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PR Hackathon – frische Ideen

Der erste PR-Hackathon (Hack/Marathon) hat in Frankfurt vom 16. bis zum 18. Februar gut 100 Kommunikations-Profis, Entwickler und Designer in der Frankfurter Jahrhunderthalle versammelt. Unter dem Motto "Mission PR" haben 20 Teams neue Ideen und Prototypen für die PR entwickelt: Bots, Influencer-Tools und Analyse-Programme. Hinter dem Hackathon steht die dpa-Tochter news aktuell.


Let’s hack PR! Beim ersten PR-Hackathon arbeiteten gemischte Teams aus Entwicklern, Webdesignern, Grafikern und PR-Fachleuten intensiv an einem Projekt. Zweieinhalb Tage lang, rund um die Uhr. Jeder durfte im Plenum zunächst seine Idee präsentieren und dann Mitstreiter dafür gewinnen. In 20 Teams wurde dann konzipiert, programmiert und gestaltet. Am Ende der knapp dreitägigen Veranstaltung stand ein „Elevator-Pitch“ vor der Jury. Die besten Konzepte wurden mit Geld- und Sachgewinnen ausgezeichnet. Im Mittelpunkt der Ideen stehen Kundennutzen, Marktpotenzial, Design und Code.


Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell, lobte die inhaltlich spannenden Ideen. Mit an Bord sind das Google News Lab und der next media accelerator (nma), eine Initiative der Deutschen Presse-Agentur und weiterer Medienunternehmen, die mediennahe Start-ups fördert.


Am Samstag Nachmittag wurden die Sieger des Hackathons bekannt gegeben. Sie erhielten Preise in vier Kategorien im Gesamtwert von 7.500 EUR. Die Gewinner finden sich unter http://www.presseportal.de/pm/6344/3564990 . Hier die prämierten Ideen: Eine stationäre Verschlagwortungs- und Suchmaschine für Bilder, ein Influencer-Service, ein Gradmesser für Stimmungen und Meinungen in
Unternehmen sowie eine kanalübergreifende Plattform für die Messung von PR-Erfolgen. (go)

RMS Online Audio-Tour 2017


Die RMS Online Audio-Tour zeigt im kommenden Frühjahr einmal mehr, was Online Audio alles kann. Werbekunden und Agenturen erfahren, wie sie konkret profitieren können. In den vier ausgewählten Agenturstädten Hamburg, Frankfurt, München und Düsseldorf werden die neuen Trends präsentiert. Am 22. März wird die Tour in Frankfurt starten, am 23. März ist München an der Reihe, gefolgt von Düsseldorf am 30. März und Hamburg am 5. April. Mit dabei sind in Frankfurt Frank Schierholz, HIT RADIO FFH, Tina Jäger, Klassik Radio, in München und Timo Mauter, RauteMusik.FM, in Düsseldorf. Zum Thema Programmatic Audio wird Lukas Fassbender, The TradeDesk, an allen Standorten vortragen. RMS-Digitalchef Frank Bachér über die kommende Tour: „Das Angebot an Online Audio-Formaten wächst seit Jahren dynamisch und wird im Werbemarkt zunehmend relevanter. Gleichzeitig wird die individuelle Ansprache ausgewählter Zielgruppen bei der Mediaplanung immer wichtiger, da sie die Effektivität von Kampagnen signifikant steigert. Bei der RMS Online Audio-Tour 2017 zeigen wir anhand von relevanten Innovationen und Best Practice Cases, welches Potenzial in Online Audio steckt und wie Werbekunden und Agenturen dieses für sich nutzen können.“ (ah)
 

AGOF stellt Grundlage zur Bewertung digitaler Werbeumfelder zur Verfügung

 

