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Web-2.0-Nutzung: Hessen ist Vorreiter

 

Ein Ergebnis des online-repräsentativen 'Social Media-Atlasses 2015/2016' der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna zeigt, dass 86 Prozent der Hessen mit Internet-Zugang Soziale Medien nutzen. Damit liegt das Bundesland deutlich an der Spitze, dicht gefolgt von Bremen und Nordrhein-Westfalen (85 Prozent). Deutlich geringer fällt der Anteil aus bei Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen (69 Prozent). Insgesamt ist die Web-2.0-Nutzung in jedem Bundesland gestiegen. Acht von zehn Deutschen Onlinern nutzen inzwischen Social-Media-Angebote wie Youtube, Facebook, Twitter, Tinder, Foren, Blogs & Co. (ah)

Marktwachstum durch Programmvielfalt
 

Das Angebot an Pay-TV- und Pay-TV-on-Demand wächst ebenso wie die Nachfrage. Mittlerweile sind 105 Pay-TV-Programme in Deutschland registriert, davon 16 Dokumentationskanäle, 9 Kinderprogramme, 16 Musiksender, 21 Sportkanäle und 43 Unterhaltungsprogramme. Die Pay-TV- und Paid-Video-on-Demand-Umsätze 2015 stiegen um 12 Prozent, lagen in der D/A/CH-Region insgesamt bei rund 2,7 Milliarden Euro. Rund 7,4 Millionen Abonnenten wurden in Deutschland gezählt. In der gesamten D/A/CH-Region liegt die Zahl bei rund 8,2 Millionen. Ein weiterer Anstieg von Abonnentenzahl und Umsatzvolumen ist für 2016 von der VPRT prognostiziert worden: Frank Giersberg, Mitglied der Geschäftsleitung, Markt- und Geschäftsentwicklung, VPRT, sagt: „Pay-TV und Paid-Video-on-Demand haben im zurückliegenden Jahr neue Rekordwerte erreicht und liegen auch im laufenden Jahr weiter auf Wachstumskurs.“ Der wesentliche Anteil dieser Entwicklung sei auf die Programmvielfalt über alle Genres hinweg zurückzuführen. (ah)

DIE ZEIT: Digitale Verkäufe pushen Auflage
 

Die Zeit gibt eine Auflagensteigerung um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bekannt. Als Grund für den Anstieg um durchschnittlich 504.779 Exemplare nennt sie den Zuwachs der digitalen Ausgaben. Der digitale Verkauf nahm um 43,8 Prozent zu, was einem Zuwachs der Auflagenzahl um 13.504 Exemplare entspricht. Rainer Esser, Geschäftsführer ZEIT Verlagsgruppe, sagt: „Unser Digitalabonnement ist zu einer stabilen Erlösquelle geworden.“ Im Herbst will das Unternehmen das digitale Paid-Content-Angebot weiter ausbauen. (ah)

AppLovin intensiviert Geschäftstätigkeit in Deutschland
 

AppLovin wird zukünftig seine deutsche Geschäftstätigkeit vom Standort Berlin aus intensivieren. Die Mobile-Marketing-Plattform verhilft Unternehmen dazu, gezielt relevante Anzeigen auf Mobiltelefonen zu schalten. Per Echtzeit-Datenmessung wird der Kampagnenerfolg gemessen. AppLovin CEO Adam Foroughi sieht großes Potenzial im mobilen Geschäft in Deutschland, denn etwa 29 Millionen Menschen besitzen hierzulande ein Smartphone, Tendenz steigend: „AppLovin kann Marken helfen, deren Kaufkraft tatsächlich zu nutzen.“ Derzeit verarbeite AppLovin über 50 Milliarden Anzeigenanfragen pro Tag. (ah)

