audio (Radio), Online, Video (TV) und Social Media aufgliedert, dauert dabei mindestens 16, höchstens 24 Monate. Die Volontäre sollen befähigt werden, in mindestens drei der Bereiche handwerklich sicher zu arbeiten. Der Anteil der Praxisstationen beträgt mindestens ein Viertel der gesamten Ausbildungszeit. Studienbegleitend soll die Ausbildung in der Regel maximal 36 Monate dauern. Ziele und Inhalte der Ausbildung werden auf der jeweiligen Website der Schule ausführlich beschrieben. (ah)

GEOlino - neues Design zum Jubiläum
 

Heute erscheint die Jubiläumsausgabe von GEOlino für 3,95 Euro im Handel. Passend zum 20. Geburtstag des Kindermagazins wurde das Heft überarbeitet und erscheint in neuem Design, neuem Logo und klarerer Heftstruktur. Eine neu konzipierte Rubrik soll junge Leser animieren, sich einzumischen. Chefredakteur Martin Verg erklärt: „In ‚Wie wir die Welt retten’ berichten wir künftig über die kleinen und größeren Nöte unseres Planeten und bieten Handreichungen, um selbst aktiv zu werden.“ GEOlino werde seinen gestalterischen Ideenreichtum erhalten, das Heft jedoch gleichzeitig aufräumen und modernisieren. Eine Imagekampagne, die den Relaunch von GEOlino begleitet, ist ab sofort mit zwei Anzeigenmotiven in Print-Magazinen, sowie mit Onlinebannern und Facebook Ads im Digitalbereich zu sehen. (ah)

Zwei weitere Anwender von LaterPay
 

Spiegel und Spiegel Online setzen künftig auf das Bezahlmodell LaterPay. Die ersten tausend Zeichen eines ausgewählten Artikels sind für die Leser des Magazins ohne Einschränkungen lesbar. Danach können sie den Artikel kostenpflichtig anhand von Pay-per-Use freischalten - für zunächst 39 Cent pro Beitrag. Haben Leser einen Gesamtwert von fünf Euro überschritten, werden sie aufgefordert, sich zu registrieren und die Kosten per Kreditkarte, Überweisung oder Bankeinzug zu begleichen. Die Integration von Zeitpässen ist auch für das Angebot von SPIEGEL Plus geplant.

Die Bergedorfer Zeitung setzt als Teil der FUNKE MEDIENGRUPPE für lokale Inhalte und Archiv ebenfalls auf die Bezahlvariante Pay-per-Use. Zudem können Leser Zeitpässe von LaterPay buchen. Einzelne Artikel kosten 20 Cent, ein Tagespass für den Zugriff auf alle Inhalte 99 Cent, ein Monatspass 9,99 Euro, ein Dreimonatspass 26,99 Euro und ein Jahrespass 99,99 Euro. Für Print- und E-Paper-Abonnenten sind rabattierte Zugänge geplant. Hans Pirch, Geschäftsführer der Bergedorfer Zeitung, sagt: „Dank LaterPay bleiben unsere Digitalinhalte auch nach der Umstellung auf ein Paid-Modell einfach, bequem und schnell erreichbar.“ (ah)

Intendantinnenwechsel beim rbb
 

Patricia Schlesinger führt jetzt den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Die 1961 geborene frühere ARD-Korrespondentin und Panorama-Moderatorin, die zuletzt den Programmbereich Kultur und Dokumentation beim NDR leitete, löst Gründungsintendantin Dagmar Reim ab. Die 64-Jährige verlässt den Sender nach 13 Jahren aus privaten Gründen. Am Donnerstag trug sie ihren letzten Bericht dem Rundfunkrat vor.

Der beschloss einstimmig eine Resolution für einen stabilen Rundfunkbeitrag. Ausgangspunkt ist der Vorschlag der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), den Beitrag um 30 Cent auf 17,20 Euro ab 2017 zu senken. Auf eine kurzfristige Absenkung könnte jedoch eine umso drastischere Erhöhung in späteren Beitragsperioden folgen, fürchtet der Rundfunkrat.

Das Gremium plädiert „mit Nachdruck“ dafür, den Beitrag für die kommende Beitragsperiode von 2017 an bei 17,50 Euro zu belassen. Mögliche Mehrerträge sollten als Beitragsrücklage auf ein Sperrkonto fließen. Eine Beitragssenkung um einen Cent pro Tag führe zu keiner nennenswerten Entlastung der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler, argumentiert das Gremium. Reim hatte in der vorhergehenden Debatte ironisch erwähnt, dass sich die Leute schon mit der letzten Absenkung um 48 Cent ihr Eigenheim finanziert hätten.