Mit der AGOF digital facts stellt das Unternehmen nach Angaben von Vorstandsvorsitzendem Björn Kaspring „dem Markt für das Online Medium eine medienadäquate, valide und qualitativ-hochwertige Grundlage für die Bewertung von digitalen Werbeumfeldern zur Verfügung.“ Erstmalig wird zu den Kontakten jedes darin erhobenen Werbeträgers auch eine zeitliche Information zur Verfügung gestellt. Nutzer der Markt-Media-Studie digital facts erhalten damit eine zusätzliche Kennzahl für die Mediaplanung. Die zeitliche Information wird auf Basis der technischen Messung ermittelt: Jeder Kontakt wird dabei vom Messsystem mit einem millisekundengenauen Zeitstempel versehen, der den Zeitpunkt seines Auftretens verzeichnet. Der zeitlich nächste Werbeträgerkontakt im AGOF Mess-Universum beendet per Definition die vorherige, die dazwischen auftretende Zeitspanne wird als „Zeit“ des einzelnen Kontakts erfasst. Die „Kontakte pro Zeitklasse“ geben damit Auskunft über die Werbeträger-Ebene. Informationen über die auf dem Angebot ausgespielte Werbung, die Sehdauer der Werbemittel oder deren Sichtbarkeit können mit diesem Merkmal nicht ermittelt werden. (ah)

Positive Resonanz für die Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein

 

Maria Köpf, neue Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein, hat die Institution auf neue Wege geleitet und zieht nach einem ersten Jahr der Amtszeit eine positive Bilanz: „Wir freuen uns über die Oscar-Nominierungen für Toni Erdmann von Maren Ade und Unter dem Sand von Martin Zandvliet. An beiden Filmen waren Hamburger Kreative aus den Departments Maskenbild, Kostümbild, Produktion, Kamera und Szenenbild beteiligt, Unter dem Sand wurde außerdem in Schleswig-Holstein gedreht. Wir sind im Norden mit einer exzellenten Spielfilm-, Dokumentarfilm- und Animationsfilmbranche und vielseitigen Drehorten hervorragend aufgestellt und möchten das vorhandene Potenzial weiter stärken und unseren Filmstandort nicht nur national sondern auch international auf die Agenda setzen.“ Um für Hamburg und Schleswig-Holstein als internationale Drehort zu werben, hat die Film Commission der FFHSH im April des vergangenen Jahres an der Finance & Location Messe in Los Angeles teilgenommen. Auch wurde der Filmstandort inklusive Filmfest Hamburg auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin (ITB) vertreten. Ab Mitte Februar wird die Kundenzeitschrift aufblende der Filmförderung als Online-Magazin veröffentlicht. (ah)

dmexco 2017: Vernetzte Welt


Die dmexco 2017 tourt aktuell um die Welt. Nächste Termine: Zürich (22. Februar) und Tel Aviv (27. März). Entscheider sind eingeladen, sich auszutauschen und zu vernetzen. Christian Muche und Frank Schneider, dmexco: „Mit der dmexco verfolgen wir seit dem Start den Anspruch, die globale Digitalwirtschaft an einem Ort zu versammeln und Business zwischen den Teilnehmern und Märkten zu initiieren. Der fortlaufende Austausch mit allen Playern der digitalen Industrie ist ein absolutes Muss und fördert die hohe Relevanz der dmexco. Auf unseren Events spüren wir die maßgeblichen Themen der globalen Digitalwirtschaft auf und intensivieren unsere Partnerschaft mit Unternehmen aus den wichtigsten Digitalmärkten.“ Die dmexco dient dabei nicht nur Geschäftsabschlüssen, sondern bietet auch einen direkten Zugang zum internationalen Markt. Ein Satellite Event erwartet die Schweizer Digitalwirtschaft: Als Partner des IAB Switzerland unterstützt die dmexco mit einer internationalen Conference „D:PULSE“, den neuen Treffpunkt und Impulsgeber für die Digitalwirtschaft in der Alpenregion. (ah)

Tagesspiegel weitet Tätigkeit als Full-Service-Dienstleister aus

 