Gruner + Jahr: Brigitte mit neuem Digitalauftritt
 

Nicht nur das 'B' im BRIGITTE-Logo wurde für den Digitalauftritt neu gestaltet. Neben dem hervorgehobenen, schwarzen Buchstaben, der als Erkennungszeichen von BRIGITTE DIGITAL dient, wurden weitere Änderungen vorgenommen: die Homepage erscheint jetzt angepasst an das mobile Nutzungsverhalten der jungen Leser. Für den Aufbau wird die volle Seitenbreite genutzt und die Fly-out-Navigation, bei der untergeordnete Links aufklappen, sobald der Benutzer den übergeordneten Menüpunkt mit dem Cursor berührt oder anklickt, führt durch das große Themenspektrum. Ausdrucksstarke Headlines lenken den Leser auf die einzelnen Inhalte. Große Bilder werden dazu in einem übersichtlichen Kachel-Layout mit vereinzelt dynamisch hervorgehobenen Stücken dargestellt. Highlights aus den sozialen Medien werden regelmäßig aktualisiert dargestellt und Sharing Bars an Fotos und Artikeln laden zum Teilen ein. Laut Eva-Maria Bauch, Geschäftsführerin G+J Digital Products, ist der Relaunch ein "wichtiger Meilenstein für den Ausbau unserer digitalen Frauenprodukte". Eva Spundflasche, Chefredakteurin BRIGITTE Digital, erläutert, BRIGITTE habe "die Energie und Kreativität bewiesen, sich im Digitalen neu zu erfinden und die Marke erfolgreich in die nächste Generation zu führen". Das Unternehmen erreiche auch neue Leserinnen und habe seine Zielgruppe insgesamt verjüngt. (ah)

Neuer Studiengang für Kommunikation
 

Ausbildungslücken in der Kommunikationsbranche schließen und dem Nachwuchs einen optimalen Berufseinstieg ermöglichen. Das sind die Ziele des neuen Bachelorstudienganges Marketing-Kommunikation, den die GWA in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius entwickelt hat. Das berufsbegleitende Studium wurde nach den Anforderungen konzipiert, die an Berufseinsteiger in Kommunikationsagenturen gestellt werden. Lukas Dudek, GWA-Vorstand Ressort Nachwuchs und Geschäftsführer der Agentur taste!, sagt: „Ganz im Sinne eines Perspektivenwechsels wollen wir uns als Verband zukünftig stärker auf die Bedürfnisse des Nachwuchses fokussieren.“ Interessierte können sich ab dem 1. Oktober 2016 bewerben, Studienbeginn ist das Sommersemester 2017. Studienstandorte sind derzeit die Fresenius Hochschulen in Hamburg und Frankfurt, bei Bedarf werden weitere Standorte eingerichtet. (ah)

Neue Ausbildungsstandards für Journalistenschulen
 

Im Mai 2016 wurde eine gemeinsame und verbindliche Qualitäts-Charta ins Leben gerufen. Auf Grundlage dieser in der Mediengeschichte erstmalig entworfenen Charta haben sich deutsche Journalistenschulen auf gemeinsame und verbindliche Ausbildungsstandards geeinigt. Jörg Sadrozinski, Leiter und Geschäftsführer der Deutschen Journalistenschule in München: „Es gibt in der Journalistenausbildung in Deutschland keine gemeinsamen Qualitätsstandards, aber hunderte verschiedener Möglichkeiten, Journalismus zu lernen.“ Er erläutert, es seien gemeinsame Standards und Orientierung notwendig- sonst werde der Journalismus immer beliebiger und damit unglaubwürdiger.                                                                                                                                                            Um der Anforderung der Standards gerecht zu werden, wurde unter anderem festgelegt, dass alle Schulen in Vollzeit ausbilden. Die Ausbildung, die grundsätzlich multimedial angelegt ist und sich auf die Bereiche Print, Audio (Radio), Online, Video (TV) und Social Media aufgliedert, dauert dabei mindestens 16, höchstens 24 Monate. Die Volontäre sollen befähigt werden, in mindestens drei der Bereiche handwerklich sicher zu arbeiten. Der Anteil der Praxisstationen beträgt mindestens ein Viertel der gesamten Ausbildungszeit. Studienbegleitend soll die Ausbildung in der Regel maximal 36 Monate dauern. Ziele und Inhalte der Ausbildung werden auf der jeweiligen Website der Schule ausführlich beschrieben. (ah)