Über die Höhe des Rundfunkbeitrages entscheiden die Regierungschefs der Länder. Der Empfehlung der KEF müssen sie nicht folgen. (gp)

Der Spiegel und Spiegel Online: Ab sofort Bezahlangebot

Spiegel und Spiegel Online bieten ab sofort einzelne Artikel online zum Verkauf. Das digitale Angebot heißt Spiegel Plus. Für die Abwicklung der Bezahlprozesse arbeitet der Spiegel mit dem Münchner Micropayment-Anbieter LaterPay zusammen, der verschiedene Bezahlangebote – vom Tagespass bis zum Micro-Abo, von sofort bis später zahlen – im Programm hat.

Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass will mit dem neuen Angebot 'neue Erlösmöglichkeiten für das Online-Geschäft schaffen' und den digitalen Spiegel-Journalismus 'noch stärker sichtbar machen'. Chefredakteur Klaus Brinkbäumer sagt, Spiegel Plus biete täglich 'besondere Artikel' an: Investigatives, Reportagen, Analysen, Porträts, Interviews, Kolumnen und Essays. „Spiegel Plus wird ein lebendiges Projekt werden, das nur durch enge Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen Print und Online, zwischen den Chefredaktionen, den einzelnen Ressorts, der Dokumentation und dem Verlag gelingen kann.“ Spiegel Online-Chefredakteur Florian Harms spricht von einer 'Phase des Experimentierens, Messens und Lernens'. Spiegel Plus werde stetig inhaltlich, technisch und optisch weiterentwickelt.

Bevor der aktuelle Spiegel erstellt wird, treffen die Chefredaktionen eine Auswahl an Beiträgen der kommenden Ausgabe. Täglich werden zwei Beiträge im Bezahlbereich angeboten, hinzu kommen pro Tag zwei weitere Texte aus der Online-Redaktion. Künftig kommen weitere Artikel aus anderen Print-Objekten dazu, von Spiegel Geschichte über Spiegel Wissen bis hin zum Archiv.

Alle kostenpflichtigen Artikel sind mit dem roten Logo Spiegel Plus gekennzeichnet, die Centerpage www.spiegel.de/spiegelplus umfasst das komplette Bezahlangebot.

Die Beiträge kosten zum Start 39 Cent. Hat der Nutzer Artikel für 5 Euro gelesen, muss er sich einmalig registrieren und zahlen (ein LaterPay-Modell). Auch Zeitpässe sind in Planung. (go) 

Gruner + Jahr lanciert NoSports

Das neue Magazin NoSports aus dem Hause Gruner + Jahr erscheint am Freitag, den 24. Juli zum Preis von 6,80 Euro. Das Magazin berichtet nach dem Motto „Jeder Sport ist großer Sport“ über alle Sportarten außer Fußball, von Tennis bis Schach, von Ringen bis Rudern, und nähert sich den Persönlichkeiten von Sportlegenden. In der ersten 132-Seiten starken Ausgabe geht es unter anderen um Boris Becker und sein Comeback als Trainer, oder auch um Barry Hearn, der Darts zu einer globalen Fernsehsportart machte. Dass das Magazin die Sportberichterstattung humorvoll angeht, zeigt der selbstironische Titel. 'No Sports' ist die legendäre Begründung des Staatsmannes Winston Churchills für sein hohes Alter. Die nicht belegte Aussage wird gern von Sportgegnern verwendet.

Der Ton des Magazins ist locker, die Leser werden geduzt und explizit im Editorial zu „dezentem Lob“ oder auch „beißender Kritik“ aufgefordert. Das Heft blickt oft zurück auf historische Ereignisse und Persönlichkeiten (Die zehn kuriosesten Boxkämpfe aller Zeiten/Boxkämpfe von Muhammad Ali) und überrascht mit außergewöhnlichen, teils historischen, Farb- und Schwarzweißfotos. Ein Sport-Quizz regt zum Mitdenken an, ein Fanshop, Anzeigen und Product Placement sorgen für die Refinanzierung. Für nachdenklichen Spaß sorgt die Kolumne von Box-Trainerlegende Ulli Wegner.

Erstellt wird das Magazin von der 11FREUNDE Verlag GmbH & Co. KG 
in Berlin, die schon das originelle Fußballmagazin 11 Freunde publiziert. Herausgeber und Redaktionsleiter ist Philipp Köster, zweiter Redaktionsleiter ist Tim Jürgens.

NoSports erscheint mit einer Druckauflage von 120.000 Exemplaren. 2016 soll das Heft zweimal erscheinen (am 28. Oktober zum zweiten Mal) und ab 2017 sechsmal im Jahr. Der Internet-Auftritt www.nosports.com ging am 22. Juni online – mit gekürzten Beiträgen aus der Printausgabe (hier bestellen!). (go) 

 

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