Der Tagesspiegel baut seine Tätigkeit als Full-Service-Dienstleister für den Vertrieb anderer Verlagsobjekte weiter aus und übernimmt künftig den Nationalvertrieb für die Verlagsgruppe Handelsblatt. Der Tagesspiegel ist zuständig für die Vertriebsbetreuung der Titel der Verlagsgruppe Handelsblatt im Einzelverkauf Presse Grosso und Bahnhofsbuchhandel. Zu diesen gehören auch das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche. Iris Bode, Director Sales & Marketing der Verlagsgruppe Handelsblatt, freut sich über die Kooperation: „Da wir – genauso wie die Tagesspiegel Gruppe – zur DvH Medien GmbH gehören, haben wir uns dazu entschieden, Synergien innerhalb der Holding zu nutzen.“ Sebastian Stier, Leiter Vertrieb und Marketing beim Tagesspiegel, betont: „Mit dem Handelsblatt und der WirtschaftsWoche konnten wir starke Marken von unserer Kompetenz im Nationalvertrieb überzeugen. Wir freuen uns, unsere langjährige Vertriebserfahrung künftig auch für unsere Schwestertitel einsetzen zu können.“ (ah)

Kaminabend des VZB: Brisante Themen

 

Der Kaminabend des Verbandes der Zeitschriftenverlage in Bayern (VZB) fand am 1. Februar in den Räumen des Bankhauses DONNER & REUSCHEL in München statt. Waltraut von Mengden, Erste Vorsitzende des VZB, und VZB-Geschäftsführerin Anina Veigel luden ihre Gäste zum Treffen. Dr. Dominik Wichmann, Founder & Managing Partner Looping Group, sprach über die Ausrichtung von Medien in einer digitalen Welt. Jeder User sei ein Sender, der Informationen weitertrage. Er hob die Rolle verschiedener Medien im Kontext der strategischen Unternehmenskommunikation hervor und sagte, hochwertige Printprodukte seien weiterhin begehrt. Dr. Marc Al-Hames, Managing Director bei Cliqz, sprach über Potenziale und Risiken des Datentrackings. Er zeigte auf, welche gewaltigen Mengen an persönlichen Daten durch die Nutzung des Internets und mobiler Endgeräte preisgegeben werden. Eine Verwendung dieser Daten durch Unternehmen bezeichnete er als hohes Risiko. Dr. Klaus Driever, Direktor Digital Sales von Allianz Deutschland, referierte darüber, wie Unternehmen ihre Internetstrategie formulieren und umsetzen können. Waltraut von Mengden sagt: „Die Digitalisierung verändert unsere gesamte Welt und erfasst alle Branchen. Die Menschen kommunizieren, konsumieren und informieren sich auf ganz neue Art und Weise und hinterlassen dabei ihre Daten. Dies birgt Risiken, aber auch große Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen. Zeitschriftenhäuser gestalten diesen Prozess aktiv mit, setzen auf Innovation im Print- und Onlinebereich und definieren dabei ihren verantwortungsvollen Umgang mit Informationen in einer digitalen Welt.“ (ah)

Initiative D21 e.V.: Neue Strategie und neues Corporate Design

 

Der Onlineauftritt der Initiative D21 zeigt sich neu: Das Logo wurde neu gestaltet, in neuen Farben und mit markanter Optik. Der Auftritt wurde verschlankt und verjüngt, die Struktur übersichtlicher gestaltet. Dank des neuen responsiven Designs wurde die Seite für die mobile Nutzung optimiert. Doch nicht nur das Corporate Design von Deutschlands größtem gemeinnützigem Netzwerk hat sich verändert. Der Verein deckt auch neue Themenbereiche ab:

Digitale Selbstbestimmtheit. Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu nutzen, benötigt die digitale Gesellschaft selbstbestimmte und digitalkompetente Individuen. Digitale Lebenswelt: Eine digitale Gesellschaft benötigt Lebenswelten, die ihren digitalen Ansprüchen gerecht werden und unterschiedliche Bedürfnisse ausbalancieren. Digitaler Standort: Das Fundament einer digitalen Gesellschaft sind moderne und flächendeckende Infrastrukturen und Regelungen, die das Entwicklungspotenzial fördern. D21 möchte sich darüber hinaus auch dafür einsetzen, dass die Digitalisierung im Bereich des sozialen Engagements genutzt wird, um im Bedarf effiziente und wirkungsvolle Hilfe gewährleisten zu können. (ah)