GEOlino - neues Design zum Jubiläum
 

Heute erscheint die Jubiläumsausgabe von GEOlino für 3,95 Euro im Handel. Passend zum 20. Geburtstag des Kindermagazins wurde das Heft überarbeitet und erscheint in neuem Design, neuem Logo und klarerer Heftstruktur. Eine neu konzipierte Rubrik soll junge Leser animieren, sich einzumischen. Chefredakteur Martin Verg erklärt: „In ‚Wie wir die Welt retten’ berichten wir künftig über die kleinen und größeren Nöte unseres Planeten und bieten Handreichungen, um selbst aktiv zu werden.“ GEOlino werde seinen gestalterischen Ideenreichtum erhalten, das Heft jedoch gleichzeitig aufräumen und modernisieren. Eine Imagekampagne, die den Relaunch von GEOlino begleitet, ist ab sofort mit zwei Anzeigenmotiven in Print-Magazinen, sowie mit Onlinebannern und Facebook Ads im Digitalbereich zu sehen. (ah)

Zwei weitere Anwender von LaterPay
 

Spiegel und Spiegel Online setzen künftig auf das Bezahlmodell LaterPay. Die ersten tausend Zeichen eines ausgewählten Artikels sind für die Leser des Magazins ohne Einschränkungen lesbar. Danach können sie den Artikel kostenpflichtig anhand von Pay-per-Use freischalten - für zunächst 39 Cent pro Beitrag. Haben Leser einen Gesamtwert von fünf Euro überschritten, werden sie aufgefordert, sich zu registrieren und die Kosten per Kreditkarte, Überweisung oder Bankeinzug zu begleichen. Die Integration von Zeitpässen ist auch für das Angebot von SPIEGEL Plus geplant.

Die Bergedorfer Zeitung setzt als Teil der FUNKE MEDIENGRUPPE für lokale Inhalte und Archiv ebenfalls auf die Bezahlvariante Pay-per-Use. Zudem können Leser Zeitpässe von LaterPay buchen. Einzelne Artikel kosten 20 Cent, ein Tagespass für den Zugriff auf alle Inhalte 99 Cent, ein Monatspass 9,99 Euro, ein Dreimonatspass 26,99 Euro und ein Jahrespass 99,99 Euro. Für Print- und E-Paper-Abonnenten sind rabattierte Zugänge geplant. Hans Pirch, Geschäftsführer der Bergedorfer Zeitung, sagt: „Dank LaterPay bleiben unsere Digitalinhalte auch nach der Umstellung auf ein Paid-Modell einfach, bequem und schnell erreichbar.“ (ah)

Intendantinnenwechsel beim rbb
 

Patricia Schlesinger führt jetzt den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Die 1961 geborene frühere ARD-Korrespondentin und Panorama-Moderatorin, die zuletzt den Programmbereich Kultur und Dokumentation beim NDR leitete, löst Gründungsintendantin Dagmar Reim ab. Die 64-Jährige verlässt den Sender nach 13 Jahren aus privaten Gründen. Am Donnerstag trug sie ihren letzten Bericht dem Rundfunkrat vor.

Der beschloss einstimmig eine Resolution für einen stabilen Rundfunkbeitrag. Ausgangspunkt ist der Vorschlag der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), den Beitrag um 30 Cent auf 17,20 Euro ab 2017 zu senken. Auf eine kurzfristige Absenkung könnte jedoch eine umso drastischere Erhöhung in späteren Beitragsperioden folgen, fürchtet der Rundfunkrat.

Das Gremium plädiert „mit Nachdruck“ dafür, den Beitrag für die kommende Beitragsperiode von 2017 an bei 17,50 Euro zu belassen. Mögliche Mehrerträge sollten als Beitragsrücklage auf ein Sperrkonto fließen. Eine Beitragssenkung um einen Cent pro Tag führe zu keiner nennenswerten Entlastung der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler, argumentiert das Gremium. Reim hatte in der vorhergehenden Debatte ironisch erwähnt, dass sich die Leute schon mit der letzten Absenkung um 48 Cent ihr Eigenheim finanziert hätten.

Über die Höhe des Rundfunkbeitrages entscheiden die Regierungschefs der Länder. Der Empfehlung der KEF müssen sie nicht folgen. (gp)

 

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