Richter zweifelt an Rechtsgültigkeit -
Leistungsschutzrecht und kein Ende

 

Das Verfahren zwischen der VG Media und Google geht weiter. Bei der neuerlichen Verhandlung zum Leistungsschutzrecht (LSR) vor der Zivilkammer 16 des Berliner Landgerichts am Dienstag in Berlin zweifelte das Gericht die Rechtsgültigkeit des Gesetzes an. Es hätte notifiziert werden müssen. Das bedeutet, dass es bei der Europäischen Kommission vorgelegt hätte werden müssen. Nein, argumentiert die VG Media und verweist auf die Antwort der Bundesjustizministeriums vom August 2015 auf eine parlamentarische Anfrage, wonach die Bundesregierung nicht von einer Notifizierungspflicht des LSR ausgeht. „Wir sehen, wie unter anderem auch die Bundesregierung, keine Notifizierungspflicht. Das Landgericht ist dazu noch unentschieden“, konstatierte Prof. Jan Hegemann von Raue LLP als Anwalt der VG Media im Anschluss an die Verhandlung. Die Anwälte der Verwertungsgesellschaft forderten das Gericht auf, die Frage der Notifizierung „direkt dem Europäischen Gerichtshof vorzulegen, um einen teuren und zeitaufwändigen Rechtsweg durch die Instanzen abzukürzen“. Man würde sich damit die Instanzen Kammergericht und Bundesgerichtshof sparen.

Der Vorsitzende Richter Peter Scholz machte in seinem Eingangsstatement deutlich, dass er das seit 2013 geltende LSR für ein „sehr schlecht gemachtes Gesetz“ halte, das mehr Fragen aufwerfe als es regele.
Der Streit entbrannte wieder um die Größe der kleinstmöglichen Textausschnitte, wobei die Vertreter der VG Media auch den Ausdruck „Snippets“ in Frage stellten. Während für die VG Media sieben Worte als ausreichend ansehen, wollten die Google-Anwählte statt der Wörter Zeichen einführen. Sie verwiesen auf Studien, wonach längere Textausschnitte für mehr Leseanreiz und damit Klicks auf den Verlagswebsites sorgten.

Die VG Media will die Tatsache feststellen lassen, dass die bei Google angezeigten Textausschnitte vergütungspflichtig sind. Außerdem solle Google seine Umsätze in Deutschland offenlegen. Damit könne der Vegütungstarif der Verwertungsgesellschaft festgelegt werden. Auf beides will Google nicht eingehen, sieht es doch das bisherige Vorgehen durch das LSR gedeckt.

Das Gericht räumte den Parteien eine Monatsfrist ein, um noch einmal Stellung zu nehmen. Es will „angesichts der Komplexität der Materie“ seine Entscheidung am 9. Mai verkünden. (gp)

Neue Arbeitsweisen werden zur digitalen DNA der Verlage

 

70 Prozent der Verlage wollen in diesem Jahr verstärkt neue journalistische Produkte entwickeln, also ihren Kernbereich ausbauen. Social Distribution, Big Data und eine sich durchsetzende digitale DNA - das hat eine vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Auftrag gegebene Studie der Unternehmensberatung Schickler als Trends der Zeitungsbranche 2017 ausgemacht. In den Jahren zuvor ging es vor allem um Diversifikation in neue Geschäftsfelder wie E-Commerce. Die Verleger erwarten für dieses Jahr, dass die Auflage der elektronischen Zeitungen um 10,9 Prozent und die Werbeerlöse im Internet um 7,4 Prozent wachsen, während die Printauflage um 2,6 und die Anzeigenerlöse um eta 1,4 Prozent zurückgehen. An der Umfrage beteiligten sich 90 Verleger und Geschäftsführer, die knapp 50 Prozent der Zeitungsauflage vertreten. Zur neuen Studie ein Gespräch mit Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).


text intern Wie erklären Sie sich die Rückbesinnung auf journalistische Produkte?
Wolff Wir sind erfreut über diese Entwicklung. Wenn die Verlage jetzt wieder verstärkt in journalistische Produkte investieren und damit die Kreativität in den Mittelpunkt stellen, hat das natürlich auch damit zu tun, dass die Häuser intensiver in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. Dort waren sie auch bisher schon aktiv und haben mit Daten gearbeitet, diese Arbeitsweisen professionalisieren und institutionalisieren sich jetzt, werden sozusagen zur digitalen DNA der Verlage. Besonders bemerkenswert: 71 Prozent der Verlage planen mit einem deutlichen Wachstum der digitalen Content-Erlöse.


text intern Sind die deutsche Verlage bei diesen Themen spät dran?
Wolff Die deutschen Verlage sind auf der Höhe der Zeit. Auch hierzulande gibt es eine trial-and-error-Unternehmenskultur, selbst wenn die nicht so verfestigt ist wie in den USA. Aber das Prinzip wird gelebt. Allerdings werden Misserfolge oft noch als Makel angesehen. Dennoch experimentieren die Häuser viel, egal ob bei Facebook, Twitter oder mit WhatsApp. Unsere Studie hat ergeben, dass rund die Hälfte der Verlage, 46 Prozent, Redakteure einsetzen wollen oder dies schon tun, die sich ausschließlich mit Social Media beschäftigen. Ein anderer bemerkenswerter Befund: Die Trennung von Print- und Online-Redaktionen ist in den Verlagen nahezu verschwunden.


text intern Andererseits besagt die Studie, dass 30 Prozent keine neuen journalistischen Produkte entwickeln wollen. Leiten sich daraus Aufgaben für den Verband ab?
Wolff Vielleicht liegen die Schwerpunkte dieser Verlage derzeit woanders, in den Vorjahren ging es ja zum Beispiel sehr stark um E-Commerce und Diversifizierung. Das sind unternehmerische Entscheidungen. Der Verband greift hier nicht ein. Aber wir machen über unsere Akademie immer wieder verschiedenste Angebote und bieten bei Nachfrage Unterstützung.


text intern Im vergangenen Jahr wollten laut der Trend-Umfrage 70 Prozent der Verlage Jugendprodukte einführen, um ihre Marke zu stärken. Haben Sie nachgefragt, was daraus wurde?
Wolff Nicht direkt, doch sind wir gerade dabei, unsere große Studie über die Millennials abzuschließen, die natürlich auch in Zusammenarbeit mit den Verlagen entstanden ist. Die Ergebnisse werden wir in Kürze präsentieren. Für unsere aktuelle Trendstudie hat die Unternehmensberatung Schickler beim Thema Diversifikation nachgehakt. Vor zwei Jahren hatten 22 Prozent angegeben, hier aktiv zu werden. Letztlich waren es sogar 27 Prozent.


text intern In den vergangenen Jahren waren es vor allem große Verlage, die die Trends für sich beschrieben. Ist das so geblieben und gelten sie genauso für die kleineren?
Wolff 81 Prozent der großen Verlage mit einer Auflage von über 100.000 Exemplaren stellen journalistische Produkte in den Fokus für 2017. Die großen Verlage sind immer noch die Vorreiter, weil hier auch der Druck am größten ist. Und natürlich verfügen sie am ehesten über die Ressourcen. Gerade bei den Kaufzeitungen steigt der Druck im Digitalen. Ich sehe aber auch bei den kleineren viele Leuchttürme und selten Nachholbedarf.


text intern Welche veränderten Aufgaben ergeben sich aus den neuen Trends für den Verband? Ist er mit der Umstrukturierung im vergangenen Jahr dafür gut aufgestellt?
Wolff Neben der Lobbyarbeit verstehen wir uns auch als Berater und eben als Trendscouts für die Verlage. So entstand beispielsweise die enorm erfolgreiche Konferenz Zeitung Digital. Nicht zuletzt haben wir mit Mathias Döpfner einen Präsidenten, dem das Thema extrem wichtig ist.

Das Interview führte Grace Pönitz


 

 

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